Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  15. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!

LGBTQ-Anbiederung – Ralf Schuler hat genug und verläßt „Bild“

15. August 2022 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Einer der wichtigsten Mitarbeiter der BILD-Zeitung verlässt den Springer-Verlag. Anlass dazu ist die Anbiederung an die LGBTQ-Community durch die Konzernleitung


Berlin (kath.net)

Ralf Schuler, der bekannte Leiter der Parlamentsredaktion der Bild-Zeitung, wird laut Medienberichten den Springer-Verlag und BILD verlassen, weil Springer sich seiner Meinung nach sich zu sehr bei "sexuellen Minderheiten" der LGBTQ-Community anbiedert. "Daß wir uns gegen ‘religiösen Extremismus und jede Art von Rassismus und sexueller Diskriminierung‘ wenden, ist gut und wichtig. Jedwede Diskriminierung ist von Übel. Sich gegen Diskriminierung zu wenden, bedeutet aber nicht, sich die Agenda der LGBTQ-Bewegung zu eigen zu machen," schreibt er in einem Brief.

Hintergrund für den Schritt ist ein vor einigen Wochen in der Welt veröffentlichter Gastbeitrag einer Autorengruppe, die die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bei dem Thema kritisierte. Anschließend schaltete sich Springer-Chef Döpfner ein und positionierte sich gegen den ursprünglichen Gastbeitrag. "Unser Haus steht für Vielfalt", meinte Döpfner und stellte sich doch klar auf die Seite der LGBTQ-Community.


Schuler kritisiert den "stalinistischen Schwulst" in Teilen der Redaktion und betonte, dass das Tolerieren von sexuellen Minderheiten nicht bedeute, dass man fest an der Seite der LGBTQ-Community im eisenharten Kampf für Menschenrechte und gegen Diskriminierung stehen müsse. Er stehe keiner Bewegung ‘fest zur Seite". Dies seit auch grundsätzlich nicht die Aufgabe von Journalisten. Axel Springer produziere laut Schuler "plump-alberne Aufkleber" und verkaufe die sexuelle Orientierung als eine Art hipper Lifestyle ("oh deer – I’m queer") Damit macht man sich zum Banner-Träger einer Bewegung, die einen festen Gesellschaftsentwurf mit Sprach- und Schreibvorschriften anstrebe und glaube berechtigt zu sein, der Mehrheitsgesellschaft einen politischen Kanon bis hin zum Wechsel des Geschlechtseintrags oder Quotierungen diktieren zu können. Man müsse sich mit der Regenbogen-Fahne auch kritisch auseinandersetzen. "Vielleicht bin ich auch aus biographischen Gründen besonders sensibel, wenn sich wieder jemand aufmacht, unter den Schlagworten Diversity und Vielfalt ideologische Gesellschaftsentwürfe anzustreben. Kurz: Ich verteidige jederzeit die Freiheit des Einzelnen, schließe mich aber keinen Kampfgruppen welcher Couleur auch immer an und möchte unter der Regenbogen-Fahne genauso wenig arbeiten, wie unter den Flaggen anderer Bewegungen."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 16. August 2022 

Solche Menschen sind eine Avantgarde

Menschen, die handeln wie Herr Schuler, sind eine Avantgarde, andere werden ihnen folgen. Denn im Tiefsten jeder Mensch anständig und wahrhaftig sein. Umkehr ist möglich. Ein Funke Ehrlichkeit ist Voraussetzung.


3
 
 Ahmed 15. August 2022 
 

@SalvatoreMio

"Die Zeitung machte doch Sinn, damals zumindest! "
Ich weiß nicht, ich zumindest brauche keine barbusige Fotos von Frauen in einer Zeitung. Eine sorgfältige Berichterstattung ist mir lieber. BILD ist für mich unseriös. Habe aber gehört, dass es in Österreich noch schlimmere Blätter geben soll. Könnte sein, dass die Zeitung "Krone" heißt?


1
 
 SalvatoreMio 15. August 2022 
 

Sie sind ganz schön überheblich ... ?

Ein unvergessliches Ereignis: Marylin Monroe war gestorben (1962). Alle Tage schrieb die BILD. Etliche Mitarbeiter in meiner Firma verschlangen in der Pause die Zeitung. Manchmal wurde sie mir ausgeliehen. Ich wunderte mich: Die Notizen über Marylin widersprachen sich dauernd. Schließlich erhielt die BILD einen Brief von mir. Nach 14 Tagen kam eine Antwort. Inhalt: "die Zeit sei so schnelllebig, da könne man nicht immer darauf achten, ob alles stimme". - Weitere Erinnerungen: später war ich seelsorglich tätig und machte viele Besuche. Kreuzte ich bei älteren Herren auf, hatten sie oft die BILD auf dem Tisch, und seltsamerweise war dann gerade eine Seite aufgeschlagen mit großem Foto irgendeiner barbusigen Dame. Die Zeitung machte doch Sinn, damals zumindest!


2
 
 hosea141 15. August 2022 
 

@Heiner1898

Sie sind ganz schön überheblich!


1
 
 kirchenthal 15. August 2022 
 

Eigendlich finde ich daß die Bildzeitung eine gute Zeitung ist genau richtig für mich den die macht nicht soviele Geschwafel und kommt schnell zum Punkt. Und dazu noch viele Bilder wo man nicht lese muß. Warum sie jetzt sich anbiedere muß an LGTBQ is mir ein Rätsle


0
 
 Chris2 15. August 2022 
 

Man muss heute für die wenigen dankbar sein,

der nicht jedes Blödans:innen und -außen mitmachen und sogar den Mut haben, öffentlich gegen aggressive Lobbygruppen und ihre Ersatzreligionen aufzustehen. Auch, wenn man vielleicht nicht jede ihrer Positionen teilt (Schwarzer, Rawling, Dawkins etc.)...


2
 
 Tante Ottilie 15. August 2022 
 

Falls möglich: Boykott von Erzeugnissen dieses Verlages

Leider hat Axel Springer in manchen Gegenden eine Monopolstellung im Pressewesen.


3
 
 heiner1898 15. August 2022 
 

In unserer Familie wird die BILDzeitung nicht gelesen, wir überlassen das denen, deren BILDungsniveau angemessen ist für dieses Blatt.


0
 
 Ulrich Motte 15. August 2022 
 

Zu einzelnen Aussagen kein Kommentar

Aber insgesamt eine vorbildlich freiheitliche Reaktion: Bei strikt Falschem (nach eigener Erkenntnis) nicht mitmachen- könnte auch mancher Kirchenkritiker machen... und nicht - bei guter Absicht - Schuld auf sich laden mit dem Argument "Größeres Übel verhindern"/" Innerhalb für Verbesserungen kämpfen" ! Frage (FRAGE) : Wann klappte das?


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  4. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“
  5. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  6. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  7. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  8. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  9. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  10. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  11. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  12. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  15. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz