Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  8. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  9. MAGNIFICA HUMANITAS
  10. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  11. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  12. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  13. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘
  14. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  15. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen

Franziskus kritisiert Missbrauch von Migranten als Druckmittel

30. November 2021 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst: Es sei zutiefst bedauerlich, "dass Migranten zunehmend als Druckmittel" und "Opfer politischer Rivalitäten" eingesetzt würden


Vatikanstadt/Genf, 29.11.2021 (KAP) Der Papst hat den politischen Missbrauch von Migranten kritisiert und gleichzeitig mehr legale Einwanderungswege gefordert. Es sei zutiefst bedauerlich, "dass Migranten zunehmend als Druckmittel" und "Opfer politischer Rivalitäten" eingesetzt würden, so das Kirchenoberhaupt in einer Grußbotschaft zum 70. Jahrestag der Internationalen Organisation für Migration (IOM).

Angesichts der oftmals verzweifelten humanitären Situation in Grenzregionen forderte Franziskus erneut mehr legale Migrationswege. Nur so sinke die Gefahr, "dass Migranten in die kriminellen Netze von Menschenschmugglern oder in Ausbeutung und Missbrauch hineingezogen werden, während sie gegen Gesetzesauflagen verstoßen".


In seiner Videobotschaft verlangte der Papst zudem mehr Anstrengungen bei der Integration. Diese sei ein "zweiseitiger Prozess, der auf gegenseitigem Wissen, gegenseitiger Offenheit, Respekt vor den Gesetzen und der Kultur der Aufnahmeländer und einem wahren Geist der Begegnung und gegenseitigen Bereicherung" beruhe.

Darüber hinaus seien mehr Anstrengungen für den Familienzusammenhalt nötig sowie Maßnahmen zur Besserung der Lage in Herkunftsländern. Nur dann könne "Migration zu einer wohlüberlegten Entscheidung" werden und bleibe keine "verzweifelte Notwendigkeit".

Religionen haben Gebot der Gastfreundschaft

Bei der Debatte, so der Papst weiter, gehe es nicht nur um Migranten, sondern "um uns alle, um die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaften". Dabei wies er eigens auf das in vielen Religionen geforderte Gebot der Gastfreundschaft hin und kritisierte erneut die "heute weit verbreiteten Versuchung", "alles beiseite zu schieben, was problematisch ist".

Neben Fragen und Problemen, was Aufnahmeländer tun könnten, ist es laut Aussage von Franziskus "genauso wichtig zu fragen: Welchen Nutzen bringen Migranten den Gesellschaften, die sie aufnehmen, und wie bereichern sie diese?"

Die 1951 gegründete Internationale Organisation für Migration (IOM) ist die führende zwischenstaatliche Organisation im Bereich Migration. Ihr gehören nach eigenen Angaben 173 Mitgliedsstaaten sowie acht Staaten mit Beobachterstatus an. Anders als bei vielen UN-Organisationen ist der Heilige Stuhl bei der IOM seit 2011 Vollmitglied. Die IOM unterhält knapp 400 Büros mit gut 12.600 Mitarbeitern in über 100 Ländern.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. MAGNIFICA HUMANITAS
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Liegt ein Schisma in der Luft?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  10. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  13. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  14. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  15. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz