Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  8. Realitätsverlust im Bistum Chur
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  11. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  12. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  13. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  14. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Geplantes Sterbehilfe-Gesetz im britischen Parlament zurückgezogen

2. November 2021 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Parlamentarier warnten vor einer unklaren Anwendung des Gesetzes und dem steigenden Druck auf Kranke.


London (kath.net/Catholic News Agency/mk) Nach siebenstündiger Debatte im britischen House of Lords, dem Oberhaus des Parlaments, wurde ein Gesetzesentwurf über die Legalisierung der Beihilfe zum Selbstmord dann doch noch zurückgezogen. Zuvor hatten bereits 1.700 Ärzte und Krankenpfleger in einem offenen Brief gegen das Vorhaben protestiert. Auch die höchsten Würdenträger von Englands katholischer und anglikanischer Kirche sowie der jüdische Oberrabbiner hatten sich klar gegen den Dammbruch geäußert.


Das Gesetz hätte kranken Menschen, die voraussichtlich noch höchstens ein halbes Jahr zu leben haben, nach Zustimmung zweier Ärzte und eines Richters den assistierten Selbstmord ermöglicht. Baronin Finlay of Llandaff zeigte sich über den erfolgreichen Widerstand erfreut: „Viele vulnerable Personen sind sich des Risikos eines solchen gesetzlichen Weges nicht bewusst, weil der Entwurf versteckte Gefahren, schwammige Kriterien und Einfallstore für Ausweitungen birgt.“ Der Schwerpunkt der Bemühungen solle vielmehr darauf liegen, die Regierung zu einer besseren Palliativversorgung für jeden zu bewegen, meinte die Baronin und Palliativmedizinerin. Andere Oberhausmitglieder warnten vor dem steigenden Druck auf Kranke, die sich als finanzielle oder psychische Belastung für ihre Angehörigen fühlen würden. Das Gesetz wäre ein Signal, dass ein Selbstmord zumindest eine überlegenswerte Sache für sie sei.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 2. November 2021 

Auf den Punkt gebracht

"Das Gesetz wäre ein Signal, dass ein Selbstmord zumindest eine überlegenswerte Sache für sie sei."


0
 
 Robensl 2. November 2021 
 

Kein Wunder in Österreich?

In Österreich wird's nun aber in m.W. ähnlicher Form Realität werden.


1
 
 Mariat 2. November 2021 

Dank sei Gott dem Herrn!

Auf dieser Hinwendung zu Gottes heiligem Willen, liegt auch der Segen Gottes.


3
 
 mphc 2. November 2021 

Ein kleines Wunder!


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz