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Papst Franziskus empfing US-Präsident Biden zu ungewöhnlich langer Begegnung im Vatikan

29. Oktober 2021 in Aktuelles, 56 Lesermeinungen
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Ob beim Besuch das heikle Thema Abtreibung zur Sprache kam, wurde zunächst nicht mitgeteilt - Für Irritationen sorgte im Vorfeld ein weitgehender Ausschluss von Medienvertretern, Live-Übertragung von Begrüßung wurde kurzfristig abgesagt - VIDEO


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus und US-Präsident Joe Biden haben sich vor dem G20-Gipfel in Rom über die anhaltende Corona-Pandemie und die weltweite Klimakrise ausgetauscht. Wie das Weiße Haus am Freitag mitteilte, dankte der katholische Politiker Franziskus für dessen vielfältiges Engagement. Der Papst sei einer der führenden Köpfe im Kampf gegen den Klimawandel und setze sich für eine gerechte Verteilung von Impfstoffen ein. Überdies gebe der Papst all jenen eine Stimme, die unter Armut, Krieg und Verfolgung litten. "Sie sind der wichtigste Kämpfer für den Frieden, den ich je getroffen habe", wandte sich Biden am Ende der Begegnung im Apostolischen Palast an den Papst, wie auf vom Vatikan veröffentlichten Videoaufnahmen von dem Treffen zu hören ist.

Die Audienz im Vatikan dauerte mit rund 90 Minuten ungewöhnlich lange. Das Papsttreffen von Donald Trump im Jahr 2017 hatte gerade einmal 30 Minuten, jenes mit Barack Obama 50 Minuten gedauert. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen war die präsidiale Wagenkolonne zur Mittagszeit auf dem Damasushof des Apostolischen Palastes an. Biden wurde von seiner Ehefrau Jill und einer umfangreichen Delegation begleitet, der unter anderem US-Außenminister Antony Blinken angehörte. Es war das erste Treffen Bidens mit Franziskus als Präsident der Vereinigten Staaten. Der regelmäßige Kirchgänger ist nach John F. Kennedy der zweite Katholik in der Geschichte der USA, der das höchste Staatsamt bekleidet.


Nach Angaben des Weißen Hauses traf der 78-Jährige auch zu einem Gespräch mit dem vatikanischen Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zusammen. Dabei sei es um Initiativen zur Verteilung von Impfstoffen in Entwicklungsländern gegangen. Der Präsident habe dem Vatikan außerdem dafür gedankt, dass er sich auf diplomatischer Ebene für politische Häftlinge in Venezuela und Kuba einsetze.

Vatikan: "Herzliche" Atmosphäre

Der Vatikan bezeichnete die Atmosphäre bei den verschiedenen Unterredungen in einem eigenen Statement als "herzlich". Man wolle sich gemeinsam für den Schutz des Planeten und im Kampf gegen Covid-19 engagieren. Das Thema Migration und Flüchtlinge sei ebenfalls erörtert worden, hieß es.

Ob bei dem Besuch das heikle Thema Abtreibung zur Sprache kam, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Biden gilt als Befürworter einer liberalen Abtreibungsgesetzgebung. Die US-Bischofskonferenz hatte ihn deshalb in der Vergangenheit mehrfach scharf kritisiert. Über eine mögliche Verweigerung der Kommunion wird seit Monaten diskutiert. Der Papst sprach sich jüngst gegen solche Überlegungen aus. "Die Kommunion ist keine Auszeichnung für perfekte Menschen", betonte er Mitte September.

Für Irritationen im Vorfeld der Biden-Audienz sorgte ein weitgehender Ausschluss von Medienvertretern. Eine Live-Übertragung von der Begrüßung zwischen Papst und Präsident wurde kurzfristig abgesagt, was zu Beschwerden zahlreicher Journalisten führte. Eine genaue Begründung für das Vorgehen nannte der Vatikan nicht. Sprecher Matteo Bruni verwies darauf, dass der geänderte Plan dem "normalen Prozedere" für die Empfänge von Staatsgästen während der Corona-Pandemie entspreche.

Das G20-Treffen in Rom ist in diesem Jahr quasi die Vorbereitung auf die Klimakonferenz COP26. Diese beginnt am Sonntag direkt im Anschluss im schottischen Glasgow. Franziskus warnte am Freitag in einer vom britischen Sender BBC ausgestrahlten Ansprache vor einer "unbewohnbaren Welt". Er rief die Konferenz-Teilnehmer auf, Antworten auf die gegenwärtige ökologische Krise zu finden und der künftigen Generation Hoffnung zu spenden.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

VIDEO - US-Präsident Biden trifft im Vatikan ein, um von Papst Franziskus empfangen zu werden

Mehr dazu auf kathtube:


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Lesermeinungen

 lakota 2. November 2021 
 

@Alecos

um es ganz kurz zu sagen:
"An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen".


0
 
 Alecos 2. November 2021 
 

@Rolando

Sie ignorieren meine Argumente und sehen nicht ein, dass Schweigen zum Bösen, eine Sünde ist. Hören Sie bitte damit auf, einen verstockten Sünder wie Biden, der das Blut von Millionen Babys in den Händen hat, in Schutz zu nehmen. Nochmals der Papst hat die Mafiosi exkommuniziert und
verurteilt, er beließ es nicht bei der
"brüderlichen Zurechtweisung". Biden ist kein Deut besser als die Mafia. Außerdem Christen sollen und dürfen Menschen anhand ihrer Werke beurteilen. Tatsache ist, dass Biden ganz genau weiß, dass
Abtreibung ein Gräuel ist. Somit ist er ohne
Entschuldigung. Ob jemand über Sündenbewusstsein und Sünderbewusstsein verfügt, ist unerheblich, wenn er sich extrem böse verhält und böses tut, ist er schuldig. Außerdem können wir durch die
beständigen Worte und Taten in das Herz von
Menschen schauen.


2
 
 savonarola2 1. November 2021 
 

Der aktuelle Papst und falsche Erwartungen

Ad vox coelestis. Aus der Wort- und f Satzfolge, "Dazu sollte der Papst einmal gefragt werden und Stellung beziehen", schließe ich, dass Sie noch nicht lange die Verhalten des aktuellen Papstes beobachten oder mitbekommen; Sehr, sehr viele glaubens- und traditionstreue Katholiken warten schon seit Jahren auf konkrete Antworten, die dem Papst gestellt worden sind und zu deren Beantwortung er sogar der Göttlichen Offenbarung und Lehre der Katholischen Kirche nach verpflichtet wäre! Ich vermute allerdings, dass sich ein dem Glauben und der Tradition verpflichtet fühlender Nachfolger und ein Konzil sehr intensiv damit beschäftigen und die Versäumnisse nachholen werden. Und mit den heutigen jesuitischen Praktiken, die zum Teil in das VK II eingeflossen sind und den Geist der Zerstörung in diese heilige Versammlung hineingetragen haben, dürften Sie, vox coelestis, auch nicht sonderlich vertraut sein.


1
 
 savonarola2 1. November 2021 
 

"ist seiner Stellvertreter-Position nicht angemessen",

schreibt KatzeLisa. Nun, Verehrteste, aus einem anderen Blickwinkel eines Vertretenen ergäbe diese, Ihre Feststellung einen entgegengesetzten Sinn!


0
 
 Rolando 1. November 2021 
 

Alecos

Sicher, Mutter Theresa verurteilte die Abtreibung, das ist Notwendig. Worauf ich hinaus will, nicht den Menschen verurteilen, da wir die Fähigkeit der Sündenerkenntnis und des Sündenbewusstseins des Anderen nicht wissen können. Nur der Herr kann in die Herzen schauen. Natürlich ist die brüderliche Zurechtweisung notwendig, sie allein führt jedoch noch nicht zur Umkehr. Beten wir um die Gnade der Umkehr, daß der Herr die Herzen berühren möge.


3
 
 Montfort 1. November 2021 

Danke, @Alecos!

Wenn Bergoglio zu Biden tatsächlich gesagt hat, er (Biden) "sei ein guter Katholik", dann ist auch er (Bergoglio) KEIN guter Katholik, geschweige denn ein "guter Papst".


5
 
 Alecos 31. Oktober 2021 
 

Kommentare von säkularen Lesern, die es auf den Punkt bringen.

"Disgrace. The church has lost its moral
authority" 

"If Biden is still at the Communion Rail, one must conclude that "Thou Shalt Not Lie" has been
deleted as a Commandment, and that the Catholic Church isn't all that serious about abortion."

"Is the Pope Catholic?" suddenly a serious
question ..."

"Weird that this pope seems to be making the
definition of a "good Catholic" an a la carte or choose your own adventure thing. Even weirder when you consider that if Biden wasn't pro-choice, but was in favor of capital punishment, he'd probably be excommunicated by this same pope!"

"I think it is time for me to leave the Catholic Church."

www.dailymail.co.uk/news/article-10147861/Biden-receives-communion-Mass-St-Patricks-Church-Rome.html


5
 
 Alecos 31. Oktober 2021 
 

Zur Beichte gehen.

Mafiosi sind auch nach jedem Auftragsmord brav zur Beichte gegangen und dennoch hat der Papst diese öffentlich exkommuniziert. Franziskus hat bei einem Besuch 2014 in Kalabrien erklärt, wer wie die Mafiosi „den Weg des Bösen“ gehe, sei „exkommuniziert“. Aber Biden diesem schlimmen Werkzeug des Teufels wollen einige hier eine
Extrawurst braten. Trump wurde von nicht wenigen Katholiken mit Hass und Häme übergossen, obwohl er sich tausendmal christlicher verhalten hat als
Biden. Doppelmoral und verdrehte Prioritäten.  


7
 
 Alecos 31. Oktober 2021 
 

@Rolando, es ist NIEMALS besser das Gute im absoluten Bösen zu sehen.

„Uns steht kein Urteil zu, Gott sieht die Herzen, er ist der Richter. Es ist immer besser das Gute zu sehen, die Hl. Mutter Teresa machte es so. Beten wir für den Papst, Biden u. a.“

Mutter Teresa hat zur Abtreibung u.
Abtreibungsgesetze nie geschwiegen, sondern
jene scharf verurteilt. Jesus fordert uns, die Werke und Früchte von Menschen gerecht zu
beurteilen. Bei Abtreibung, das so ein schweres Unrecht ist, sind Neutralität und falsche
Barmherzigkeit völlig fehl am Platz. Schweigen zum Bösen ist nicht im Sinne Christi. Wenn das Herz böse ist, kommen auch nur böse Taten hervor. Wenn das Herz durch Gott verwandelt wurde, werden das auch die Handlungen widerspiegeln. Wovon Bidens Herz voll ist, das sieht man an seinem gnadenlosen Krieg gegen ungeborene Babys und alles Christliche. Wie abgrundtief böse, muss ein Mensch sein, um sich für unbegrenzte Abtreibung einzusetzen? Nein es ist NIEMALS besser das Gute im absoluten Bösen zu sehen.


7
 
 Chris2 31. Oktober 2021 
 

Und wieder wird der Vatikan schweigen

und damit unermesslichen Schaden verursachen. Denn wenn jemand, der für millionenfache Kindstötungen verantwortlich zeichnet, unwidersprochen behaupten kann, dass er vom amtierenden Papst als zur Kommunion würdig erachtet wird - welche Sünden kann es dann berhaupt geben, die von der Kommunion ausschließen und bei denen man sich das Gericht isst und trinkt, wie das Neue Testament sagt? Völkermord? Impfverweigerung? Ein Journalist, der es wagte, auch nur ein einziges Mal etwas positives über Donald Trump zu schreiben?


8
 
 Chris2 31. Oktober 2021 
 

@ottokar Wissen beide noch, was sie sagen?

Ich darf an die Blackouts Bidens am Wahltag erinnern, als er gleich 3x Dinge verwechselte, u.a. einen verstorbenen Sohn mit der neben ihm stehenden Enkelin - und die wiederum mit ihrer Schwester...


2
 
 SalvatoreMio 31. Oktober 2021 
 

"Du bist ein guter Katholik!"

Jesus Christus, das makellose, unschuldige Lamm, sagte zu einem Mann: "Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen". -
Jemanden loben und ermutigen, ist gut und wichtig: "Das hast Du gut gemacht, mach weiter so!" Aber jemandem sagen: "Du bist ein guter Mensch" oder "Du bist ein guter Katholik" - das ist meines Erachtens grundsätzlich nicht in Ordnung; das kann nur Gott selber entscheiden!


3
 
 ottokar 31. Oktober 2021 
 

Weiss "unser" Papst eigentlich noch , was er sagt?

Wir können uns doch nur darauf verlassen, was uns Presse, Rundfunk und Fernsehen berichten.Und allein aus diesen Informationen entsteht die Grundlage für die in diesem Forum geführten Diskussionen.Zunächst, solange von päpstlicher Seite kein Widerspruch erhoben wird, müssen wir davon ausgehen, dass Aussagen Bidens stimmen.Infolge dessen formiert sich hier die fast einhellige Meinung, dass nämlich der Papst eine schwere Sünde seines Gesprächspartners, nämlich den Mord an Kindern im Mutterleib,bagatellisiert und weiter,die Heilige Kommunion auch einem Unwürdigen anbietet. Damit übergeht er in entscheidenden Punkten die gültige Lehre unserer Kirche und verunsichert damit nicht nur uns Gläubige, sondern er untergräbt auch den Glauben an die Gebote Gottes.Schliesslich widerspricht er sich schon wieder selbst oder er hat seine Meinung wegen Biden geändert.Wo bleibt der Aufschrei der Gläubigen, auch der unserer Hirten? Was man ganz laut vernimmt ist unterwürfiges Schweigen.


8
 
 Alecos 31. Oktober 2021 
 

@Richelius „Wer unwürdig ißt u. trinkt, der ißt u. trinkt sich das Gericht,1. Kor. 11,29

St. Paulus (I. Kor. 11,23-29), hat eindringlich davor gewarnt, die hl. Kommunion unwürdig zu
empfangen:„ Wer die­ses Brot ißt oder den Kelch trinkt und das unwür­dig tut, der ist schul­dig des Lei­bes und des Blu­tes des Herrn. Darum prüfe sich ein jeder selbst, und so esse er von die­sem Brot und trinke von dem Kelch. Denn wer unwür­dig ißt und trinkt, der ißt und trinkt sich das Gericht, da er den Leib des Herrn nicht unter­schei­det.“ Dass diese Mahnung den Gläubigen nicht mehr
beständig ins Gedächtnis gerufen wird, ist
offensichtlich einer der Gründe für die enormen Missstände beim Kommunionempfang.

"Die Kommunion ist keine Auszeichnung für perfekte Menschen" entspricht voll der Lehre der Kirche. Kein Heiliger hätte sich als "perfekt"
bezeichnet."

Kein Heiliger hat wie Biden dem Teufel gedient oder sich für unbegrenztes Blutvergießen von
unschuldigen Babys eingesetzt. Es geht nicht um
Perfektion, sondern darum sich nicht schuldig am Leib und am Blut des Herrn zu machen.


9
 
 SalvatoreMio 31. Oktober 2021 
 

Die italienischen Zeitungen sind voll vom Thema "Biden"

LA STAMPA (nur eine von vielen) schreibtz:
"Il Pontefice è contento del fatto che sono un buon cattolico".
"Der Pontifex ist zufrieden mit der Tatsache, dass ich ein guter Katholik bin".


8
 
 Zeitzeuge 31. Oktober 2021 
 

Lieber Gandalf,

es ist nicht nur eine Behauptung der Medien, sondern Mr. Biden selbst behauptet, der Papst habe ihm Entsprechendes gesagt. Wie bei gewissen Passagen der Scalfari-Interviews will der "Vatikan" weder bestätigen noch dementieren. Es wäre ein Leichtes für den Papst, Mr. Biden einer falschen Behauptung zu überführen indem erklärte, so etwas nie gesagt zu gaben und das c. 915 CIC (Verbot der sakrilegischen Kommunionspendung) für alle gilt - auch für den Anti-Life-Politiker Biden! Das wohl wahrscheinliche Schweigen des Papstes erinnert auch an die Nichtbeantwortung der Dubia; mir ist kein Papst aus der gesamten Papstgeschichte bekannt, der soviele theol. Ungereimtheiten von sich gegeben hat wie der jetzige Amtsinhaber. Allein den Betern kann es noch gelingen. Mehr zum Thema im Link von CNA, das sicher nicht unseriös ist, wie auch die lifesitenews nicht! Gerne wünsche ich der gesamten Redaktion und allen hier, die guten Willens sind, einen gesegneten Sonntag!


8
 
 Richelius 31. Oktober 2021 
 

Ich muß zugeben, daß ich mir mit diesem Pontifikat auch nicht leicht tue. Allerdings merke ich auch, daß die Presse bezüglich des Pontifikats immer gerne Halbwahrheiten berichtet, was die Einschätzung noch schwerer macht. Manchmal habe ich den Eindruck, die liberale Presse berichtet deshalb so tendenziös, damit die konservativen Katholiken die Autorität des Papstamtes in Frage stellen.
Johannes XXIII hat mit seiner freundlichen unbekümmerten Art auf die Menschen zuzugehen (und dabei über gewisse Dinge hinwegzusehen) manchmal mehr erreicht, als sein deutlich strengerer Vorgänger.

@ Chris2: "Die Kommunion ist keine Auszeichnung für perfekte Menschen" entspricht voll der Lehre der Kirche. Kein Heiliger hätte sich als "perfekt" bezeichnet. Der Stand der Gnade bezeichnet letztlich die Vorbereitung auf einen würdigen Empfang.
Zu den Neuerungen: Hier argumentieren sie fast so, wie Eusebios von Nikomedien vor 1700 Jahren. Deshalb die Frage: Sind es wirklich alles Neuerungen?


1
 
 Gnadenakt 30. Oktober 2021 
 

Montfort

Danke für Ihr Gebet. Jeder kann es brauchen. Doch ich werde mich nicht auf sophistisch Reden einlassen. Der Versuch den Spieß umzudrehen ist lächerlich.


0
 
 Rolando 30. Oktober 2021 
 

Gandalf

Ich stimme Ihnen zu, es bestand die Möglichkeit das Biden gebeichtet hat. Ein Sünder braucht mehr Zeit als ein in der Gnade stehender. Uns steht kein Urteil zu, Gott sieht die Herzen, er ist der Richter. Es ist immer besser das Gute zu sehen, die Hl. Mutter Theresa machte es so. Beten wir für den Papst, Biden u. a.


1
 
 Alecos 30. Oktober 2021 
 

@Gnadenakt

Sie glauben also, dass Katholiken drangsalieren, niedermachen aber die Abtreibungsbefürworter zum sakrilegischen Empfang der Kommunion auffordern wie es der Papst tut, der Errettung dient? Absurd!


7
 
 Alecos 30. Oktober 2021 
 

@ Gnadenakt, falsche Barmherzigkeit u. Schweigen zu Sünde, dienen nicht der Errettung.

Wer zu der Sünde anderer schweigt, obwohl Stellung und Verantwortung ihn verpflichten, gegen sie aufzutreten, macht sich an ihr mitschuldig. Mitschuldig an fremden Sünden wird auch, wer andere im Bösen bestärkt. Auch dies kann in mannigfacher Weise geschehen. Wer die Sünde lobt und dem Sünder Beifall spendet, wird schuldig an dem Bestehenbleiben u. der Ausbreitung der Sünde. Wer die Sünde verteidigt und in Schutz nimmt, macht sich mitschuldig an ihr. Er trägt zu der Verwilderung des sittlichen Urteils u. zu der Verkehrung der Sitten bei. Wer zu der Sünde anderer schweigt, obwohl Stellung und Verantwortung ihn verpflichten, gegen sie aufzutreten, macht sich an ihr mitschuldig. Wer die Sünde anderer nicht bestraft, obwohl er dazu verpflichtet und berechtigt ist, lädt Mitschuld an fremder Sünde auf sich. Lieber bin ich ein Pharisäer, der einem Biden wegen seiner Gräueltaten die Leviten liest,als ein pseudo- barmherziger Komplize von ihm u. seiner erbarmungslosen Todeskultur zu sein.


9
 
 Gandalf 30. Oktober 2021 

Medienberichten über den Besuch sollte man nur bedingt trauen...

Vielleicht dauerte es solange, weil BIDEN endlich mal wieder beichten war ;-)


4
 
 Montfort 30. Oktober 2021 

@Gnadenakt - Sehr "gnädig" ist Ihr Auftreten hier ja nicht,

aber sehr "herablassend" und verurteilend - zum Bsp. in Ihrem "Gnadenakt" als schmähende Antwort auf @Diadochus.

Auch für Sie gilt, was Sie anderen unterstellen:
"Sie und ihresgleichen bestimmen nicht wer gerettet und nicht gerettet wird."

Ihr Wort aufgreifend, werden sicher ein paar User mitbeten: Wir werden für Sie beten, daß Sie den Glauben der Kirche und darin das Heil finden.

Sonst fürchte ich, dass Ihr eigenes Urteil auf Sie selbst zurück fällt:
"Man nennt Leute die so sind, Pharisäer."


11
 
 Montfort 30. Oktober 2021 

Ja, @Critilo, sie haben es auf den Punkt gebracht.

Die katholischen Mafiosi verurteilt und exkommuniziert Bergoglio, WEIL sie Auftragsmörder sind - und einem der größten Förderer der Abtreibung (die er selbst mehrfach als "Auftragsmord bezeichnet hat!), Biden, hofiert Bergoglio - vielleicht WEIL der ja im selben Auftrag "als guter Katholik" das Morden propagiert, wie er selbst "auftragsgemäß" den "guten Papst gibt"?


10
 
 cooperatorveritatis 30. Oktober 2021 
 

@Gnadenakt 2/2

@Vox coelestis

Dieser primär an @Gnadenakt gerichteter Kommentar soll gleichzeitig auch meine Information an Sie sein, wie es mir unter diesem Papst geht, nämlich mit einem Wort: BESCHISSEN! Hoffentlich schenkt uns der Herr ganz rasch einen würdigen Petrus und in der Folge wieder mehr wirkliche Hirten.

@Zeitzeuge
Danke für den Text von Kardinal Burke. Sie sind wirklich eine wahre Wühlmaus vor dem Herrn, die uns immer wieder so viele gute Texte (wahre Schätze) aus der Tiefe des www und der Bücherwelt hervorbringt. Gott segne Sie und @Diadochus und alle hier, die guten Willens sind.


6
 
 cooperatorveritatis 30. Oktober 2021 
 

@Gnadenakt 1/2

Sie kennen @Diadochus nicht persönlich, sonst wüßten Sie, dass er ein sehr milder und ganz mit Christus und der Gottesmutter verbundener Mensch ist, dem es allerdings, wie mir auch, fast geradezu körperliche Schmerzen bereitet, wenn er mit ansehen muss, wie Franziskus Glaube und Kirche mit Worten, schriftlichen Verlautbarungen und konkreten Entscheidungen zerstört. @Alecos hat im Tread über die Mahnung durch Bischof Strickland die schlimmsten Dinge dieses Pontifikates schon aufgezählt. Jetzt empfängt er Biden und bestätigt diesem schlimmsten Abtreibungslobbyisten mit Taufschein aller Zeiten, dass er ein guter Katholik ist und ruhig weiter die Kommunion empfangen darf.

Lesen Sie sich das Schreiben von Kardinal Burke bzgl. Abtreibung und Kommunionempfang (s. Link bei @Zeitzeuge) mal genau durch, dann werden Sie hoffentlich begreifen, wie massiv zerstörerisch Franziskus hier wirkt und dann bitten Sie @Diadochus um Verzeihung.


5
 
 Wiederkunft 30. Oktober 2021 
 

Puls 4

Der Sender Puls 4 brachte in den Abendnachrichten,dass der Papst Biden aufgefordert hat, weiter zur Komunion zu gehen, denn er sei ein guter Christ! Wie sehr werden wir von den Medien schon belogen!!!!


1
 
 SalvatoreMio 30. Oktober 2021 
 

Es reicht mit dem Missbrauch von Begriffen!

@Gnadenakt: es gibt "Missbrauch mit Ausdrücken". Auch der Begriff "Pharisäer" gehört dazu: man wirft ihm jemandem an den Kopf, und schon ist der andere gestempelt als "verlogener Paragraphenreiter". Gewiss kann man das Thema "Abtreibung" nicht mit Härte aus der Welt verjagen, doch das Leben hat 2 Dimensionen: die eine, dass zu unserem Schutz Grenzen und Werte aufgezeigt werden müssen - die andere, dass der Person in Not und in Widerstreit mit sich selbst die hilfreiche Hand nicht fehlen darf. - Das ist notwendig im Miteinander! -Wenn die Polizei Sie blitzt, weil Sie bei "Rot" die Straße überqueren, rechtfertigen Sie sich dann mit: "Ihr Pharisäer"?


12
 
 Gnadenakt 30. Oktober 2021 
 

Diadochus

Ihnen zu antworten ist schon ein Akt der Gnade, denn was Sie sagen ist Häresie. Sie und ihresgleichen bestimmen nicht wer gerettet und nicht gerettet wird. Ich werde für Sie beten, daß Sie wieder den Weg in die Kirche finden.


0
 
 physicus 30. Oktober 2021 
 

Johannes der Täufer

.. kommt interessanterweise auch im Artikel auf LifeSiteNews vor (Link unten bei @Zeitzeuge), in einem Zitat von Bischof Tobin, der diese Begegnung kommentiert: "Where are the John the Baptists who will confront the Herods of our day?"


3
 
 Chris2 30. Oktober 2021 
 

@Gnadenakt

Wenn Sie meinen. Ich halte mich aber im Zweifelsfall lieber an die über 1900-jährige Lehre Christi und seiner Kirche und an deren ebenso lang organisch gewachsene Liturgie. Wenn es hart auf hart kommt, werde ich mich jedenfalls nicht an eine 50 Jahre alte "neue Kirche" halten, an eine zusammengestrichene und an mehreren Stellen tendenziös übersetze Liturgie vom Reißbrett und an "neue Lehren", die angebliche oder tatsächliche Mehrheiten und Ideologien über den Willen Gottes stellen. Aber das muss jeder selbst entscheiden.


10
 
 Vox coelestis 30. Oktober 2021 
 

Was denkt ihr über Papst Franziskus?

Ich komme seit längerer Zeit auch schon immer mehr ins Zweifeln ob Papst Franziskus noch in der wahren Nachfolge seiner Vorgänger steht.
Noch möchte ich auf das Wort Jesu vertrauen:"Du bist Petrus der Fels" und "Die Pforten der Unterwelt werden die Kirche (und damit doch auch den Felsen) nicht überwältigen."
Und wieviele schlechte Päpste gab es schon in 2000 Jahre Kirchengeschichte.
Trotzdem tun mir viele Aussagen und Entscheidungen von PF so weh und ich erkenne immer mehr dass sie eher Unheil anrichten anstatt zum Wohl und Aufbau der Kirche beitragen.
Wie geht es anderen Teilnehmern hier im Forum?


7
 
 Diadochus 30. Oktober 2021 
 

@Gnadenakt

Papst Franziskus spricht: "Die Kommunion ist keine Auszeichnung für perfekte Menschen". So ehrfurchtslos spricht kein Papst, sondern nur der ... Das ist eine Beleidigung unseres Herrn. Wer solchen Leuten hinterherläuft, wird nicht gerettet. Das ist keine Verbreitung von Angst, sondern das muss einfach gesagt werden.

@SalvatoreMio, ich bedaure es sehr, wenn das nicht klar rüber gekommen ist. Der hl. Johannes der Täufer ist natürlich kein falscher Prophet. Was Johannes der Täufer im Guten war, ist Papst Franziskus im Bösen.


13
 
 Zeitzeuge 30. Oktober 2021 
 

Liebe SalvatoreMio,

im Link Kardinal Burke zum Thema!

Lassen wir uns nicht beirren von auch hier

mitunter trollenden Papolatristen.

www.cardinalburke.com/images/backgroundimages/Can_915_and_Catholic_Politicians-German.pdf


11
 
 Gnadenakt 30. Oktober 2021 
 

Die Piusblase

Was wollt ihr denn. Schließlich seid ihr doch bei den Piusbrüder bestens aufgehoben. es gibt nur ein kleines Problem: ohne Papst keine Kirche. Aber ich höre schon die Lösung: Franziskus der Antichrist usw. Ich danke für diese Lösung.
Ja ich finde Abtreibung böse, und alle die abtreiben und ihre Helfer für schlimme Sünder, die zu recht exkommuniziert sind. Doch mit Härte und Paragraphenreiterei, wird nur Angst verbreitet, und niemand gerettet. Man nennt Leute die so sind Pharisäer.


1
 
 SalvatoreMio 30. Oktober 2021 
 

Johannes war ein echter Prophet!

@Lieber Diadochus! Haben Sie sich da nicht ein wenig unklar ausgedrückt bzw. vertan? Johannes war ja KEIN falscher Prophet. Er hat dem Herrn wahrhaftig den Weg bereitet und sein Leben dafür gelassen.


1
 
 Diadochus 30. Oktober 2021 
 

Falscher Prophet

Vor Papst Franziskus kann man nur warnen. Er ist der falsche Prophet, der dem Antichristen den Weg bereitet, gleich wie der hl. Johannes der Täufer, der Jesus Christus den Weg bereitete. Jedenfalls ist äußerste Vorsicht geboten.


7
 
 SalvatoreMio 30. Oktober 2021 
 

"Papst Franziskus sagt, ich sei ein guter Katholik..."

@Lieber Zeitzeuge! Hinter dieser Aussage steckt im Grunde das Hauptproblem der aktuellen Kirche: es wird keine Klarheit mehr vermittelt und angemahnt, und das zieht Kreise - überall hin: ein Pfarrer vor Ort letzten Sonntag missbrauchte das Evangelium von Bartimäus um darzulegen, dass Leute wie Bischof Voderholzer eine "neue Brille" bräuchten; anstelle eines Dankes nach der Kommunion kam dann eine "Meditation" über neue Brillen. - Ein junger Gemeindereferent schreibt auf die Vorderseite eines Pfarrbriefes, die veraltete Moral der Kirche gehöre in den Müllcontainer.


12
 
 Zeitzeuge 30. Oktober 2021 
 

Im Link die lifesitenews zu dieser Begegnung des Papstes mit

einem unwürdigen Katholiken "Amoris laetita"!

www.lifesitenews.com/news/joe-biden-francis-communion-good-catholic/


5
 
 Critilo 30. Oktober 2021 
 

Papst bezeichnete (wobei ich nicht widersprechen will) Abtreibung als Auftragsmord

Dann möge er bitte so konsequent sein, zu sagen, dass ein Kommunionempfang trotz Förderung solcher Auftragsmorde sakrilegisch ist.


11
 
 cooperatorveritatis 29. Oktober 2021 
 

@Montfort

Mit Ihrem Freimaurer-Post haben Sie es genial auf den Punkt gebracht. Mehr ist zu dieser Farce eigentlich auch nicht mehr zu sagen.

Wenn das, was @Alecos aus der dailymail ausgegraben hat, der Wahrheit entspricht,ja tut mir leid, aber dann kann Franziskus kein Papst mehr sein.

Und mit seinem "Kommunion ist keine Auszeichnung für perfekte Menschen"-Sager hat er sich wahrhaft zum heiligen Schutzpatron aller Sophisten dieser Erde qualifiziert. Kardinal Meisner schüttelt vom Himmel aus nur noch mit dem Kopf.


10
 
 Labrador 29. Oktober 2021 
 

90 Minuten? - vielleicht brauchte Biden

bloß ein „kurzes“ Nickerchen (nap) :)…


2
 
 Federico R. 29. Oktober 2021 
 

Da haben sich also in der Ewigen Stadt die zwei angeblich „führenden“ Katholiken ...

... über die weltweite Klimakrise und die anhaltende Corona-Pandemie ausgetauscht. Was sie sich dabei wohl zu sagen gehabt haben?

Etwa, dass es keine Welt-Klimakrise gibt, die nicht an Gott, dem Schöpfer der Welt, vorbeigeht? Und dass wir Zeugen eines epochalen Klimawandels sind, der unumkehrbar sein wird und von niemandem aufgehalten, sondern höchstens etwas verlangsamt werden kann (z.B. durch den Verzicht auf klimaschädliches Jet-set-Reisen)?

Oder dass die sog. Corona-Pandemie eine von Gott geduldet Panikdemie sein könnte, die von einem Virus ausgeht, das möglicherweise gezielt in einem Labor entstanden ist und nun als Mittel der Weltherrschaft einer höchst unheiligen, aber finanzmächtigen Allianz für den angestrebten Great Reset benutzt wird?

Vermutlich hatten das die beiden „führenden“ Katholiken nicht zur Sprache gebracht. Auch nicht, dass dies möglicherweise Alarmzeichen eines bevorstehenden Weltgerichts sein könnten: gewissermaßen echte Zeichen der Zeit.


8
 
 Chris2 29. Oktober 2021 
 

@Winrod

Es ist ein Unterschied, ob jemand irgendeine persönliche Meinung zum Thema Abtreibung hat, oder ob er Kindstötung per Gesetz hunderttausendfach oder sogar millionenfach zulässt und sogar noch mit Steuergeld subventioniert - wie ich befürchte, sogar wieder weltweit (Druck im Zusammenhang mit Entwicklungshilfe etc.)


8
 
 SalvatoreMio 29. Oktober 2021 
 

"Freimaurer aller Länder ..."

@Lieber Montfort! Wir rätseln herum über das Geheimnis seltsamer Taktiken: Präsident Biden, der Freund der Abtreibung, wird in Rom als 'guter Katholik' begrüßt. Fast gleichzeitig segnet der Papst 2 Glocken : "Stimme der Ungeborenen", um aufmerksam zu machen auf das Lebensrecht. "Dein Ja sei ein Ja - Dein Nein ein Nein" gilt wohl nicht überall. - Ich kann darin nur erkennen, dass mit diversen Taktiken längst abgesteckte Ziele erreicht werden sollen. Und die Liste der "Brüder B-P-B" ist viel länger ...


8
 
 Montfort 29. Oktober 2021 

Alle 3 - und noch "eon paar mehr" - werden es einmal

VERANTWORTEN müssen im Letzen Gericht.

Gott lässt seiner nicht spotten.

Kyrie, eleison!


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 Montfort 29. Oktober 2021 

B-P-B

Biden, Parolin, Bergoglio - Freimaurer aller Länder, vereinigt euch?


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 Vox coelestis 29. Oktober 2021 
 

Zweierlei Maß

Franziskus darf Biden ja durchaus freundlich begrüßen - auch Jesus hat Zachäus mit freundlichen Worten vom Baum runtergeholt - dann aber hätte er ihm ernsthaft ins Gewissen reden und zur Umkehr bewegen sollen.
Ob das geschehen ist? Vermutlich kaum.
Während diejenigen, welche sich für den wahren Glauben und die Einhaltung der Gebote bemühen nicht selten kritischen Worten des Papstes gegenüberstehen, werden Modernisten und Abtreibungsbefürworter und Förderer mit Lob überzogen.
Dazu sollte der Papst einmal gefragt werden und Stellung beziehen. Auf seine Antwort bin ich jetzt schon gespannt.


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 Winrod 29. Oktober 2021 
 

@Chris2

Auch ich habe meine Schwierigkeiten mit dem Satz, die "Kommunion" sei "keine Auszeichnung für perfekte Menschen". Denn so korrigiert man den an sich hohen Anspruch nach unten und gibt der Beliebigkeit Raum. Damit kann sich zur Not natürlich auch ein Abtreibungsbefürworter entschuldet fühlen.


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 hape 29. Oktober 2021 

Wenn sie beim G20-Gipfel Hoffnung spenden wollen,

könnten sie es ja mal mit Jesus Christus versuchen. Da wäre die Ökologie des Menschen inbegriffen, die BXVI schon seinerzeit im Bundestag reklamiert hatte. Aber damit wollte der führende Kopf im Kampf gegen den Klimawandel, der auch der wichtigste Kämpfer für den Frieden ist und der sich für eine gerechte Verteilung von Impfstoffen einsetzt, - hab' ich von Bidens Lobeshymne auf den Papst etwas vergessen? – jedenfalls wollte der aktuelle Pontifex den praktizierenden US-Katholiken und führenden Lobbyisten der globalen Abtreibungsindustrie mit der Ökologie des Menschen offiziell nicht belästigen. Vielleicht hat er das diskret gemacht. Vielleicht ist das klug. Einig ist man sich aber darin, dass Klima und Corona an die große PR-Glocke gehören. Wie schön für die Kirche, wie schön für die WHO und das WEF. Päpste und praktizierende Katholiken sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.


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 Alecos 29. Oktober 2021 
 

Dailymail: Papst sagte zu Biden er sei ein guter Katholik. Unfassbar!

"Joe Biden enthüllt, dass Papst ihm gesagt hat, er sei ein „guter Katholik“ und solle weiterhin die Kommunion empfangen, sagt jedoch, dass sie nicht über Abtreibung gesprochen hätten:"

Man sieht auf dem Foto wie der Papst herzlich den Biden empfängt.

Damit ist bewiesen, dass die Verurteilung von Abreibung als "Auftragsmord" durch Franziskus, nicht ernst gemeint ist und dass der Papst die Todeskultur von Biden mitträgt. Laut Franziskus ist ein Pro-Life Trump kein Christ, aber ein Befürworter von Spätabtreibung wie Biden ein guter Katholik. Der Papst hat sich damit endgültig als Feind des Lebensschutzes geoutet. Er ist somit weder ein Freund der Ungeborenen noch der gläubigen Katholiken. Franziskus hat den Lebensschutz verraten und verkauft.  

www.dailymail.co.uk/news/article-10144177/Joe-Jill-Biden-arrive-closed-door-meeting-Pope-Francis.html


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 girsberg74 29. Oktober 2021 
 

Eine vertrauensbildende Maßnahme

kann ich darin nicht erkennen.


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 Diadochus 29. Oktober 2021 
 

Taktgebung

Bei einer Unterredung von 90 Minuten dürften nicht nur Höflichkeitsfloskeln ausgetauscht worden sein. Bei den gewählten Gesprächsthemen dürfte für Katholiken allerdings keine Taktgebung ausgegangen sein, wie das bei Papst Franziskus so üblich ist - für Katholiken also uninteressant.


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 Herbstlicht 29. Oktober 2021 
 

@Chris2

Mein persönlicher Einddruck ist:
Franziskus misst mit zweierlei Maß!
Zu Biden hat er einen guten Draht, trotz dessen positiver Haltung zu Abtreibung und (aktuell) Förderung geschlechtsverändernder OP´s.
Trump hingegen sprach er das Christ-sein ab, obwohl dieser sich stets für den Lebensschutz einsetzte, aus welchen Gründen auch immer (gutes Image?).
Er empfing schon oft geldreiche Leute (u.a. Mark Zuckerberg), die vier Kardinäle und ihrem Dubia-Anliegen waren ihm keine Begegnung wert.

Auch sein Vergleich der BLM-Bewegung mit dem barmherzigen Samariter aus dem Lukas-Evangelium ist hanebüchen.
Jesus hat in seinem Gleichnis nichts davon erzählt, dass der Samariter gewalttätig und aggressiv gegen Sachen gewesen wäre.


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 KatzeLisa 29. Oktober 2021 
 

Irritierend

Es ist immer wieder irritierend, wenn Papst Franziskus sich vom Text der Heiligen Schrift und seiner Auslegung im Katechismus recht freizügig entfernt. Daß wir alle immer wieder Sünder sind, ist uns hoffentlich bewußt, daß der Papst da aber gelegentlich zu sehr nach dem Text von Willy Millowitsch verfährt "wir sind alle kleine Sünderlein, s'war immer so..."ist seiner Stellvertreter-Position nicht angemessen.


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 Chris2 29. Oktober 2021 
 

Bemerkenswert.

Offenbar gab es derart wichtige Agenden zu besprechen oder eine derart herzliche Begrüßung des Politikers, der aktiv die massenhafte Tötung ungeborener Kinder fördert, dass die Journalisten noch nicht einmal zur Begrüßung kommen durften.
Im Übrigen entspricht der Satz "Die Kommunion ist keine Auszeichnung für perfekte Menschen" nicht ganz der Lehre der Kirche und auch nicht dem Zeugnis des Neuen Testaments. Denn dort heißt es, wer den Leib des Herrn unwürdig empfange, der esse und trinke sich das Gericht. Auch deutet die Aussage nicht gerade an, dass der Papst bei derart schweren Todsünden nicht an eine Beichte denkt. Mein Gott...


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