Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  9. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  10. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  11. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  14. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

Italienischer Bischof wurde angeklagt: Hat er sich zu früh Zugang zur Corona-Impfung verschafft?

19. Jänner 2022 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zum Zeitpunkt seiner ersten Impfung am 6.1.2021 war der Erzbischof von Potenza, Salvatore Ligorio, noch nicht impfberechtigt gewesen – Anklage wegen Verdacht auf Unterschlagung


Potenza (kath.net/pl) Erzbischof von Potenza, Salvatore Ligorio, wird von der Staatsanwaltschaft von Potenza auf Unterschlagung angeklagt, weil er seine erste Dosis des COVID-19-Impfstoffs zu einem Zeitpunkt erhalten hatte, als dieser ausschließlich dem Gesundheitspersonal zur Verfügung stand. Das berichtete die US-amerikanische katholische Onlinezeitung „crux now“ anhand der Lokalzeitung „La Nuova del Sud“. Der 73-jährige Ligorio wäre noch mehrere Monate lang nicht berechtigt gewesen, den Impfstoff zu erhalten, als die italienische Regierung im vergangenen Januar mit der Verabreichung von Dosen begann. Dennoch bekam er bereits am 6.1.2021 den begehrten Pieks.


Als Italien im vergangenen Jahr erstmals mit der Einführung von COVID-Impfstoffen begann, geschah dies schrittweise. Man begann, das medizinische Personal und ältere oder behinderte Menschen in betreuten Wohnheimen zu impfen. Dann erst öffnete man den Zugang zur Impfung nach und nach für verschiedene Altersgruppen.

Der Anwalt des Bischofs argumentierte, dass die frühe Impfung des Erzbischofs kein „Gefallen“ gewesen sei, der dem Bischof aufgrund seines Status zuteilwurde, sondern ihm aufgrund seiner häufigen Anwesenheit mit mehreren Ordensleuten in einem von den Ordensleuten betreuten medizinischen Zentrum zugekommen sei, berichtete „crux now“ unter Verweis auf die Zeitung „Il Fatto Quoditiano“. Außerdem sei die anschließende Veröffentlichung eines Fotos von Ligorio, wie er seine Impfung erhielt, Teil einer umfassenderen Strategie war, hochrangige Persönlichkeiten der Kirche als „Einflussfaktoren“ einzusetzen, um Katholiken zu überzeugen, sich impfen zu lassen. Der Staatsanwalt widerspricht dieser Darstellung.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  4. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  5. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  6. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  7. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  8. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  9. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
  10. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  11. Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
  12. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  13. Goethes Lieblingsheiliger: Ein Meister der Freude und der Seelenschau
  14. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  15. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz