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Abtreibung - Erzbischof übt Kritik an geplanter Verfassungsreform anhand internationaler Agenda30. September 2021 in Prolife, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Escobar Alas: „Projekt, das uns bekannten Mustern einer internationalen Agenda folgt… um uns Legalisierung von Abtreibung aufzuzwingen, die sie nicht beim Namen nennt, sondern als reproduktive Gesundheit oder Schwangerschaftsunterbrechung bezeichnet“
San Salvador (kath.net/Päpstliche Missionswerke Fides) „Es ist traurig, dass man versucht, der Versammlung ein Projekt vorzulegen, das den uns bekannten Mustern einer internationalen Agenda folgt, die von der UNO und anderen internationalen Organisationen gefördert wird, um uns die Legalisierung von Abtreibung aufzuwingen, die sie nicht einmal beim Namen nennt, sondern als 'reproduktive Gesundheit' oder 'Unterbrechung des Schwangerschaftsprozesses' bezeichnet.“ Mit diesen Worten kritisierte der Erzbischof von San Salvador, José Luis Escobar Alas (Archivfoto), am vergangenen Sonntag, 26. September, Kritik an den Vorschlägen zur Reform der Verfassung im Hinblick auf Abtreibung und Euthanasie. 
Die Kirche sei zuversichtlich, so Erzbischof Escobar Alas weiter, dass Präsident Bukele sein Wort halten werde. Bukele hatte am 17. September zugesagt, keine Reformen zu akzeptieren, die Abtreibung und Euthanasie unterstützen. „Damit keine Zweifel aufkommen, habe ich beschlossen, keine Reform eines Artikels vorzuschlagen, der das Recht auf Leben (ab der Empfängnis), die Ehe (unter Beibehaltung der ursprünglichen Form, ein Mann und eine Frau) oder die Euthanasie betrifft“, hatte Nayib Bukele, über seine sozialen Netzwerke mitgeteilt.
Der Erzbischof hofft, dass diese Zusage und diese Entscheidung des Präsidenten in die Tat umgesetzt werden, andernfalls wäre es „ein großer Misserfolg“.
Verfassungsreformen können in El Salvador gemäß Artikel 248 der Verfassung vorgenommen werden, der besagt, dass solche Reformen von der gesetzgebenden Versammlung mit 43 Stimmen (die Hälfte plus eine der Abgeordneten) gebilligt werden müssen. Damit eine solche Reform umgesetzt werden kann, muss sie von der nächsten gesetzgebenden Versammlung mit einer Zweidrittelmehrheit der Abgeordneten, d.h. mit 56 Stimmen, ratifiziert werden, wobei die Reform von mindestens 10 Abgeordneten vorgeschlagen werden muss.
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Lesermeinungen| | cooperatorveritatis 30. September 2021 | | | | @Chris2 Genauso läuft das, verehrter Mitkommentator und der Präsident braucht wirklich eine feste Haltung und starke Nerven, um dem Druck, der auf ihn ausgeübt werden wird, nicht nachzugeben.
Und wenn er standhält, werden die Aktivitäten maximiert, dass er bei der nächsten Wahl nicht wiedergewählt wird, weil er im Vorfeld als Feind der Freiheit, der Selbstbestimmung, des Volkes etc. diffamiert wird. Die Millionen von Rockefeller, Soros, Gates, Buffet & Co. werden schon dafür sorgen, dass die entsprechenden NGOs einflussreicher sind, als die christlich geprägten Gruppen und Parteien und selbst die Kirchen sprechen auf diesem Gebiet ja inzwischen leider nicht mehr mit einer Stimme.
Wie sagt unser @Zeitzeuge immer: Allein den Betern kann es noch gelingen... |  0
| | | | | Chris2 30. September 2021 | | | | "[sexuelle und] reproduktive Gesundheit" meint IMMER (ich kenne keinen anderen Fall) die Freigabe und finanzielle Förderung der vorgeburtlicher Kindstötung / Kindsmordes. Ich nehme an, es wird vermutlich in ein sonst attraktives und sinnvolles Paket geschnürt, das man kaum ablehnen kann... |  0
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