Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  3. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  6. Schisma auf leisen Sohlen
  7. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  8. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  9. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  10. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  11. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  12. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  13. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  14. 'Nicht mehr zeitgemäß': Katholischer Kindergarten aus Österreicht streicht Muttertagsgedichte
  15. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen

Geplantes Sterbehilfe-Gesetz im britischen Parlament zurückgezogen

2. November 2021 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Parlamentarier warnten vor einer unklaren Anwendung des Gesetzes und dem steigenden Druck auf Kranke.


London (kath.net/Catholic News Agency/mk) Nach siebenstündiger Debatte im britischen House of Lords, dem Oberhaus des Parlaments, wurde ein Gesetzesentwurf über die Legalisierung der Beihilfe zum Selbstmord dann doch noch zurückgezogen. Zuvor hatten bereits 1.700 Ärzte und Krankenpfleger in einem offenen Brief gegen das Vorhaben protestiert. Auch die höchsten Würdenträger von Englands katholischer und anglikanischer Kirche sowie der jüdische Oberrabbiner hatten sich klar gegen den Dammbruch geäußert.


Das Gesetz hätte kranken Menschen, die voraussichtlich noch höchstens ein halbes Jahr zu leben haben, nach Zustimmung zweier Ärzte und eines Richters den assistierten Selbstmord ermöglicht. Baronin Finlay of Llandaff zeigte sich über den erfolgreichen Widerstand erfreut: „Viele vulnerable Personen sind sich des Risikos eines solchen gesetzlichen Weges nicht bewusst, weil der Entwurf versteckte Gefahren, schwammige Kriterien und Einfallstore für Ausweitungen birgt.“ Der Schwerpunkt der Bemühungen solle vielmehr darauf liegen, die Regierung zu einer besseren Palliativversorgung für jeden zu bewegen, meinte die Baronin und Palliativmedizinerin. Andere Oberhausmitglieder warnten vor dem steigenden Druck auf Kranke, die sich als finanzielle oder psychische Belastung für ihre Angehörigen fühlen würden. Das Gesetz wäre ein Signal, dass ein Selbstmord zumindest eine überlegenswerte Sache für sie sei.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 2. November 2021 

Auf den Punkt gebracht

"Das Gesetz wäre ein Signal, dass ein Selbstmord zumindest eine überlegenswerte Sache für sie sei."


0
 
 Robensl 2. November 2021 
 

Kein Wunder in Österreich?

In Österreich wird's nun aber in m.W. ähnlicher Form Realität werden.


1
 
 Mariat 2. November 2021 

Dank sei Gott dem Herrn!

Auf dieser Hinwendung zu Gottes heiligem Willen, liegt auch der Segen Gottes.


3
 
 mphc 2. November 2021 

Ein kleines Wunder!


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Schisma auf leisen Sohlen
  4. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  5. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  6. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  7. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  8. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  9. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  10. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  11. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  12. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  13. Der blinde Fleck: Wieviel Epstein steckt in uns?
  14. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  15. Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. wird Mitte Mai erwartet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz