Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  7. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  15. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete

Initiative Pontifex begrüßt Urteil des U.S. Supreme Courts als wichtigen Anstoß für deutsche Debatte

28. Juni 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sprecherin Doczy: "Wir diskutieren über Kinderrechte im Grundgesetz und feministische Außenpolitik - dabei sorgen wir uns nicht um die schutzlosesten Kinder und missachten, dass in vielen Ländern Mädchen alleine ihres Geschlechtes" abgetrieben werden


Berlin (kath.net/PM) Die Initiative Pontifex begrüßt das am 24. Juni 2022 ergangene höchstrichterliche Urteil aus den Vereinigten Staaten. Dieses verneint nach beinahe 50 Jahren die Ableitung eines “Rechts auf Abtreibung” aus den Freiheitsrechten der U.S.-Verfassung. Das Mediennetzwerk wünscht sich von dem sorgfältig erwogenen Urteil Rückenwind auch für den Schutz ungeborenen Lebens in Deutschland.

Die Urteilsbegründung und die neue Aufmerksamkeit für die Thematik könne auch hier dazu dienen, die auf Selbstbestimmung verengte Debatte zu erweitern und die Gelegenheit zu breiterer Befassung mit der Frage bieten. Die Sprecherin der katholischen Initiative, Elisabeth Doczy, führt aus: “Es ist schade, dass zu oft nur noch Gerichte zu dieser wahrhaft Leben und Tod betreffenden Frage entscheiden. Umso wichtiger sind uns in der vorzugsweise zu führenden gesamtgesellschaftlichen Debatte daher Aufklärung und Versachlichung. Die schwierige Lage von Frauen, die mit dem Gedanken einer Abtreibung spielen, ist ernstzunehmen. Wichtig ist dann Unterstützung und das Aufzeigen von Alternativen und Perspektiven für das Leben. Das ist kein Thema, bei dem es etwas zu bejubeln oder zu feiern gibt. Auch nicht die Abschaffung des Werbeverbots (§ 219a StGB) in Siegerpose, wie es aktuell in sozialen Medien, sogar durch ganze Bundestagsfraktionen, geschieht.”


Abtreibung war im Jahr 2021 nach Zahlen der Weltgesundheitsorganisation die deutlich häufigste Todesursache weltweit. In Deutschland allein fanden im vergangenen Jahr knapp 100.000 für das Kind tödliche Eingriffe statt, diese fast vollständig nicht aus medizinischer Indikation (4%) oder nach Vergewaltigungen (0,05%).

Sprecherin Doczy dazu weiter: “Die tausendfache Abtreibung ungeborener Kinder ist ein viel zu oft ausgeblendeter Makel unserer Gesellschaft. Freiheit darf, das zeigt wieder einmal das amerikanische Urteil, nicht verabsolutiert werden. Wir diskutieren über Kinderrechte im Grundgesetz und feministische Außenpolitik - dabei sorgen wir uns nicht um die schutzlosesten aller Kinder und missachten die Tatsache, dass in vielen Ländern Mädchen alleine ihres Geschlechtes wegen ihre Geburt nicht erleben dürfen. Wir dürfen die Würde des Lebens dieser Kinder nicht vergessen!”


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Die Familie als Schule der Liebe - Eine Kirche aus Familien
  3. Wir können NICHT schweigen!
  4. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  5. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  6. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  7. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  8. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  9. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  10. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  11. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  12. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  13. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  14. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  15. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz