Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Italienischer Bischof wurde angeklagt: Hat er sich zu früh Zugang zur Corona-Impfung verschafft?

19. Jänner 2022 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zum Zeitpunkt seiner ersten Impfung am 6.1.2021 war der Erzbischof von Potenza, Salvatore Ligorio, noch nicht impfberechtigt gewesen – Anklage wegen Verdacht auf Unterschlagung


Potenza (kath.net/pl) Erzbischof von Potenza, Salvatore Ligorio, wird von der Staatsanwaltschaft von Potenza auf Unterschlagung angeklagt, weil er seine erste Dosis des COVID-19-Impfstoffs zu einem Zeitpunkt erhalten hatte, als dieser ausschließlich dem Gesundheitspersonal zur Verfügung stand. Das berichtete die US-amerikanische katholische Onlinezeitung „crux now“ anhand der Lokalzeitung „La Nuova del Sud“. Der 73-jährige Ligorio wäre noch mehrere Monate lang nicht berechtigt gewesen, den Impfstoff zu erhalten, als die italienische Regierung im vergangenen Januar mit der Verabreichung von Dosen begann. Dennoch bekam er bereits am 6.1.2021 den begehrten Pieks.


Als Italien im vergangenen Jahr erstmals mit der Einführung von COVID-Impfstoffen begann, geschah dies schrittweise. Man begann, das medizinische Personal und ältere oder behinderte Menschen in betreuten Wohnheimen zu impfen. Dann erst öffnete man den Zugang zur Impfung nach und nach für verschiedene Altersgruppen.

Der Anwalt des Bischofs argumentierte, dass die frühe Impfung des Erzbischofs kein „Gefallen“ gewesen sei, der dem Bischof aufgrund seines Status zuteilwurde, sondern ihm aufgrund seiner häufigen Anwesenheit mit mehreren Ordensleuten in einem von den Ordensleuten betreuten medizinischen Zentrum zugekommen sei, berichtete „crux now“ unter Verweis auf die Zeitung „Il Fatto Quoditiano“. Außerdem sei die anschließende Veröffentlichung eines Fotos von Ligorio, wie er seine Impfung erhielt, Teil einer umfassenderen Strategie war, hochrangige Persönlichkeiten der Kirche als „Einflussfaktoren“ einzusetzen, um Katholiken zu überzeugen, sich impfen zu lassen. Der Staatsanwalt widerspricht dieser Darstellung.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz