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„Das ‚Forum Deutscher Katholiken‘ verlangt , dass die Kirche an ihrer Lehre festhält!“

15. März 2022 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
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Stellungnahme des „Forums Deutscher Katholiken“ zu den Forderungen der Initiative „OutInChurch“ in der katholischen Kirche in Deutschland. Von Hubert Gindert


Bonn (kath.net/Forum Deutscher Katholiken) Die Teilnehmer dieser Initiative von Angestellten im kirchlichen Dienst wollen „ohne Angst“ sein, auch wenn sie „schwul, lesbisch, bi, queer, non-binär oder transsexuell“ leben, weil sie keine dienstrechtlichen Konsequenzen mehr befürchten müssen. Sie fordern eine „Reform der Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse“.

Was die Kirche von denen verlangt, die z.B. als Religionslehrer, Betreuer von kirchlichen Kindergärten und in den diversen Einrichtungen arbeiten, ist, dass sie die Lehre der Kirche in Glauben und Ethik akzeptieren und sich mit ihr identifizieren. Das haben sie versprochen, als sie ihren Dienst übernahmen.

Wenn die Kirche die Erfüllung der Versprechen nicht einfordert, verrät sie ihre Sendung. Wo liegt das Problem?

Wenn sich heute lt. einer Allensbach-Umfrage nur mehr 23 Prozent der Katholiken als „gläubig“ bezeichnen, kann es schwierig werden, die kirchlichen Dienste – die Kirche ist nach dem Staat der größte Arbeitgeber – mit Personen zu besetzen, die sich mit der Lehre der Kirche identifizieren. In diesem Fall muss die Kirche, wenn sie sich nicht selber aufgeben will, ihre Apparate und Institutionen verkleinern.

Niemand, der seine Lebensweise nicht mit den Forderungen des Evangeliums in Einklang bringen will, soll dazu gezwungen werden.

Das „Forum Deutscher Katholiken“ verlangt aber, dass die Kirche an ihrer Lehre festhält!

Prof. Dr. Hubert Gindert, Sprecher des „Forums Deutscher Katholiken“
Kaufering, 14. März 2022


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Lesermeinungen

 edessa 19. März 2022 
 

Wie wahr, die katholische Kirche sollte absolut und unbedingt an ihrer Leere festhalten.


1
 
 AndreaP 19. März 2022 

Der Ausverkauf

der Kirche ist in vollem Gange.
Wäre sie ein Staat oder eine Bank, würde sie von Ratingagenturen auf Ramschniveau herabgestuft werden.

Traurig nur, dass jene, die tatsächlich noch katholisch sind, innerhalb der Kirche kaum noch Gehör finden.


0
 
 greti 16. März 2022 
 

girsberg74, und Dank an Zeitzeuge!

Der Link läßt sich sehr wohl auch deutsch lesen.

Ich glaub, ich erlebe noch 2 "Päpste" gleichzeitig, wie die Hl. Hildegard (9 oder 10 Gegenpäpste) oder die Hl. Katharina von Siena.

Aber eigentlich - bei Lichte gesehen - haben wir Zwei.
Warum darf - oder muß - Papst Emeritus in Weiß gehen?

Es tröstet mich, diese anderen Worte zu lesen, die nicht mir der "deutschen" röm.-kath. Kirche harmonisieren.


0
 
 girsberg74 15. März 2022 
 

Für den Hinweis einen Daumen!

Wenn ein Thema eine Weile im Gange ist, muss man nicht auch noch das sagen, was schon alle gesagt haben; leider lässt dabei die Aufmerksamkeit für später gegebene Beiträge nach, die teils höchste Aufmerksamkeit verdienen, wie etwa der von @Zeitzeuge gegeben Link unter

„Lt. Sandro Magister soll ein neues papstkritisches Memorandum“.

Der Link ist leider nicht in Deutsch, wohl in Englisch, Französisch, Spanisch und natürlich in Italienisch. Eine erhebliche Reihe von Postern dürfte dennoch dem Sachverhalt folgen können, der es in sich hat:
eine nahezu vollständige Beschreibung der Defizite eines Pontifikates.


1
 
 modernchrist 15. März 2022 
 

modernchrist

Ist es so, dass man, solange man seine Arbeit als Pfarrer gut verrichtet, demnächst als 50jähriger Pfarrer mit seinem 25jährigen Geliebten( er bewirbt sich als Pastoralassistent in dieser Pfarrei) ohne Angst zusammenleben darf? Das Intimleben der Angestellten hat nicht zu interessieren? Auch die neue Geliebte eines anderen Pfarrers kann mit ihren Kindern aus 1. Ehe jetzt ins Pfarrhaus einziehen?


1
 
 Zeitzeuge 15. März 2022 
 

Lt. Sandro Magister soll ein neues papstkritisches Memorandum

unter Kardinälen kursieren, vgl. Link!


Bzgl. der deutschen Bischöfe und der div.

Lehrabweichler wissen diese ganz genau,

daß die Dogmen irreversibel sind.

Wer ein Dogma beharrlich leugnet oder auch
nur anzweifelt (c. 751 CIC) ist als Tatstrafe
ipso facto exkommuniziert (c. 1364/1 CIC)!

magister.blogautore.espresso.repubblica.it/2022/03/15/a-memorandum-on-the-next-conclave-is-circulating-among-the-cardinals-here-it-is/


1
 
 girsberg74 15. März 2022 
 

Nichts gegen den Beitrag von Hubert Gindert, überhaupt nicht.

@M.Schn-Fl - „girsberg74“

Stand wohl zu sehr unter dem Eindruck der „Predigt“ im Domradio, wo mir hinter unverfänglicher Rede mehr hervorlugte.


1
 
 M.Schn-Fl 15. März 2022 
 

girsberg74

Inwiesofern (Heinz Ehrhardt) macht es dann Gindert sich zu einfach?


1
 
 Uwe Lay 15. März 2022 
 

Die Kirche verweltlichen! Vorwärts

Die Kirche soll eben aus der Sicht vieler ihrer Angeselltén ein Arbeitgeber sein wie jeder weltliche, der verlangt, daß seine Angestellten gut arbeiten, aber außerhalb ihrer Arbeit dann leben wollen, wie sie wollen, solange sie sich nicht strafbar machen.
Die Verweltlichung der Kirche wird so konsequent vorangetrieben. Ob wohl zukünftig auch die Pfarrer mit ihrem Geliebten oder ihrer Geliebten zusammenleben dürfen, solange sie nur ihre Arbeit gut verrichten?
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


2
 
 KatzeLisa 15. März 2022 
 

gesundschrumpfen

Mit der immer noch reichlich fließenden Kirchensteuer nehmen die "kirchlichen Dienste" einen großen Raum in der Gesellschaft ein. Dabei ist ihre Anbindung an das Evangelium weitgehend verloren gegangen und viele der dort Beschäftigten sind zu Fremdkörpern geworden.
Es wird Zeit, daß diese Aktivitäten zurückgefahren werden. Wir brauchen mehr Qualität und weniger Quantität.

Das haben die "führenden" Bischöfe in Deutschland offensichtlich noch nicht begriffen. Sie sonnen sich noch im Glanz der Vergangenheit.
Auch viele Pfarrer bauen noch fleißig für Millionenbeträge ihre Pfarrheime um, während sich die Kirchenräume mehr und mehr leeren. Sie hoffen auf die Gruppen, die ihnen die Anpassung an den Mainstream abtrotzen, während sie die Gläubigen als "verkrustet und störend" diffamieren.


2
 
 Ulrich Motte 15. März 2022 
 

Das scheint mir eine Frage zu sein

an die Kirchengeschichtslehre und die Dogmatik und damit letztlich ans Lehramt bzgl. der Änderung von Lehre in Vergangenheit und Gegenwart.


0
 
 girsberg74 15. März 2022 
 

Hubert Gindert macht es sich zu einfach,

wenn ich an die Predigt (Robert Kleine) von heute 8 Uhr in der Kapitelsmesse im Domradio denke. Eigentlich war alles ganz gut, bis die Auslegung des Evangeliums Fahrt aufnahm in alle Richtungen von Synodalität überhaupt; Jesus war mir weg.

Empfand eine Quelle von Aufsässigkeit gegen Woelki.


2
 
 j?ngerin 15. März 2022 
 

Die Kirche darf ihre Sendung nicht verraten.

Ich stimme dem Autor voll und ganz zu. Der Synodale Weg richtet seinen Blick nicht mehr auf Gott, sondern auf den Menschen. Diejenigen, die Gott suchen und sich seinem Willen unterwerfen (wie im Vater Unser versprochen) werden verspottet und ausgegrenzt. Sie sind die Verlierer dieser neuen Freiheitsbewegung.


7
 
 Chris2 15. März 2022 
 

Selbstverständlichkeiten

Eigentlich. Doch die Aufstände hier und im "Synodalen Weg" sowie der jüngste liturgische Missbrauch durch einen amtierenden Bischof und Kardinal belegen, wie verheerend es um die Kirche in Deutschland steht...


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