Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  12. Wir machen da was mit Medien
  13. „Wir werden erwartet“
  14. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

'Schande' und 'Skandal'

30. Juni 2022 in Prolife, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nancy Pelosi, die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, nahm gestern an der Papst-Messe in Rom teil und sorgte damit bei US-Katholiken erneut für einen Skandal. Im Hintergrund geht es aber um Politik - Von Roland Noé


Washington D.C.-Rom (kath.net/rn)

Nancy Pelosi, die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, nahm gestern ohne Vorankündigung an der Papst-Messe in Rom teil und sorgte damit bei US-Katholiken erneut für einen Skandal, nachdem sie dort die Hl. Eucharistie empfangen hat. Pelosi gilt als strikte Anhängerin einer sogenannten "Wahlfreiheit", derzufolge man kleine, ungeborener Kinder bis zur Geburt töten darf, von Medien wird dies als "liberale Errungenschaft" hingestellt. In den USA haben ihr Ortsbischof Salvatore Cordileone von San Francisco und eine ganze Reihe anderer US-Bischöfe ihr klar gemacht, dass sie nicht die Hl. Eucharistie empfangen darf. Doch Nancy Pelosi interessiert dies nicht, schwindelte sich in Rom in St. Peter ins diplomatische Corps und empfing dort von einem der Priester, der sie vermutlich gar nicht kannte, die Eucharistie. So weit, so schlecht. Zuvor oder danach soll sie auch noch mit Papst Franziskus gesprochen haben. Besonders perfide: Pelosi soll auch vor Diplomaten und vor der Gemeinschaft St. Egidio gesprochen haben, und dort ernsthaft über das wichtige Geschenk des Glaubens gesprochen haben.


Die pro-life Gruppe "CatholicVote" bezeichnete den Auftritt von Pelosi in Rom als "Schande" und einen "Skandal", da sie neben Biden als wichtigste politische "Anwältin" der Tötung ungeborener Kinder in den USA gilt. Bill Donohue, der Präsident der wichtigen "Catholic League" erklärte dazu gestern, dass an dem Vorfall nicht der Vatikan  sondern Pelosi alleine schuld sei. Donohue verteidigte Erzbischof Cordileone und andere US-Bischöfe, die gegenüber Pelosi in völliger Übereinstimmung mit der Lehre der katholischen Kirche agieren. Der Präsident machte darüber hinaus darauf aufmerksam, dass bei der selben Messe in Rom vermutlich auch Politiker, die nicht katholisch waren, die Hl. Eucharistie bekommen haben.  Bischof Strickland hat sich in der Causa bereits zu Wort gemeldet und mitgeteilt, dass Pelosi dies vermutlich gemacht habe, um ihren Erzbischof die Missachtung auszudrücken. Doch ihr ewiges Leben sei in Gefahr. Sie könnte in der Politik erfolgreich sein, aber ihre Seele verlieren.

Denn es gibt noch einen anderen Hintergrund: Pelosi steckt derzeit Wahlkampf und sie gilt als eine Politikerin, die der Politik wirklich alles unterordnet. Im November tritt sie noch einmal zur Wiederwahl in ihrem Wahlkreis an. Im US-Repräsentantenhaus dürfte sie aber dann Geschichte sein, denn die Demokraten dürften dort eine gewaltige Niederlage einfahren und die Republikaner dürften laut Umfragen von "Realclearpolitics" die Mehrheit klar zurückerobern. Pelosi ist dann als Sprecherin Geschichte, dh. sie kämpft derzeit um ihr politisches Überleben. Wie nervös Pelosi derzeit schon auftritt, zeigte sich diese Woche, als sie dort bei der Angelobung der US-Mexikanerin Mayra Flores (Republikaner) die Tochter von Flores wegschubste und in den US-Medien damit für Kopfschütteln sorgte (siehe Video unten).

VIDEO - Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, schubst Mädchen bei Fototermin mit Ellbogen zur Seite!

 

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  3. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  4. Wir machen da was mit Medien
  5. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  6. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  7. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  8. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  9. Fatima-Tag in Berlin
  10. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  11. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  12. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz