Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Ägypten: Koptisch-orthodoxer Priester wurde mit Messerstichen in den Hals ermordet

10. April 2022 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Tatverdächtiger festgenommen – Präsident von „International Christian Concern“: „Leider in Ägypten üblich, dass dem Angreifer vorgeworfen wird, an Geisteskrankheit zu leiden, statt sich mit zugrunde liegenden extremistischen Beweggründen zu befassen“


Alexandria (kath.net) Ein Messerstecher stach in Alexandria einem koptisch-orthodoxen Priester mehrmals in den Hals. Der Priester starb im Krankenhaus. Ein tatverdächtiger 60-jähriger Mann sei, so das ägyptische Innenministerium, festgenommen worden. Das berichtete „The Christian Post“. Das Innenministerium gab weiter an, dass der Tatverdächtige noch nicht identifiziert sei, auch sei sein Motiv noch unbekannt.

Erzpriester Arsanios Wadeed wurde am Donnerstag erstochen, als er in Alexandria im Corniche-Viertel, einer beliebten Strandpromenade, spazieren ging, berichtete der „Egypt Independent“. Die koptische Kirche veröffentlichte Fotos in den sozialen Medien, die die Beerdigung des Priesters in der koptisch-orthodoxen Kathedrale des Heiligen Markus in Alexandria am Freitag zeigen, so ABC News. Die Fotos zeigten, dass eine Bibel auf der Brust des Priesters und ein Kreuz um seinen Hals gelegt worden waren.


Die „Christian Post“ zitierte Jeff King, Präsident der in den USA ansässigen Initiative „International Christian Concern“, das die Christenverfolgung weitweit beobachtet. Nach Darstellung von King sei es „in Ägypten leider üblich, dass dem Angreifer vorgeworfen wird, an einer Geisteskrankheit zu leiden, statt dass man sich mit zugrunde liegenden extremistischen Beweggründen befasst“. King wies auf die Verwundbarkeit hin, der viele ägyptische Christen insbesondere während Ramadan und Ostern ausgesetzt seien.

Auch „Open Doors“ beschreibt auf ihrer Website, dass Christen in Ägypten in der Regel als Bürger zweiter Klasse behandelt werden. Vorfälle von Christenverfolgung in Ägypten reichten von Belästigungen christlicher Frauen auf der Straße bis hin zu christlichen Gemeinschaften, die von extremistischen Mobs aus ihren Häusern vertrieben würden. Zwar spreche die ägyptische Regierung positiv über die ägyptische christliche Gemeinschaft, aber das Fehlen ernsthafter Strafverfolgung und die mangelnde Bereitschaft der kommunalen Behörden, Christen zu schützen, mache die Christen anfällig für alle Arten von Angriffen, insbesondere in Oberägypten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz