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Bolivien: Baby stirbt nach staatlich erzwungener Frühgeburt

16. November 2021 in Prolife, 7 Lesermeinungen
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Jugendamt sah Leben der jungen Mutter in Gefahr, Kirche stellte sich schützend vor sie und das Kind - Das Neugeborene, das einer Vergewaltigung entstammte, starb wenige Stunden nach der Geburt


Bolivien (kath.net/National Catholic Register/mk) Das Neugeborene einer elfjährigen Bolivianerin, die das Kind bei einer Vergewaltigung durch ihren Großvater empfangen hatte, starb wenige Stunden nach der Geburt, nachdem die staatlichen Behörden das Mädchen zu einer Frühgeburt gezwungen hatten. Zuvor hatte das Jugendamt auf eine Abtreibung gedrängt, weil das Leben der Mutter in Gefahr sei, doch weder die junge Mutter noch deren Mutter waren damit einverstanden. Daraufhin erwirkte die Behörde in der 24. Schwangerschaftswoche einen Gerichtsbeschluss, woraufhin das Mädchen aus dem Kinderheim in ein Spital gebracht und die Geburt künstlich eingeleitet wurde.


Erzbischof Sergio Alfredo Gualberti Calandrina, dessen Diözese Santa Cruz de la Sierra das Kinderheim betreibt, kritisierte die Auswahl des Spitals, das nicht die notwendigen Voraussetzungen für den Umgang mit dem hohen Risiko gehabt habe. „Eines Tages wird Gott uns fragen, ob wir jedes menschliche Leben verteidigt haben oder Handlanger des Todes gewesen sind“, verteidigte der Erzbischof das Vorgehen der Diözese. Diese war nämlich seitens des Staates in Kritik geraten, sie habe die junge Mutter mit Zwang von der Abtreibung abhalten wollen. Die Anschuldigungen hatten sogar zu öffentlichen Protesten und Vandalismus in kirchlichen Einrichtungen geführt.

kath.net-VIdeo-Blog mit Margarete Strauss - Die Leibfreundlichkeit der Kirche bis in die Auferstehung hinein.


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Lesermeinungen

 Norbert Sch?necker 17. November 2021 

Traurig und schwierig

Das ist auf jeden Fall eine unsagbar traurige Geschichte.
Bei einer 11jährigen kann es durchaus sein, dass sie körperlich nicht in der Lage ist, ein Kind auszutragen - das ist von Mädchen zu Mädchen verschieden. Die Entscheidung, eine Frühgeburt einzuleiten, bevor das Mädchen durch die Schwangerschaft unweigerlich in Lebengefahr gerät, in der Hoffnung, dass das Kind überlebt, ist an sich vertretbar. Richtigerweise kritisiert der Erzbischof auch nicht diese Entscheidung an sich, sondern die Auswahl des Spitals. Anscheinend war es - wie Fink richtig anmerkte - keine eingeleitete Geburt, sondern eine Spätabtreibung.
Die Fragen wären im Detail:
1) Wurde mit der Einleitung der Geburt wirklich möglichst lange gewartet, um die Chancen für das Baby zu erhöhen?
2) Wurde alles getan, um das Leben des Babys nach der Geburt zu retten?
Ich hoffe und bete, dass das Mädchen nach dieser doppelt traumatisierenden Erfahrung Heilung ihren körperlichen und v.a. seelischen Wunden erfährt.


0
 
 Katholik88 17. November 2021 
 

Vergewaltigung in der Familie

Wie oft werden Kinder von einem Familienmitglied vergewaltigt und was darüber bescheid und man schaut einfach weg.


2
 
 Mehlwurm 16. November 2021 

Wie furchtbar.
So haben ihr gleich mehrere Menschen Gewalt angetan.
Der Großvater, die Mitarbeiter des Jugendamtes, alle an der Abtreibung beteiligten.


5
 
 angelika.s 16. November 2021 
 

@lukas.l

So sehe ich das auch. Der Großvater und Vergewaltiger ist die eigentliche Ursache des Übels, er gehört strengstens bestraft. Leider sieht man solche Taten viel zu oft als Kavaliersdelikt an oder die Familien sehen aus Gründen der "Ehre" von einer Anzeige ab.


6
 
 lukas.l 16. November 2021 
 

Abgesehen von der Abtribung, was ist das nur für ein Großvater, der seine eigen erst 11-jährige Enkelin vergewaltigt? Möglicherweise war sie sogar noch 10 Jahre.


8
 
 Alecos 16. November 2021 
 

@Fink

"dann ist das keine "künstlich eingeleitete Geburt",sondern eine erzwungene Spätabtreibung !"

So ist es!

Die Mutter und Großmutter wollten das Kind
behalten und der Staat bringt das Baby um. Es ist ein Skandal. Das arme Baby, das ohne Not grausam sterben musste, und die arme Frau, die um ihr Kind beraubt wurde. Die Abtreibungsideologie fordert ihr Tribut.


7
 
 Fink 16. November 2021 
 

24. Schwangerschaftswoche ? - dann ist das keine "künstlich eingeleitete Geburt",

sondern eine erzwungene Spätabtreibung !


9
 

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