Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  6. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  12. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  15. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund

Kritische Rassentheorie, Gendertheorie: Konflikt an Jesuitenschule in Kalifornien

25. September 2021 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach einem Protestbrief einiger Schüler wurden die Lehrpläne verändert. Eltern befürchten, die Schule könnte ihr katholisches Profil verlieren.


Sacramento (kath.net/jg)

Eine Gruppe von Eltern von Schülern der Jesuit High School in Sacramento (US-Bundesstaat Kalifornien) befürchtet, dass die religiöse Ausrichtung der Schule durch Einflüsse aus der kritischen Rassentheorie und der Gendertheorie verloren gehen könnte.

Die Auseinandersetzungen begannen im Juni 2020, als fünf Schüler in einem offenen Brief über ihre schmerzhaften Erfahrungen mit Rassismus in der Schule berichteten. Sie forderten die Schulleitung auf, konkrete Maßnahmen zu setzen. Zu ihren Vorschlägen zählten auch Änderungen im Lehrplan, um „Diversität“ und „Inklusion“ zu fördern.


Im Laufe des Schuljahres 2020/21 fielen etlichen Eltern Unterrichtsmaterialien auf, welche nicht nur Rassismus sondern auch Genderthemen in einer Weise behandelten, die nicht der katholischen Lehre sondern gängigen säkularen Theorien wie der Kritischen Rassentheorie und der Gendertheorie zu entsprechen schienen. Die Eltern schlossen sich zusammen und konnten im direkten Kontakt mit der Schulleitung einige problematische Initiativen verhindern, sagte eine Vertreterin der Gruppe.

In einer Stellungnahme gegenüber dem National Catholic Register betonte die Schule ihre Verbundenheit zum katholischen Glauben. Die „akademischen, religiösen und moralischen Fundamente“ seien im katholischen Glauben verankert und würden sich am Lehramt der Kirche und dem jesuitischen Charisma orientieren, gab die Schule bekannt.

Die Eltern haben eine Kirchenrechtlerin engagiert, die ihre Interessen vor den kirchlichen Autoritäten zu vertreten soll. Sie hat in einem Brief an Jaime Soto, den Bischof von Sacramento, festgehalten, dass es Änderungen im Lehrplan gegeben habe, die religiöse Inhalte durch säkulare Konzepte ersetzt hätten. Bischof Soto hat bis jetzt noch nicht geantwortet.

Die Kontroverse hat eine neue Facette erhalten, als ein 17jähriger Schüler mit lateinamerikanischen Wurzeln im Frühling 2021 von der Schule verwiesen wurde. Der Schüler leidet unter Legasthenie und ADHS. Er hatte den Brief seiner fünf Kollegen vom Juni 2020 kritisiert. Im April soll er nach einer Sportveranstaltung rassistische und homophobe Aussagen gemacht haben. Nach einem Disziplinarverfahren wurde er von der Schuler verwiesen. Seine Eltern gehören zu der Gruppe, welche die Änderungen im Lehrplan kritisiert. Sie haben Klage gegen den Rauswurf ihres Sohnes eingebracht.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Schule

  1. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  2. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  3. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  4. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  5. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  6. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  7. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  8. Italien verbessert Kinderschutz
  9. Anmeldeformular für Volksschule mit sechs Möglichkeiten bei Angabe des Geschlechts
  10. Katholische Grundschule mit Unisex-Toiletten







Top-15

meist-gelesen

  1. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  2. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  3. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  4. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  5. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  6. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  7. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
  8. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  10. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  11. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  12. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  13. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  14. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz