SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
- Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
- Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
- „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
- Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
- Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
- „Das Ende von Maria 2.0“
- US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
- Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
- Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
- Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
- Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
- „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
| 
Vatikan verkauft Londoner Luxusimmobilie für 216 Millionen Euro4. Juli 2022 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Käufer des Sloane-Avenue-Gebäudes ist das US-amerikanische Finanzunternehmen Bain Capital
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan hat eine Londoner Luxusimmobilie im Viertel Chelsea für umgerechnet rund 216 Millionen Euro (186 Britische Pfund) veräußert. Das teilte der Vatikan am Freitag mit. Käufer des Sloane-Avenue-Gebäudes ist demnach das US-amerikanische Finanzunternehmen Bain Capital. Im vergangenen Jahr war in Medienberichten noch von einer Verkaufssumme von rund 233 Millionen Euro die Rede gewesen. Erworben hatte der Vatikan das Gebäude in mehreren, im Nachhinein sehr umstrittenen Schritten, für etwa 350 Millionen Euro. 
Der Verlust des Geschäftes würde durch Reserven des Staatssekretariats gedeckt, ohne dass dabei der Peterspfennig, also die Spenden von Gläubigen an den Vatikan, berührt würden, bekräftigte der Vatikan in seiner Mitteilung. Darüber hinaus habe es einen mehrstufigen und transparenten Verkaufsprozess gegeben. Hierfür sei nach Ausschreibung die Immobilienfirma Savills beauftragt worden. In einer ersten Runde seien 16 Angebote für die Immobilie eingegangen und geprüft worden. In einer zweiten Runde seien drei Angebote erneut geprüft und von der APSA, der vatikanischen Güterverwaltung, evaluiert worden.
Der damalige Immobiliendeal in London steht im Mittelpunkt eines Finanzskandals. Für den müssen sich seit einem Jahr der frühere Substitut im Staatssekretariat und Kurienkardinal Angelo Becciu sowie neun weitere Angeklagte vor der vatikanischen Justiz verantworten. Ihnen wird unter anderem Veruntreuung und Betrug vorgeworfen. Hintergrund sind riskante und verlustreiche Finanzinvestitionen des Staatssekretariats. Der Skandal sorgte nicht zuletzt deshalb für Empörung, weil im Raum steht, dass das investierte Geld auch aus dem Peterspfennig stammte.
Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | lakota 4. Juli 2022 | | | | Winthir Nun, ich glaube nicht, daß Luxusimmobilien u.ä. zu
den "wohltätigen Initiativen des Bischofs von Rom für die Weltkirche" gehören. |  1
| | | | | bibelfreund 4. Juli 2022 | | | | Geldentzug Diesem satten Klerus das Geld entziehen —- hausgemeinden gründen wie zu Zeiten des neuen Testaments |  1
| | | | | Tante Ottilie 4. Juli 2022 | | | | Auch ich spende seit einigen Jahren NICHT mehr für den Peterspfennig Und das wird auf absehbare Zeit auch so bleiben...
Denn mir reicht's schon seit längerem in diesem Pontifikat. |  2
| | | | | winthir 4. Juli 2022 | |  | nun, unser emeritierter Papst Benedikt XVI. sagte 2006: „Der Peterspfennig ist der bezeichnendste Ausdruck der Teilhabe aller Gläubigen an den wohltätigen Initiativen des Bischofs von Rom für die Weltkirche. Diese Geste hat nicht nur einen praktischen, sondern auch einen deutlichen symbolischen Wert als Zeichen der Einheit mit dem Papst und der Sorge für die Bedürfnisse der Brüder und Schwestern, und deshalb besitzt euer Dienst einen vornehmlich kirchlichen Wert."
Quelle: s. link. de.wikipedia.org/wiki/Peterspfennig |  2
| | | | | lakota 4. Juli 2022 | | | | Den Peterspfennig gebe ich schon seit ein paar Jahren nicht mehr (Papst Franziskus wollte ja eine arme Kirche) und solche Finanzgeschäfte bestätigen ja, daß es besser ist, es nicht zu tun.
Dafür bekommt Kirche in Not mehr! |  3
| | | | | AngelView 4. Juli 2022 | | | | Experten bei der Arbeit Wenn im Vatikan so leichtfertig mit Geld umgegangen wird, dann wundert mich deren Defizit nicht mehr.
Und dann sollen die Gläubigen brav spenden, damit Geld in die Kasse kommt.
War/ist im Evangelium nicht vielfach von Geld, guter Verwaltung und gutem Wirtschaften die Rede?! Wie war das mit "gutem und treuem Verwalter" nochmal???
Das sollte doch dann wohl auch und ganz vorne für die "Oberste Finanzbehörde der Kath. Kirche" gelten.
Ich kann jeden verstehen, der sich da überlegt, nicht mehr "zu spenden" sondern sein Geld gezielt einer bestimmten anderen Organisation gibt oder gezielt für Projekte, wo besser gewirtschaftet und verwaltet wird. |  3
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
- Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
- Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
- Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
- Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
- USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
- Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
- Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
- Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
- Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
- Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
- Über das Dämonische
- 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
|