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Patriarch Bartholomaios: Europa vergisst seine christliche Identität28. Juli 2021 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Ökumenischer Patriarch weiht neuen Metropoliten von Frankreich - Er ermutigt in Predigt: Bischofsamt ganz in den Dienst Christi zu stellen und seine Wahrheit zu verkünden.
Istanbul (kath.net/KAP) Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios hat in der Georgskathedrale im Phanar in Istanbul Dimitrios Ploumis zum neuen Metropoliten von Frankreich geweiht. Der Patriarch ermutigte den neuen Metropoliten im Rahmen des Weihegottesdienstes am vergangenen Sonntag, sein Bischofsamt ganz in den Dienst Christi zu stellen und seine Wahrheit zu verkünden. Europa sei vom Christentum wesentlich geprägt, doch Europa habe vielfach vergessen, was es seiner christlichen Identität zu verdanken habe, so der Patriarch laut einem Bericht des Pro-Oriente-Informationsdienstes (Dienstag). 
Die griechisch-orthodoxe Metropolie Frankreich mit Sitz in Paris ist kirchenrechtlich dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel angegliedert. Die Diözese wurde 1963 gegründet und vereinte zunächst die griechischen Pfarren in Frankreich, Belgien, Luxemburg, Spanien und Portugal. In Frankreich leben rund 50.000 griechisch-orthodoxe Christinnen und Christen.
Ploumis wurde erst vor wenigen Tagen vom Heiligen Synod des Ökumenischen Patriarchats zum neuen Metropoliten für Frankreich gewählt. Bisher war der aus dem griechischen Thessaloniki stammende Geistliche Rektor der Pfarre bzw. gleichnamigen Kirche Mariä Entschlafung in Marseille, die schon 1834 als eine der ersten orthodoxen Kirchen in Westeuropa gebaut worden war. Sein Vorgänger Metropolit Emmanuel (Adamakis) wurde im Februar zum Metropoliten der historischen Metropole Chalcedon in der Türkei gewählt.
Die Beliebtheit von Metropolit Dimitrios als Seelsorger zeigte sich an der großen Zahl von Teilnehmenden aus Frankreich, die zur Weihe nach Istanbul gekommen waren.
Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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Lesermeinungen| | Stefan Fleischer 29. Juli 2021 | |  | «Irgendwie glaube ich schon noch an Gott!» Das ist moralistisch-therapeutischer Deismus in Reinkultur. «Gott ist es nicht so wichtig, ob wir uns um ihn kümmern oder nicht. Wenn wir es wollen, hilft er uns, aber sonst dürfen wir tun und lassen, was sich gut anfühlt.» lautet der Glaubenssatz 4 dieser Pseudoreligion. Immerhin müssen wir zugeben, dass die vielgepriesene Selbstverwirklichung bzw. Selbsterlösung doch nicht hundertprozentig funktioniert. Der nächste Schritt wäre dann uns zu erinnern, dass «Gott will, dass wir ihn bitten, damit wir nicht glauben, wir könnten uns selbst retten.» Das könnte uns dann zu etwas mehr Demut Gott (und dann auch unseren Mitmenschen) gegenüber führen. |  1
| | | | | SalvatoreMio 29. Juli 2021 | | | | Allah sei gelobt! Gestern eine Dokumentation im TV über eine kleine, einsame Schule in der Wüste Marokkos, und wie die wenigen Leute dort tapfer und zuversichtlich ihr Leben anpacken mit: "Möge Allah Euch beistehen!" "Allah sei Dank!" Und wir? Praktisch nichts dergleichen. Und wenn man Gott erwähnt, muss man froh sein, wenn der Ansprechpartner nur vornehm schweigt und nicht proklamiert, Gott existiere gar nicht. |  1
| | | | | Maxim 28. Juli 2021 | | | | mphc Grundsätzlich bin ich Ihrer Meinung.
Aber bei vielen bin ich inzwischen schon noch froh, dass sie ihre Zugehörigkeit zur Kirche nicht ganz aufgeben. Berühmter Spruch: "Irgendwie glaube ich schon noch an Gott!"
Wenn ich vom Verwalter einer 16000 Einwohner Gemeinde höre, dass zum Teil 8 von 10 Neuzuzüglern bei der Anmeldung aus der Kirche austreten.
Komm Geist der Heiligkeit... und Ave Maria...! |  2
| | | | | mphc 28. Juli 2021 | |  | Ja, das ist ein brennendes Thema. Schaffen wir die Umkehr, besser gesagt, das Umdenken zu Gott hin?
Oder verkommen wir immer mehr zu "Salonchristen", die man nur zu den Festen des Lebens in der Kirche sieht und sich sonst wie Heiden aufführen? |  4
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