Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  2. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  6. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  7. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  8. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  9. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  10. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  11. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  12. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  13. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  14. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  15. Katholische Kita in Hessen verzichtet auf Mutter- und Vatertagsgeschenke

Vatikan verkauft Londoner Luxusimmobilie für 216 Millionen Euro

4. Juli 2022 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Käufer des Sloane-Avenue-Gebäudes ist das US-amerikanische Finanzunternehmen Bain Capital


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan hat eine Londoner Luxusimmobilie im Viertel Chelsea für umgerechnet rund 216 Millionen Euro (186 Britische Pfund) veräußert. Das teilte der Vatikan am Freitag mit. Käufer des Sloane-Avenue-Gebäudes ist demnach das US-amerikanische Finanzunternehmen Bain Capital. Im vergangenen Jahr war in Medienberichten noch von einer Verkaufssumme von rund 233 Millionen Euro die Rede gewesen. Erworben hatte der Vatikan das Gebäude in mehreren, im Nachhinein sehr umstrittenen Schritten, für etwa 350 Millionen Euro.


Der Verlust des Geschäftes würde durch Reserven des Staatssekretariats gedeckt, ohne dass dabei der Peterspfennig, also die Spenden von Gläubigen an den Vatikan, berührt würden, bekräftigte der Vatikan in seiner Mitteilung. Darüber hinaus habe es einen mehrstufigen und transparenten Verkaufsprozess gegeben. Hierfür sei nach Ausschreibung die Immobilienfirma Savills beauftragt worden. In einer ersten Runde seien 16 Angebote für die Immobilie eingegangen und geprüft worden. In einer zweiten Runde seien drei Angebote erneut geprüft und von der APSA, der vatikanischen Güterverwaltung, evaluiert worden.

Der damalige Immobiliendeal in London steht im Mittelpunkt eines Finanzskandals. Für den müssen sich seit einem Jahr der frühere Substitut im Staatssekretariat und Kurienkardinal Angelo Becciu sowie neun weitere Angeklagte vor der vatikanischen Justiz verantworten. Ihnen wird unter anderem Veruntreuung und Betrug vorgeworfen. Hintergrund sind riskante und verlustreiche Finanzinvestitionen des Staatssekretariats. Der Skandal sorgte nicht zuletzt deshalb für Empörung, weil im Raum steht, dass das investierte Geld auch aus dem Peterspfennig stammte.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lakota 4. Juli 2022 
 

Winthir

Nun, ich glaube nicht, daß Luxusimmobilien u.ä. zu
den "wohltätigen Initiativen des Bischofs von Rom für die Weltkirche" gehören.


1
 
 bibelfreund 4. Juli 2022 
 

Geldentzug

Diesem satten Klerus das Geld entziehen —- hausgemeinden gründen wie zu Zeiten des neuen Testaments


1
 
 Tante Ottilie 4. Juli 2022 
 

Auch ich spende seit einigen Jahren NICHT mehr für den Peterspfennig

Und das wird auf absehbare Zeit auch so bleiben...

Denn mir reicht's schon seit längerem in diesem Pontifikat.


2
 
 winthir 4. Juli 2022 

nun, unser emeritierter Papst Benedikt XVI. sagte 2006:

„Der Peterspfennig ist der bezeichnendste Ausdruck der Teilhabe aller Gläubigen an den wohltätigen Initiativen des Bischofs von Rom für die Weltkirche. Diese Geste hat nicht nur einen praktischen, sondern auch einen deutlichen symbolischen Wert als Zeichen der Einheit mit dem Papst und der Sorge für die Bedürfnisse der Brüder und Schwestern, und deshalb besitzt euer Dienst einen vornehmlich kirchlichen Wert."

Quelle: s. link.

de.wikipedia.org/wiki/Peterspfennig


2
 
 lakota 4. Juli 2022 
 

Den Peterspfennig

gebe ich schon seit ein paar Jahren nicht mehr (Papst Franziskus wollte ja eine arme Kirche) und solche Finanzgeschäfte bestätigen ja, daß es besser ist, es nicht zu tun.

Dafür bekommt Kirche in Not mehr!


3
 
 AngelView 4. Juli 2022 
 

Experten bei der Arbeit

Wenn im Vatikan so leichtfertig mit Geld umgegangen wird, dann wundert mich deren Defizit nicht mehr.
Und dann sollen die Gläubigen brav spenden, damit Geld in die Kasse kommt.
War/ist im Evangelium nicht vielfach von Geld, guter Verwaltung und gutem Wirtschaften die Rede?! Wie war das mit "gutem und treuem Verwalter" nochmal???
Das sollte doch dann wohl auch und ganz vorne für die "Oberste Finanzbehörde der Kath. Kirche" gelten.
Ich kann jeden verstehen, der sich da überlegt, nicht mehr "zu spenden" sondern sein Geld gezielt einer bestimmten anderen Organisation gibt oder gezielt für Projekte, wo besser gewirtschaftet und verwaltet wird.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  7. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  8. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  9. Vertrauenskrise in der Kirche
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  12. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  13. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  14. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  15. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz