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Initiator der Initiative Dubium: „Mich verwundert das Schweigen der Deutschen Bischofskonferenz!“

21. Juli 2021 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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„Dialog mit den deutschen Bischöfen gesucht“ – Neben der Glaubenskongregation und dem apostolischen Nuntius in Deutschland wurde auch die Deutsche Bischofskonferenz über das Dubium informiert.


Wattenscheid/ Bonn (kath.net/Initiative Dubium) Zum Pfingstfest 2021 haben drei Katholiken aus dem Bistum Essen Ihre Zweifel und Sorgen um die Einheit der katholischen Kirche in Deutschland mit der Weltkirche durch ein Dubium zum Ausdruck gebracht. Die Presse berichtete national und international ausführlich über das Dubium und die Motivation der Initiatoren. Inzwischen haben sich fast 300 Katholiken aus allen deutschen Diözesen rund um das Dubium vernetzt.

„Ich war positiv überrascht in den Bezug auf den Zuspruch zu unserem Dubium“, so Andre Wiechmann, ein Mitinitiator des Dubium. „Gleichzeitig verwunderte mich auch das Schweigen der Deutschen Bischofskonferenz!“, führt Wiechmann weiter aus. Neben der Glaubenskongregation und dem apostolischen Nuntius in Deutschland wurde auch die Deutsche Bischofskonferenz über das Dubium informiert.

Nun suchen die Initiatoren des Dubium das Gespräch mit dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing. In einem Schreiben wurde der Bischof gestern zu einem Dialog rund um die Themen Weiheämter für Frauen, Sexualmoral, Segnungen homosexueller Partnerschaften, unrechtmäßige Interkommunion und Laienpredigten in der Eucharistiefeier eingeladen.

Wiechmann zitierte in diesem Zusammenhang auch Papst Franziskus aus dem Motu Proprio „Traditionis custodes“ vom 16.7.2021: "Als Hüter der Tradition bilden die Bischöfe in Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom das sichtbare Prinzip und Fundament der Einheit in ihren Teilkirchen. Unter der Leitung des Heiligen Geistes leiten sie durch die Verkündigung des Evangeliums und durch die Feier der Eucharistie die ihnen anvertrauten Teilkirchen." (Einleitung in „Traditionis custodes“).

Die Initiatoren des Dubium und ihre Mitstreiter hoffen nun auf einen Dialog mit den deutschen Bischöfen und einen konstruktiven Austausch rund um die zentralen Fragen des Dubium.

„Es geht um die wichtige Frage der Einheit“, unterstreicht Andre Wiechmann

 

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Lesermeinungen

 KatzeLisa 21. Juli 2021 
 

Dubium

Wenn sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz ein Beispiel am Papst nimmt, sitzt er das Dubium einfach aus, s o wie es Franziskus vorgemacht hat.
Aus die Maus!


4
 
 Dottrina 21. Juli 2021 
 

Nein, lieber Herr Wiechmann,

mich wundert das Schweigen der dt. Bischöfe nicht im Mindesten. Sind doch die im Dubium angesprochenen Themen genau ebenjene, die sie im Synodalen Irrweg durchboxen wollen. Ich drücke aber trotzdem ganz fest die Daumen für das Dubium!


4
 
 Uwe Lay 21. Juli 2021 
 

Einheit der Kirche?

Seit Papst Franziskus Angriff auf die "Alte Messe" sollte klar sein, daß nur noch eine Einheit unter Ausschluß der "Ewiggestrigen"-um es mit Papst Franziskus zu formulieren, erstrebt wird. Zudem soll ja die Einheit mit der Tradition der Kirche aufgesprengst werden: Indem faktisch die"Alte Messe" verboten wird, soll klargestellt werden, daß die nachkonziliare Kirche nicht mehr als in einer Kontinuität mit der bisherigen sich verstehen will.


4
 
 SalvatoreMio 21. Juli 2021 
 

Der Zeitgeist

dominiert die Bischofskonferenz total. Das ist in den letzten Jahren so erschreckend deutlich geworden, dass man nur noch hoffen und beten kann, dass die Katholische Kirche ihres Namens würdig bleibt. Gewiss hat die Kirche Deutschlands mehr Bedeutung als sie verdient und haben sollte, aber hier ist Geld vorhanden.


2
 
 Johannpeter 21. Juli 2021 
 

Das Verhalten vieler Kirchenoberer ist nicht glaubensspezifisch!

Ernstzunehmende Fragen, an Kirchenobere gestellt, nicht zu beantworten, ist einer christlichen Kirche unwürdig und zerstört das Vertrauen von Gläubigen. Man kann nicht jede Einzelfrage beantworten, doch wenn Fragen von allgemeiner Bedeutung sind, ist Sprachlosigkeit, völlig unangemessen.


5
 
 girsberg74 21. Juli 2021 
 

Kein Wunder, dass sich deutsche Bischöfe dazu nicht äußern;

denn sie hängen an dem Kreuz des Zeitgeistes, an das sie freiwillig haben nageln lassen.


4
 

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