Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  12. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  13. Wir machen da was mit Medien
  14. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Kurienkardinal Sarah bei Medjugorje-Jugendfestival erwartet

28. Juli 2021 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auch Nuntius Pezzuto und Bischöfe aus Polen und Italien bei der sechstägigen katholischen Jugendbegegnung


Medjugorje (kath.net/KAP) Das am Sonntag beginnende Internationale Jugendfestival in Medjugorje wird erneut mit hohen kirchlichen Würdenträgern stattfinden. Der frühere Kardinalpräfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Robert Sarah, wird bei dem Treffen einer Eucharistiefeier vorstehen, ebenso wie auch der Apostolische Nuntius Erzbischof Luigi Pezzuto, Erzbischof Tadeusz Wojda (Danzig, Polen), Bischof Guido Gallese (Alessandria, Italien) sowie dem bosnische Franziskaner-Provinzial P. Miljenko Steko. Das teilte die Pfarre des bei Mostar (Bosnien-Herzegowina) gelegenen Wallfahrtsortes mit.

Motto des unter der kroatischen Bezeichnung "Mladifest" bekannten Treffens, das bis 6. August dauert und heuer zum 32. Mal stattfindet, ist ein Vers des Matthäusevangeliums: "Was muss ich Gutes tun?". In den Jahren bis 2019 berichteten die Veranstalter von bis zu 50.000 Teilnehmern aus über 100 Nationen, wobei sich die Zahl der vor Ort Anwesenden im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie auf nur rund ein Zehntel davon beschränkte und vorrangig Jugendliche des Umlandes umfasste.


Programm in 18 Sprachen

Konkrete Erwartungen für die diesjährige Teilnehmerzahl gebe es nicht, es seien jedoch "alle willkommen", erklärte Ortspfarrer Marinko Sakota vorab. Dass der Ordensmann die Teilnahme hoher Kirchenvertreter mit Nachdruck als "Anlass großer Freude" bezeichnete, hängt vor allem damit zusammen, dass lange Zeit aufgrund einer distanzierten Haltung des Vatikan zu den aus Medjugorje berichteten Marienerscheinungen Bischöfe nur insgeheim in den Wallfahrtsort kamen. 2019 erlaubte Papst Franziskus jedoch auch von Bischöfen angeführte Pilgerfahrten.

Das diesmal in 18 Sprachen simultanübersetzte Programm des Jugendfestivals findet im Freien beim Außenaltar der Pfarrkirche statt. Es umfasst unter anderem Eucharistiefeiern, Katechesen und Glaubenszeugnisse, Lieder mit einem internationalen Orchester und Chor sowie ein tägliches mehrstündiges Abendgebet. Auch nächtliche Gebete auf den umliegenden Bergen, eine Kerzenmeditation, eine Prozession und ein Bühnenspiel sind vorgesehen. Ein Fixbestandteil des Treffens ist zudem eine Grußbotschaft von Kardinal Christoph Schönborn, der schon zum Jahreswechsel 2009/10 selbst Pilger in Medjugorje war.

Erst kürzlich war in dem 2.300-Seelen-Ort Medjugorje das 40-jährige Jubiläum der ersten Berichte von Marienerscheinungen am 24. und 25. Juni 1981 gefeiert worden. Eine Gruppe von Kindern des Ortes erklärte damals, sie hätten die Mutter Jesu gesehen und mit ihr auch gesprochen. Die von der Kirche bis heute offiziell nicht anerkannten Erscheinungen dauern nach Angaben der inzwischen erwachsenen Seherinnen und Seher - alle sind verheiratet, haben Kinder und teils bereits Enkel - mit großer Häufigkeit an.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  2. Fatima-Tag in Berlin
  3. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  4. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  5. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  6. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  7. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  8. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  9. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  10. Im Licht der Liebe
  11. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  12. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  13. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  14. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  15. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz