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Vatikan verkauft Londoner Luxusimmobilie für 216 Millionen Euro

4. Juli 2022 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
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Käufer des Sloane-Avenue-Gebäudes ist das US-amerikanische Finanzunternehmen Bain Capital


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan hat eine Londoner Luxusimmobilie im Viertel Chelsea für umgerechnet rund 216 Millionen Euro (186 Britische Pfund) veräußert. Das teilte der Vatikan am Freitag mit. Käufer des Sloane-Avenue-Gebäudes ist demnach das US-amerikanische Finanzunternehmen Bain Capital. Im vergangenen Jahr war in Medienberichten noch von einer Verkaufssumme von rund 233 Millionen Euro die Rede gewesen. Erworben hatte der Vatikan das Gebäude in mehreren, im Nachhinein sehr umstrittenen Schritten, für etwa 350 Millionen Euro.

Der Verlust des Geschäftes würde durch Reserven des Staatssekretariats gedeckt, ohne dass dabei der Peterspfennig, also die Spenden von Gläubigen an den Vatikan, berührt würden, bekräftigte der Vatikan in seiner Mitteilung. Darüber hinaus habe es einen mehrstufigen und transparenten Verkaufsprozess gegeben. Hierfür sei nach Ausschreibung die Immobilienfirma Savills beauftragt worden. In einer ersten Runde seien 16 Angebote für die Immobilie eingegangen und geprüft worden. In einer zweiten Runde seien drei Angebote erneut geprüft und von der APSA, der vatikanischen Güterverwaltung, evaluiert worden.

Der damalige Immobiliendeal in London steht im Mittelpunkt eines Finanzskandals. Für den müssen sich seit einem Jahr der frühere Substitut im Staatssekretariat und Kurienkardinal Angelo Becciu sowie neun weitere Angeklagte vor der vatikanischen Justiz verantworten. Ihnen wird unter anderem Veruntreuung und Betrug vorgeworfen. Hintergrund sind riskante und verlustreiche Finanzinvestitionen des Staatssekretariats. Der Skandal sorgte nicht zuletzt deshalb für Empörung, weil im Raum steht, dass das investierte Geld auch aus dem Peterspfennig stammte.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 lakota 4. Juli 2022 
 

Winthir

Nun, ich glaube nicht, daß Luxusimmobilien u.ä. zu
den "wohltätigen Initiativen des Bischofs von Rom für die Weltkirche" gehören.


1
 
 bibelfreund 4. Juli 2022 
 

Geldentzug

Diesem satten Klerus das Geld entziehen —- hausgemeinden gründen wie zu Zeiten des neuen Testaments


1
 
 Tante Ottilie 4. Juli 2022 
 

Auch ich spende seit einigen Jahren NICHT mehr für den Peterspfennig

Und das wird auf absehbare Zeit auch so bleiben...

Denn mir reicht's schon seit längerem in diesem Pontifikat.


2
 
 winthir 4. Juli 2022 

nun, unser emeritierter Papst Benedikt XVI. sagte 2006:

„Der Peterspfennig ist der bezeichnendste Ausdruck der Teilhabe aller Gläubigen an den wohltätigen Initiativen des Bischofs von Rom für die Weltkirche. Diese Geste hat nicht nur einen praktischen, sondern auch einen deutlichen symbolischen Wert als Zeichen der Einheit mit dem Papst und der Sorge für die Bedürfnisse der Brüder und Schwestern, und deshalb besitzt euer Dienst einen vornehmlich kirchlichen Wert."

Quelle: s. link.

de.wikipedia.org/wiki/Peterspfennig


2
 
 lakota 4. Juli 2022 
 

Den Peterspfennig

gebe ich schon seit ein paar Jahren nicht mehr (Papst Franziskus wollte ja eine arme Kirche) und solche Finanzgeschäfte bestätigen ja, daß es besser ist, es nicht zu tun.

Dafür bekommt Kirche in Not mehr!


3
 
 hape 4. Juli 2022 

Peterspfennig.

In diesen Tagen wird vermut. nicht nur bei uns um den Peterspfennig gebeten. – Solange aber nicht geklärt ist, wie es zu dem o.a. Missbrauch des Peterspfennigs kommen konnte, werde ich den Peterspfennig nicht mehr geben. Es gibt genügend seriöse Alternativen.


3
 
 AngelView 4. Juli 2022 
 

Experten bei der Arbeit

Wenn im Vatikan so leichtfertig mit Geld umgegangen wird, dann wundert mich deren Defizit nicht mehr.
Und dann sollen die Gläubigen brav spenden, damit Geld in die Kasse kommt.
War/ist im Evangelium nicht vielfach von Geld, guter Verwaltung und gutem Wirtschaften die Rede?! Wie war das mit "gutem und treuem Verwalter" nochmal???
Das sollte doch dann wohl auch und ganz vorne für die "Oberste Finanzbehörde der Kath. Kirche" gelten.
Ich kann jeden verstehen, der sich da überlegt, nicht mehr "zu spenden" sondern sein Geld gezielt einer bestimmten anderen Organisation gibt oder gezielt für Projekte, wo besser gewirtschaftet und verwaltet wird.


3
 

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