Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!

„DBK (noch) nicht bereit zum Dialog“

17. August 2021 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Initiative Dubium“: „Wir werden unsere Zweifel in Bezug auf die Einheit der katholischen Kirche in Deutschland mit Rom auch weiterhin in der Öffentlichkeit thematisieren!“ - DBK-Vorsitzender Bätzing geht bisher nicht in den Dialog mit der Initiative


Wattenscheid/Bonn (kath.net/Initiative Dubium) Zum Pfingstfest 2021 haben drei Katholiken aus dem Bistum Essen ihre Zweifel in Bezug auf die Einheit der katholischen Kirche in Deutschland mit Rom in einem Dubium formuliert. Ziel war auch ein Dialog mit der deutschen Bischofskonferenz rund um die formulierten Zweifel.

Andre Wiechmann, einer der Initiatoren des Dubiums, hat diesen Dialog in einer schriftlichen Anfrage bei Bischof Georg Bätzing erbeten.

In Bezug auf die erste Anfrage lehnte die Generalsekretärin, Frau Dr. Beate Gilles, ein Gesprächsangebot mit der Begründung ab, öffentlich gemachte Briefe etc. würden grundsätzlich nicht beantwortet, ließ sie wissen. Andre Wiechmann bat daraufhin erneut um einen Dialog mit Bischof Bätzing in seiner Funktion als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz.
„Den Bischöfen ist die Sorge für die ihnen anvertrauten Schafen auferlegt. Wir formulieren unsere Sorgen und Ängste und finden kein Gehör bei den Hirten?“, argumentiert Wiechmann in seiner zweiten Anfrage.


Auch die zweite Anfrage wurde seitens der DBK abgelehnt. Die Begründung, der Antwort von Frau Dr. Gilles, den Umgang mich offenen gemachten Briefen betreffend, sei nichts hinzuzufügen.

Weiter wird seitens der DBK ausgeführt:

"Wir befinden uns in Zeiten von Unsicherheit und Orientierungssuche. Um es mit den Worten von Papst Franziskus aus seinem Brief an daspilgernde Volk Gottes in Deutschland vom Juni 2019 zusagen: Wir sind uns alle bewusst, dass wir nicht nur in einer Zeit der Veränderungen leben, sondern vielmehr in einer Zeitenwende, die neue und alte Fragen aufwirft, angesichts derer eine Auseinandersetzung berechtigt und notwendig ist."

Die Bischöfe haben die Hinweise von Papst Franziskus zur Synodalität, zum Primat der Evangelisierung und zum ,,sensus ecclesiae" aufgegriffen. Mit Papst Franziskus können wir gelassen sein, solange sich alle vom Heiligen Geist leiten lassen."

Dazu hat Andre Wiechmann folgende Gedanken in einem Brief an die DBK formuliert:

„Es bestreitet niemand, dass wir in einer Zeit der Orientierungssuche, der Zeitenwende und einer Zeit der Veränderungen leben. Doch kann die Antwort darauf nicht ein Paradigmenwechsel in der Glaubenslehre und der Anthropologie und der darauf stützenden Morallehre sein. Evangelisierung im Sinne von Papst Franziskus und der Kirche heißt, Antworten auf die Herausforderungen aus dem Evangelium geben in Treue zur Tradition, zur Wesensnatur des Menschen und zum bisherigen kirchlichen Lehramt. Der Heilige Geist wirkt nicht in vom Zeitgeist diktierten synodalen, auf einen fragwürdigen Konsens angelegten Mehrheiten. Die in unserem Dubium formulierten Punkte sind darum keine angemessene Antwort auf die Fragen der Zeit und führen zur Spaltung der Kirche.“

„Wir werden unsere Zweifel in Bezug auf die Einheit der katholischen Kirche in Deutschland mit Rom auch weiterhin in der Öffentlichkeit thematisieren!“, unterstreichen Andre Wiechmann und seine Mitstreiter.

Die Unterzeichner des Dubiums wollen nun den Dialog mit den einzelnen Bischöfen der deutschen Bistümer suchen, die schlussendlich für die Einheit in ihren Bistümer verantwortlich sind, und hoffen nun auf Hirten, die die Zweifel und Sorgen Ihrer Scharfe hören.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  14. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  15. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz