SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
- Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
- Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
- Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
- 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
- Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
- Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
- Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
- 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
- NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
- Wir können NICHT schweigen!
- Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
- Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
- Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
- Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
| 
Papst: Kirche der Zukunft wird kleiner, aber authentischer sein15. April 2022 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Auszüge des Gesprächs von Franziskus mit Jesuiten während seiner jüngsten Maltareise veröffentlicht - Seinen Vorgänger Benedikt XVI. nennt der Papst darin einen "Propheten einer Kirche der Zukunft"
Turin/Rabat (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat seinen Vorgänger Benedikt XVI. (2005-2013) als "Propheten einer Kirche der Zukunft" bezeichnet. Diese Kirche werde kleiner sein, viele Privilegien verlieren, "bescheidener und authentischer sein und Energie für das Wesentliche finden", sagte Franziskus bei seinem Treffen mit Jesuiten Anfang April auf Malta. Auszüge des Gesprächs veröffentlichte die Zeitung "La Stampa" am Donnerstag.
Die Kirche der Zukunft in Europa wird nach Einschätzung von Franziskus "eine spirituellere, ärmere und weniger politische Kirche sein: eine Kirche der Kleinen". Bereits als Bischof habe Joseph Ratzinger gesagt: "Lasst uns darauf vorbereiten, eine kleinere Kirche zu sein". Dies sei "eine seiner wichtigsten Erkenntnisse" gewesen, so der Papst.
Für die Kirche geht es laut Franziskus nicht um Zahlen. "Das wahre Problem ist nicht, ob wir wenige sind, sondern ob die Kirche evangelisiert." In den Versammlungen der Kardinäle vor der Papstwahl 2013 habe man von einer Kirche gesprochen, "die hinausgeht". Anders als in Bildern der Bibel, in denen Jesus von außen an eine Tür klopft, tue er dies heute von innen. "Damit wir ihn herauslassen können", so der Papst. Dies sei die "Berufung der Kirche von heute".
Bei seinen Auslandsreisen pflegt Franziskus, sich jeweils mit einer Gruppe örtlicher Jesuiten zu treffen. Jorge Bergoglio gehört selber dem Orden an. Bei den eher locker gehaltenen Gesprächen geht der Papst auf Fragen der Ordensleute ein, bitte sie auch um ihre Einschätzung. Diese Gespräche werden einige Zeit später von Antonio Spadaro, dem Chefredakteur der Jesuiten-Zeitschrift "Civilta Cattolica" veröffentlicht. Dieses Mal gab er einen Vorabauszug an die Turiner Tageszeitung "La Stampa".
Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Chris2 16. April 2022 | | | | Alles völlig richtig, aber wieso dann die willkürliche (da in die Hand jedes einzelnen Ortsbischofs gelegte) Einschränkung der 1900 Jahre lang organisch gewachsenen Liturgie der Kirche, deren Entknebelung ein zentrales Erbe des Ponifikates von Papst Benedikt XVI. war? Tragischerweise sind es gerade diese Gemeinschaften, die Zuwachs haben... |  2
| | | | | Monika32 15. April 2022 | | | | Die Befürchtung habe ich auch, dass sich unsere mit Weihe versehenen Gläubigen weiterhin und noch mehr als Verwaltungsobrigkeit gebärden, und "unten" ein kleiner Rest das Beten und Gläubigsein übernimmt. Zumindest in Deutschland mehr als denkbar! |  3
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
- Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
- Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
- Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
- Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
- Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
- Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
- Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
- Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
- US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
- USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
- Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
- Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
- Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
|