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Ohne Körperschaftsstatus würde sich katholische Kirche in „fundamentalistische Ecke zurückziehen“

5. Juli 2022 in Deutschland, 33 Lesermeinungen
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Theologe Hermann-Josef Große Kracht lobt das deutsche Religionsverfassungrecht - Das Modell einer vielfältigen Mitwirkung an gesellschaftlichen Aufgaben führe zur „Disziplinierung und Demokratisierung der Kirche“.


Köln (kath.net) Der Darmstädter Theologe und Sozialethiker Hermann-Josef Große Kracht vermutet, dass sich die katholische Kirche ohne den Körperschaftsstatus in eine "fundamentalistische Ecke zurückziehen" würde. Das berichtete das Kölner „Domradio“ mit einem Beitrag der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA). Weiter vertrat er, dass das deutsche Religionsverfassungsrecht und besonders die vielfältigen Mitwirkung der Kirche an gesellschaftlichen Aufgaben zur "Disziplinierung und Demokratisierung der Kirche" führe.

In demselben Beitrag im „Domradio“ wurde auch darüber berichtet, dass der Göttinger Staatskirchenrechtler Hans Michael Heinig vertrat, dass in Deutschland beim Missbrauchsskandal der Kirchen auch staatliche Strafverfolgungsbehörden mitverantwortlich seien. Die Behörden hätten zu wenig nachdrücklich agiert.

Foto: Symbolbild


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Lesermeinungen

 Ulrich Motte 7. Juli 2022 
 

Wer ist wahrer Fundamentalist?

Der Begriff wird für so viele so Verschiedene benutzt, daß er wenig sinnvoll ist. Historisch sind Fundamerntalisten konservative Protestanten, die man, meine ich, heute ganz gut definieren (Kennzeichnen) kann durch folgende Kernunterscheidungslehren von anderen:
A) Exclusivismus - unter Mündigen kommen nur bekehrte Christen in den Himmel
B) Biblizismus - die Bibel ist in jeder Hinsicht unfehlbar wahr
C) Cessationismus - jede Offenbarung und übernatürliche charismatische Gaben hörten mit Vollendung der Bibel auf
D) Maskulinismus - Gemeindliche (kirchliche) Leitung und gemeindliche Predigt üben nur Männer aus
E) Separatismus- Von beharrlich Irrlehrenden, Irrglaubenden, reuelosen Sündern trennt sich die Gemeinde


1
 
 Uwe Lay 6. Juli 2022 
 

Fundamentalistische Ecke- was meint das

Ich vermute, daß die meisten Kritiker die "fundamentalistische Ecke" mißverstehen. Damit dürfte nämlich einfach gemeint sein, daß nur in Deutschland es den "Synodalen Weg" gibt, der die Katholische Kirche, indem so die Kirche entkatholisiert wird, aus der "fundamentalistischen Ecke" befreit. Die Kirche, so wie sie jetzt noch katholisch ist, ist die der "fundamentalistischen Ecke".Weil aber bei uns die Kirche so eng mit dem Staat verbandelt ist, kann und muß sie das Katholische überwinden, um weiter vom Staat anerkannt zu werden.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


0
 
 bibelfreund 6. Juli 2022 
 

Was für ein Stuß

Katholizismus ohne Kirchensteuern u Körperschaft des öffentlichen Rechts wäre doch nicht fundamentalistisch. Das ist er jetzt, fest verankert in der Ideologie von Klima, Gender z. B. - also Fundamentalismus in Reinkultur—- nein, sie wäre endlich fundamental, also fest gegründet auf Bibel u Bekenntnis wie luth. Freikirchen in Deutschland etc.


1
 
 Ulrich Motte 6. Juli 2022 
 

Chris 2: Nicht "die" Schweiz

Das Verhältnis von Kirche und Staat ist in der Schweiz nicht einheitlich geregelt, sondern stark kantonal. Deshalb sprach ich ja auch nicht von der Schweiz, sondern "nur" von den Kantonen Genf und Neuenburg...


0
 
 SalvatoreMio 6. Juli 2022 
 

Der Link "Rückentwicklung des Katholizismus in den Niederlanden"

@Lieber Zeitzeuge! Schrecklich! Der Inhalt dieses "Link" über die kath. Kirche in den Niederlanden spricht Bände! Wir sind geistlich nun in ähnlicher Glaubenswüste angekommen wie die Niederlande. - Im Artikel wird auch der Begriff "Person" genannt, der große Bedeutung hat! In den deutschen Medien heißt es zu 95 % nur noch "Mensch", als wären wir keine Personen. Aber keiner will das wahrnehmen. Protestiere ich bei DLF, ARD oder ZDF: keine Antwort. Auch Freunden fällt es nicht auf. Die Sprache verrät die Verirrungen unseres Denkens, und die Mehrheit macht mit, auch die Kirche!


4
 
 Cejazar 5. Juli 2022 
 

Ohne Körperschaftstatus

würden die Einnahmen der katholischen Kirche in Deutschland wegbrechen und man könnte den Verwaltungsapparat (diverse Stabstellen und "Beauftragte") in den Ordinariaten, und in der Seelsorge (Pastoralassistenten, Pastoralreferenten) nicht mehr ohne weiteres aufrecht erhalten.

Dies hätte zu Folge, dass sich in der deutschen Kirche, die viel so oft um sich selbst kreist, viele nach einer neuen Arbeitsstelle umschauen müssten. Und dies sind wahrscheinlich gerade diejenigen, die sich für den Katholikentag oder den synodalen Weg starkmachen.

Alles in Allen würde es in Deutschland dann eine priesterliche Kirche geben. Und dies ist sicherlich nicht im Interesse gewisser "interessierter, linker Kreise"


5
 
 proelio 5. Juli 2022 
 

Pure Angst um die Pfründe!

Kein Geringerer als Papst em. Benedikt XVI. hat uns in seiner berühmter Freiburger Rede klar gemacht, was wir von der deutschen Kirche zu halten haben. Diese wird nämlich nach seinen Worten längst nicht mehr vom katholischen Glauben getragen. Gerade Herr Kracht zeigt uns hier mit seinen Äußerungen, dass er sich bereits längst vom Glauben verabschiedet hat. Schenken wir solchen Halunken keine Beachtung und freuen wir uns auf ein baldiges Ende dieses Kirchensteuermissbrauchssystems. Es wird für viele Seelen sehr nützlich sein.


4
 
 Zeitzeuge 5. Juli 2022 
 

Werter Chris2,

mehr über die kath. Kirche in den Niederlanden

im Link, zu erwähnen wäre auch noch das destruktive

niederrl. "Pastoralkonzil" Ende der 60er Jahre.

Zum Artikel:

Allein die Ausdrucksform "fundamentalistische

Ecke" verrät m.E., wessen Geistes Kind dieser

Herr ist, ebenso das verräterische "Disziplinierung und Demokratisierung" der hl. kath. Kirche,
deren hierarchische Verfassung jur divino ist!

www.kathnews.de/die-rueckentwicklung-des-katholizismus-in-den-niederlanden


4
 
 Cölestin 5. Juli 2022 

Die katholische Kirche ist schon per nomen nicht fundamentalistisch.

Sie ist katholisch, allumfassend. Und das passt.


4
 
 Chris2 5. Juli 2022 
 

Welcher Konfession gehört Große Kracht an?

Oh, er lebt allen Ernstes von Kirchensteuermitteln. Wer solche ... äh ... Kritiker hat ...

de.m.wikipedia.org/wiki/Hermann-Josef_Gro%C3%9Fe_Kracht


2
 
 Chris2 5. Juli 2022 
 

@Ulrich Motte

In der Schweiz gibt es eine ganz eigene Regelung ("Staatskirchentum", s. link), die offenbar einen ähnlich sakülarisierenden und etatisierenden Effekt (Kirche quasi als NGO / staatsnahe Aktivistengruppe) haben, wie die Kirchen(d)steuer in D. Vielleicht kann uns das @Stefan Fleischer genauer erklären.
Die Kirche in den Niederlanden soll bis etwa zur Konzilszeit die (zumindest nach außen hin) "katholischste Europas" gewesen sein. Dann sei alles sehr schnell ins Gegenteil gekippt. Aber das nur "vom Hörensagen. Weiß jemand mehr?

www.kathpedia.com/index.php/Schweizer_Staatskirchentum


1
 
 Ulrich Motte 5. Juli 2022 
 

Dumme Frage

Warum ist die katholische Kirche in benachbarten Gebieten ohne einen solchen Status für sie (nur beispielsweise Genf, Neuenburg, Niederlande) nicht, wie vom Autor befürchtet (oder irre ich mich da?)


2
 
 jabberwocky 5. Juli 2022 

Fundamentalist ist das Gegenteil von Synodalem Weg

Wenn ich das Wort „Fundamentalistisch“ höre oder lese, schwillt mir mittlerweile der Kamm. Ja, ich bin fundamentalistisch, denn Jesus ist mein Fundament, und nein, ich werde das auch nicht bleibenlassen. Fundamentalistisch, das bedeutet übersetzt, wenn sich ein armer Sünder auf den weiten Weg der Heiligkeit macht. Er fällt mehrmals jeden Tag, bleibt aber nicht liegen, sondern steht mit der Gnade Gottes wieder auf und versucht es erneut, anstelle die menschliche Schwachheit wegzuerklären. Fundamentalist ist heutzutage ein Christ, für den Bekehrung, Anbetung, Beichte, Weihe an Jesus durch Maria, Ablassgewinnung, Novenen- und Rosenkranzbeten keine Relikte aus vergangenen Zeiten, sondern lebenswichtige Bestandteile eines christlichen Lebens sind. Jesus an den ersten Platz! Sollte die Körperschaft dem im Wege stehen, dann nix wie weg damit.


9
 
 si enim fallor, sum 5. Juli 2022 
 

Die Kirche muss wohltätig und heilig sind, nicht staatsgläubig.

Egal ob der Staat von links, rechts oder der Mitte ist.


2
 
 si enim fallor, sum 5. Juli 2022 
 

Für mich ist ganz klar: der Mann ist für eine staatlich/weltlich gelenkte Kirche

Dass die Kirche am gesellschaftlichen Leben teilnehmen muss, ist selbstverständlich, aber nicht so, wie er meint.
Die Kirche muss sich sehr, sehr stark in der Wohltätigkeit engagieren (was viel Arbeit und Mühe erfordert) und in der katholischen Ausbildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen (was ebenfalls viel Arbeit und Mühe erfordert) ebenso.

Aber sie kann dies unabhängig vom Staat tun, solange es Religionsfreiheit gibt. Und der Staat mischt sich nicht in die Tätigkeit der Kirche ein.
Hierfür ist das deutsche Religionsverfassungrecht keine unbedingte Voraussetzung. In der Tat ist die Kirche in vielen Ländern mit den oben genannten Tätigkeiten stark beschäftigt, ohne dass es dafür ein deutsches Religionesverfassungsrecht braucht.
Wichtig ist jedoch, dass die Kirche ihre wohltätige Werke und ihre Bildungstätigkeit frei ausüben kann, dass die Religionsfreiheit voll anerkannt wird.


2
 
 si enim fallor, sum 5. Juli 2022 
 

Nationalkatholizismus oder wie die Kirche ein anderer Herr als Christus hat

Dass ich als gebürtiger spanischer Staatsbürger in meiner Kindheit eine immer noch, obwohl abgeschwächt, national-katholischen Kirche RECHTER Prägung erleben musste, war überhaupt nicht angenehm.
Dass ich jetzt in Deutschland eine national-katholischen Kirche LINKER Prägung erleben soll, wird auch nicht angenehm.

Die Kirche, wenn sie politisch ist, egal ob von rechts, links oder der Mitte, hat nicht mehr Christus als ihren Herrn.


4
 
 si enim fallor, sum 5. Juli 2022 
 

Herr Kracht scheint an Hegel zu glauben und ist ultranationalistisch geworden.

Daher so eine Absurdität wie im Artikel erklärt.

Darüber hinaus ist die Kirche KEINE politische oder weltliche Institution auch keine ONG.

Herr Kracht, die Kirche in Polen, die USA, Brasilien, in vielen Länder Afrika, in Philippinen, etc. geht es nicht so schlecht wie in Deutschland

Aber wahrscheinlich denken Sie unbewusst "Am deutschen Wesen mag die Welt genesen"


2
 
 girsberg74 5. Juli 2022 
 

Von wem ist dieser Mann geschickt?

Ich muss so fragen, weil mir aus seiner Rede nicht klar wird, was er will oder was er leistet oder wovon alle etwas hätten, um sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen.

Mit anderen Worten: ich blicke nicht durch, es bleiben nur Plattitüden.


3
 
 si enim fallor, sum 5. Juli 2022 
 

Möchte Herr Kracht die Kirche in einer Art ONG oder Behörde verwandeln

Wahrscheinlich Hegelianismus gepaart mit Positivismus a la August Comte anstelle der Bibel und der tausendjährigen Lehre der Kirche


1
 
 si enim fallor, sum 5. Juli 2022 
 

Was die Kirche vom Staat braucht, ist die Religionsfreiheit.

Für alles andere ist es richtig, dass Caesar/der Staat sich um seine eigenen Angelegenheiten kümmert.

Die Kirche weiß bereits, wie sie ihre Aufgaben zu erfüllen hat, sie braucht keine staatlichen Anweisungen, schon gar nicht über den Inhalt des Glaubens.

Das Gegenteil wäre ketzerisch und sogar dämonisch, wenn der Staat den Inhalt des Glaubens bestimmen würde, wie Herr Kracht zu behaupten scheint.


3
 
 borromeo 5. Juli 2022 

Na, da stellen sich mir doch gleich einige Fragen...

"...dass sich die katholische Kirche ohne den Körperschaftsstatus in eine 'fundamentalistische Ecke zurückziehen' würde."

Fragen:

1. In welchen Ländern – außer in Deutschland – hat die katholische Kirche sonst noch einen vergleichbaren Status als Körperschaft des Öffentlichen Rechts?

2. Wo bringt diese Eigenschaft, soweit vorhanden, noch den staatlich organisierten Einzug einer öffentlichen Steuer mit sich?

3. Wo ansonsten gibt es einen Pseudo-Austritt aus der Kirche, der nur öffentlich-rechtlich begründet wird, der theologisch nicht möglich nicht (semel catholicus – semper catholicus!), der aber kirchenrechtliche (im partiellen Kirchenrecht) Konsequenzen nach sich zieht, selbst wenn der so "Austretende" deutlich macht, den katholischen Glauben in seiner Gesamtheit auch weiterhin zu bejahen und zu leben?

4. In welchem Land ohne Körperschaftsstatus zieht sich die Kirche in eine 'fundamentalistische Ecke zurück'?

-----

Ich halte die obige These für keineswegs nachvollziehbar!


2
 
 si enim fallor, sum 5. Juli 2022 
 

Haben in anderen Länder dasselbe Religionsverfassungrecht ???!!!

Nun folgen weitere retorischen Fragen:

Der deutschen Kirche geht es besser als jeder anderen?!

Ist die katholische Kirche eine nationale Kirche?!

Sollen der Staat und die Politiker an der Macht sowie die Intellektuellen im Dienste der herrschenden Ideologie den Glauben der Kirche bestimmen?


2
 
 si enim fallor, sum 5. Juli 2022 
 

Die Argumentation von Hrn. Kracht klingt (fast) agnostisch

Die katholische Kirche wurde im 1. Jahrhundert als völlig unabhängig vom Staat gegründet. Sie folgte allein der Offenbarung und dem Wort Christi und danach der Inspiration des Heiligen Geistes.

Wenn sie in solch schwierigen Zeiten den Staat nicht brauchte, braucht sie ihn jetzt noch weniger.

Es gibt viele Länder, in denen die katholische Kirche eine ganz anderes Verfassungsrecht hat als in Deutschland und in denen sie viel gesünder ist als in Deutschland.


3
 
 J. Rückert 5. Juli 2022 
 

Staatsnähe schützt vor Armut nicht

Mein Vertrauen in die Politik liegt jetzt bei 200°K. Unser Parteienstaat mutiert heute so schnell wie ein Virus, open end. Eine Kirche, die sich fest an ihn bindet, droht sich ggf. zu prostituieren.
Sind das Angsttriebe wie bei absterbenden Fichten („Waldsterben“), die vor einer fundamentalistischen Ecke warnen (so was zeigt, dass man richtig denkt), dabei aber eher die Absicherung ihres Wohlstandes im Blick haben?
Ihr könnt jetzt dem Kaiser Weihrauch spenden soviel ihr wollt, es wird euch nichts nützen.


4
 
 si enim fallor, sum 5. Juli 2022 
 

Ein Argument, das zu weltlich und fast agnostisch ist.

Sie sagt uns nichts anderes, als dass die katholische Kirche den Staat braucht, um ihren Weg zu finden.

Außerdem vergisst dieser Mann eines: Im Gegensatz zur protestantischen Kirche, die eine nationale, quasi-staatliche Kirche ist (sie war z. T. als Fürstenkirche geboern), ist die katholische Kirche eine universelle Kirche, unabhängig von jedem Staat (außer dem Vatikanstaat natürlich).


4
 
 kleingläubiger 5. Juli 2022 
 

Soso, das Geld wirkt also "disziplinierend". In welchem Sinne, kann sich hier jeder denken...


4
 
 SpatzInDerHand 5. Juli 2022 

Sooo offen wird nur selten ausgesprochen,

um was es vielen "Kirchensteuer-Empfängern geht: um die Selbstentkernung des Christentums unter Beibehaltung des Deckmäntelchen!


6
 
 SCHLEGL 5. Juli 2022 
 

@Uwe Lay

Ihr Zitat:" Um die Kirchensteuer nicht zu verlieren, gibt sich die Kirche hier sehr regierungsuntertänig." ENDE.
Aber lange nicht so, wie die orthodoxe Kirche in Russland gegenüber dem Kriegstreiber Putin!
Übrigens, wenn Sie die teilweise ÜBERZOGENEN Maßnahmen im Hinblick auf die Vermeidung und CORONA meinen, (ich weiß nicht, wie die Gesetzeslage in Deutschland ist), hat mir mein Hausarzt, der gleichzeitig Amts-und Polizeiarzt ist, einmal erklärt, dass in Österreich das SEUCHENSCHUTZGESETZ über allen Gesetzen steht. Das heißt der Staat könnte im Ernstfall auch in Kirchen aller Konfessionen, Synagogen und Moscheen, entsprechende Weisungen erteilen und DURCHSETZEN! Das wäre zum Beispiel bei Pocken,Pest, Cholera und Ebola ohne weiteres möglich.


4
 
 Chris2 5. Juli 2022 
 

@Uwe Lay

Es gibt auch tiefgläubige Sponsoren, die die Schäfchen vielleicht sogar wieder auf gute Weiden zurückführen.


1
 
 Chris2 5. Juli 2022 
 

Was für Unterstellungen,

vor allem die, Christen seien von Haus aus Antidemokraten. Andererseits: Wenn eine Regierung vorgeburtliche Kindstötung und andere selbstzerstörerische Ideologien fördert und immer intoleranter agiert, dann ist eine kritische Haltung dazu geradezu staatsbürgerliche und demokratische Pflicht...


4
 
 doda 5. Juli 2022 

Selbstoffenbarung

Ich schließe aus dieser Äußerung des Theologen Hermann-Josef Große Kracht, dass er den Gläubigen der katholischen Kirche in Deutschland unterstellt, Fundamentalisten und Antidemokraten zu sein.
Was wird auf diese ungeheuerlichen Unterstellungen folgen?


5
 
 Uwe Lay 5. Juli 2022 
 

Wer zahlt,der bestimmt...

Ich vermute, daß in den USA bei vielen Sekten die Hauptsponsoren bestimmmen, was in ihnen gesagt wird. Aber darum hat dieser Theologe auch recht: Um die Kirchensteuer nicht zu verlieren, gibt sich die Kirche hier sehr regierungsuntertänig.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


4
 
 braydon 5. Juli 2022 
 

Ich denke, das muss nicht unbedingt sein. Aber wenn z.B. in einer Gemeinde ein Großverdiener wohnt, der 90 Prozent der Spenden zum Erhalt der Kirche und des Gemeindelebens finanziert, dann geht wohl kaum etwas an den Wünschen dieses Großverdieners vorbei, da kann Pfarrer, Pfarrgemeinderat und Kirchenvolk sagen was sie wollen. Gleichgültig, wie abstrus die Vorstellungen dieses Großverdieners sein mögen, da wird alles nach dessen Vorstellungen laufen, denn sonst gibt er nichts mehr.


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