Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  2. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  3. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  4. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  5. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  6. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  7. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  8. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  9. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  10. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  11. Viel Lärm um nichts?
  12. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  13. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  14. "Derselbe Polarstern"
  15. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger

„3G im Gottesdienst? Die Initiative Dubium hat hier Fragezeichen!“

7. September 2021 in Deutschland, 90 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Andre Wiechmann/Initiative Dubium: „Der Zugang zu den Sakramenten muss für alle Gläubigen, unabhängig vom Impfstatus möglich sein. Das garantiert uns auch unsere Verfassung.“


Bochum-München (kath.net/Initiative Dubium) Eine neue Corona-Verordnung in Bayern stellt es den Kirchen frei, 3 G (Geimpft, Genesen, Getestet) in Gottesdiensten umsetzten und die Kirchen wieder voll besetzen dürfen oder wie bisher nur eine begrenzte Zahl der Plätze nutzen können. Solche Modelle könnten sich schnell auch auf andere Bundesländer ausweiten.

Hierzu bezieht die Initiative Dubium nun deutlich Stellung:  „Wir lehnen 3G als Eintrittskarte für Gottesdienste mit aller Entschiedenheit ab“, erklärt Andre Wiechmann, ein Initiator des Dubiums.


„Der Zugang zu den Sakramenten muss für alle Gläubigen, unabhängig vom Impfstatus möglich sein. Das garantiert uns auch unsere Verfassung. Zugleich stellt der Test viele Gläubige vor logistische und finanzielle Herausforderungen“, führt Wiechmann weiter aus.

Die Initiative stellt auch die Frage, ob und wie sich die Gemeinden dann an den Kosten für die Coronatests beteiligen werden. „Wir dürfen die Sendung der Kirche gerade in Bezug auf die Caritas nicht vergessen“, äußert Wiechmann besorgt.

Fakt ist, das die Gottesdienste keine Treiber der Pandemie sind und waren. Die Gemeinden haben dank engagierter Laien gute Hygienekonzepte umgesetzt und so einen sicheren Besuch der Gottesdienste ermöglicht.

Fakt ist aber auch ein neu entstandenes Spannungsfeld. Der Staat delegiert die Verantwortung an die Kirchen. Die Bischöfe geben die Entscheidungen zu 3G in die Hand der Pfarrer. Und gerade die Priester geraten hier in ein extremes Spannungsfeld, da sie besonders für das Heil der ihnen anvertrauten Seelen verantwortlich sind. Und dazu braucht jede Seele den Zugang zu den Sakramenten.

„Die Gläubigen sollen diese Perspektive ihren Bischöfen und Pfarrern vortragen, wenn es in der Gemeinde zu 3 G Regelung kommen sollte und auf die Gefahr für das Heil der Seelen hinweisen“, gibt Wiechmann allen betroffenen Gläubigen mit auf dem Weg.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  2. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  3. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  4. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  5. "Derselbe Polarstern"
  6. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  7. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  8. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  9. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  10. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  11. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  14. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  15. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz