Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  13. Wir machen da was mit Medien
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

US-Gesundheitsministerium will Gewissensklausel für christliche Mediziner bei Abtreibung streichen

1. August 2022 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Befürworter der neuen Regelung sehen in der Gewissensklausel die Einschränkung von ‚sexuellen und reproduktiven Rechten und Freiheiten’ von Frauen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Das US-Gesundheitsministerium hat eine Regelung vorgeschlagen, welche ein Diskriminierungsverbot auf Grundlage der „Beendigung einer Schwangerschaft“ einführen will. Die jetzt vom Ministerium vorgeschlagene Regelung könnte dazu führen, dass medizinisches Personal auch gegen das eigene Gewissen dazu verpflichtet wird, an Abtreibungen mitzuwirken und Unternehmen die Kosten für Abtreibungen in den Leistungsumfang der Krankenversicherungen ihrer Mitarbeiter aufnehmen müssen.


Sollte diese Regelung gültig werden, würde sie der derzeit geltenden Gewissensklausel widersprechen, die ausdrücklich verbietet, Personen gegen ihren Willen zur Mitwirkung an oder Finanzierung von Abtreibungen zu verpflichten.

Bereits im April 2022 haben Vertreter christlicher Mediziner die Befürchtung geäußert, dass eine neue Pro-Abtreibungsverordnung der Regierung christliche Anbieter medizinischer Leistungen zur Beendigung ihrer Tätigkeit zwingen könnte.

Jacqueline Ayers von Planned Parenthood begrüßte die vom Gesundheitsministerium vorgeschlagene neue Regelung. Wenn das medizinische Personal Abtreibungen die Mitwirkung an Abtreibungen aus Gewissensgründen verweigert, dann würden die „sexuellen und reproduktiven Rechte und Freiheiten“ der Frauen eingeschränkt, behauptet sie. Die neue Regelung würde sicherstellen, dass dies nicht geschehe.

Als Antwort auf die zunehmende Bedrohung der Gewissensfreiheit für christliche Mediziner haben sich fünf große katholische Organisationen zur „Catholic Health Care Leadership Alliance“ (CHCLA) zusammengeschlossen. Sie will das Recht katholische Krankenhäuser, Altersheime und anderer Institutionen sowie der christlichen Ärzte, Krankenpfleger und Apotheker verteidigen, im Einklang mit ihrem Gewissen und der katholischen Lehre arbeiten zu dürfen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  2. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  3. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  4. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  5. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
  6. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. MISSIO Österreich - Nationaldirektor Johannes Laichner legt Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück
  9. „Neun interessante Fakten über den heiligen Johannes Paul II., die Sie wohl noch nicht kannten“
  10. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  11. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  12. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  13. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  14. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  15. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz