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Nuntius dankt Opus Dei für Einsatz für Ehepaare und Familien

2. Juli 2022 in Österreich, 1 Lesermeinung
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Erzbischof Lopez Quintana bei Wiener Gedenkmesse für den Gründer Escriva: "Ziehe selbst großen Nutzen aus Lehren des heiligen Josefmaria" - Gottesdienstes in mehreren Städten Österreichs.


Wien/Salzburg/Graz (kath.net/ KAP)

Eine Würdigung für das Opus Dei und dessen Einsatz für Ehepaare und Familien hat der Päpstliche Nuntius in Österreich, Erzbischof Pedro Lopez Quintana, ausgesprochen. "Ich danke dem Opus Dei in Österreich für alles, was es für Ehepaare und Familien an Bildungsinitiativen begleitet und fördert", so Lopez Quintana in seiner Grußbotschaft zur Gedenkmesse zum Fest des Gründers der Personalprälatur, des heiligen Josefmaria Escriva (1902-1975), die am Montag in der Wiener Peterskirche stattgefunden hat.

Die Unterstützung von Ehe und Familie sei Escriva vom Anfang seines Wirkens an ein Herzensanliegen gewesen, betonte der Nuntius. Der spanische Heilige habe entgegen der Gepflogenheit seiner Zeit die Ehe als "Berufung" bezeichnet. Lopez Quintana berichtete, er selbst sei ein Landsmann Escrivas und stamme aus derselben nordspanischen Kleinstadt Barbastro. Von seiner Kindheit an sei er mit dem heiligen Josefmaria vertraut gewesen: "Aus seiner geistlichen Lehre durfte ich während meines ganzen Lebens großen Nutzen ziehen", so der Botschafter des Papstes.


Auch in anderen Städten Österreichs gab es laut einer Mitteilung der Personalprälatur rund um den offiziellen Gedenktag Escrivas (26. Juli) spezielle Gottesdienste zu seinen Ehren, so etwa im Salzburger Wallfahrtsort Maria Plain am Samstag. Opus-Dei-Regionalvikar Robert Weber, der die Messe zelebrierte, strich dabei die Freude und den Optimismus des heiligen Josefmaria trotz der Wirren seiner Zeit hervor. Um Frohsinn, Optimismus und Gelassenheit gelte es, sich auch in der derzeitigen "Verunsicherung und Unruhe" zu bemühen, sagte Weber, im Wissen, "ein Kind Gottes" und von ihm geliebt und begleitet zu sein.

In Graz feierte am Montag der frühere St. Pöltner Bischof Klaus Küng - der vor seiner Bischofszeit selbst Regionalvikar des Opus Dei war - den Gottesdienst. Damit die Kirche ihre Sendung in der Welt erfüllen könne, brauche es Christen, die sich entschieden darum bemühen, "ihren Alltag verbunden mit Christus zu leben" und "Gott nicht aus den Augen zu verlieren", sagte er. Die Kirche befinde sich heute "am synodalen Weg in einem gemeinsamen Gebets- und Nachdenkprozess". Escriva, der im Jahr 2002 heiliggesprochen wurde, sei ein Wegbereiter des Zweiten Vatikanischen Konzil gewesen und habe schon früh die Berufung der Laien mitten in der Welt erkannt, so Küng.

Weiters hob der emeritierte Bischof hervor, es sei die Aufgabe nicht bloß von Priestern, "Christus zur Welt zu bringen", sondern aller Christen. Erst recht in einer weitgehend säkularisierten Gesellschaft hänge es "vom Einzelnen ab, von seiner Bemühung, ein echter Christ zu sein", um Christus in der Familie, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft "erkennbar und erfahrbar zu machen". Weiters erinnerte Küng daran, dass Escriva den Priestern geraten habe, nicht zu glauben, sie sollten "Superchristen" sein. Vielmehr gelte es, "wie ein Teppich zu sein, auf dem die anderen weich auftreten". Das Leben im Zölibat habe er als "Liebe mit Großbuchstaben" bezeichnet.

Das 1928 gegründete Opus Dei ist als Personalprälatur der katholischen Kirche in 69 Ländern tätig. Laut eigenen Angaben gibt es 93.000 Mitglieder, darunter 57 Prozent Frauen und 43 Prozent Männer. Der Großteil von ihnen (knapp 70 Prozent) sind verheiratet, 30 Prozent leben als zölibatäre Laien, zwei Prozent sind Priester. Anspruch der weltweit aktive Seelsorgeeinrichtung ist es, durch geistliche Bildung einen Weg anzubieten, "inmitten alltäglicher Aufgaben ein frohes Christsein in lebendiger und persönlicher Beziehung zu Gott zu leben".

In Österreich begann das Opus Dei seine Tätigkeit im Jahr 1957. Es hat rund 400 Mitglieder, davon sind 20 Priester. Derzeit untersteht dem Regionalvikar für Österreich, Robert Weber, auch die pastorale Arbeit in Ungarn und Rumänien. In Wien, Niederösterreich, Linz, Graz, Salzburg, Innsbruck und Dornbirn sowie Budapest und Bukarest gibt es vom Opus Dei betreute Bildungseinrichtungen für Berufstätige, Jugendliche und Familien. (Info: www.opusdei.at)

 

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Lesermeinungen

 Uriel2 2. Juli 2022 
 

Wir sollten Opus Dei sehr dankbar sein für ihr unermüdliches Wirken.


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