Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Wir machen da was mit Medien
  14. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  15. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!

Theologe Peter Kwasniewski: Kann die Alte Messe bei der UNESCO immaterielles Weltkulturerbe werden?

22. Dezember 2021 in Weltkirche, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-amerikanischer Theologe: „Durch die Aufnahme als immaterielles Kulturerbe der UNESCO würde die Heilige Messe im Vetus Ordo einen rechtlich und weltweit anerkannten Status genießen, der dazu beitragen könnte, sie vor dem Aussterben zu bewahren.“


Steubenville (kath.net) „Durch die Aufnahme als immaterielles Kulturerbe der UNESCO würde die Heilige Messe im Vetus Ordo einen rechtlich und weltweit anerkannten Status genießen, der dazu beitragen könnte, sie vor dem Aussterben zu bewahren.“ Das überlegt der US-amerikanische Theologe Peter Kwasniewski. In „One Peter Five“ erläutert er: „Wenn die Heilige Messe im Alten Ritus als Weltkulturerbe und/oder immaterielles Kulturerbe klassifiziert werden könnte, würde sie einen Schutzstatus und eine Chance auf Fortführung erhalten, ebenso wie große Pilgerstätten und Kathedralen einen Schutzstatus haben. Damit wäre sie sicherer vor der Marginalisierung und Liquidation, der sie üble Prälaten ausliefern wollen.“


Kwasniewski, der sich für die Feier der Liturgie in der außergewöhnlichen Form engagiert und Herausgeber des vieldiskutierten Buches „Von Benedikts Frieden zu Franziskus Krieg“ ist, erläutert, dass die UNESCO unter immateriellem Kulturerbe folgendes versteht: „Bräuche, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten – sowie die dazu gehörigen Instrumente, Objekte, Artefakte und kulturellen Räume […], die Gemeinschaften, Gruppen und gegebenenfalls Einzelpersonen als Bestandteil ihres Kulturerbes ansehen“. Kwasniewski zitiert aus „Das Buch vom Lachen und Vergessen“ von Milan Kundera: „Völker werden liquidiert, indem man ihnen zuerst das Gedächtnis nimmt. Zerstöre ihre Bücher, ihre Kultur, ihre Geschichte. Dann soll jemand neue Bücher schreiben, eine neue Kultur herstellen, eine neue Geschichte erfinden. Bald wird die Nation vergessen, was sie ist und was sie war. Die Welt um sie herum wird noch schneller vergessen.“

 

 

"Wir sehen, wie eine Finanzoligarchie, wie ein digital-finanzieller Bereich sozusagen die Weltherrschaft gleichsam an sich reißt" (Pfr. Roger Ibounigg, Rorate-Messe 22. Dez) - Gesamtes VIDEO in Kürze beihttps://t.co/E6tMljWWet pic.twitter.com/iyYCplDTWN

— KATH.NET (@KatholikenNet) December 22, 2021

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  3. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  4. Wir machen da was mit Medien
  5. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  6. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  7. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  8. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  9. Fatima-Tag in Berlin
  10. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  11. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  12. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  15. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz