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Bischöfe sollen Wächterfunktion gegenüber Missbräuchen bei Messfeier wahrnehmen!

18. Juli 2021 in Aktuelles, 30 Lesermeinungen
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Theologe Hoping sieht jüngsten Erlass als "unfair" gegenüber mit der lateinischen Messe verbundenen Diözesanpriestern, der Petrusbruderschaft und Gläubigen - Restriktives Vorgehen der Bischöfe könnte Rückzug zu Traditionalisten zur Folge haben


Köln  (kath.net/KAP) Papst Franziskus verbannt nach Ansicht des Liturgiewissenschaftlers Helmut Hoping die Feier der sogenannten alten Messe quasi ins Museum. Mit seinem Liturgie-Erlass vom Freitag, wonach nur noch die 1970 reformierte Form der Messe legitimer Ausdruck des römischen Ritus sei, habe Franziskus die Unterscheidung Benedikts XVI. zweier Formen des römischen Ritus als illegitim widerrufen, sagte Hoping dem katholischen Kölner Internetportal domradio.de (Sonntag). Mit dem am Freitag veröffentlichten Erlass "Traditionis custodes" (Hüter der Wahrheit) schränkt der Papst die von seinem Vorgänger gewährten erweiterten Möglichkeiten weitgehend ein. Dessen Erlass von 2007, "Summorum Pontificum", "ist tot", so Hoping.

Er frage sich, was die Feier der Tridentinischen Messe jetzt noch sei, wenn nicht mehr Teil des Römischen Ritus. Laut dem jüngsten Motu Proprio darf nur der Ortsbischof für seine Diözese den Gebrauch des von Papst Johannes XXIII. 1962 veröffentlichten Messbuchs gestatten. Er allein bestimmt demnach Kirchen und Wochentage für die Feier nach dem alten Ritus; zudem beauftragt er die Priester, die mit Gläubigen so die Eucharistie feiern wollen. Franziskus begründete seine Entscheidung damit, dass die außerordentliche Ritusform instrumentalisiert werde für Opposition gegen das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965).


Die von Benedikt XVI. erhoffte Versöhnung zwischen kirchlichen Gruppen mit unterschiedlicher liturgischer Präferenz sei gescheitert. Hoping kritisiert dies. Zum einen sei eine Umfrage, auf die Franziskus sich beruft, bisher nicht veröffentlicht. Auch sei der genannte Vorwurf "zumindest für die katholische Kirche in Deutschland ungerecht - den Diözesanpriestern gegenüber, der Petrusbruderschaft gegenüber und den Gläubigen gegenüber, die der alten Messe verbunden sind". Kurzfristige Änderungen in der Praxis befürchtet der Liturgiewissenschaftler in dem Interview nicht.

Jene, die bisher in der alten Form feiertern, würden dies weiter tun. Sollten Bischöfe die Feier der alten Messe aber restriktiv handhaben, würden sich entsprechende Gruppen von Gläubigen wohl zurückziehen oder gar zur traditionalistischen Pius-Bruderschaft wechseln. Gleichzeitig fordert Hoping die Bischöfe auf, ihre vom Papst geforderte Wächterfuktion auch gegenüber Fehlformen und Missbräuchen bei der neuen, ordentlichen Messfeier wahrzunehmen. Was einzelne Priester dort mitunter an Änderungen einbauten und zuließen, sei auch eine Form von Klerikalismus.

 

VIDEO: Der Gottmensch Jesus Christus - Einführung (1) von Weihbischof em. Marian Eleganti

 

 

 

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Foto: (c) Liturgiemissbrauch im Bistum Würzburg, Screenshot YouTube-Video


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Lesermeinungen

 f12 vor 5 Tagen 
 

Bis 1970 war dieser Ritus richtig . Für Papst F. ist dieser Ritus wertlos und falsch. Dieses grauenhafte Schreiben ist eine Kriegserklärung gegen das heilige Messopfer . Dieser Papst wendet sich gegen Gott. Was ist mit diesem Papst los. Hinter seiner sogenannten Barmherzigkeit steht die Bosheit.


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 Federico R. 21. Juli 2021 
 

Nachgereicht - für die Zeit nach Franziskus

Die gespielte „Konzelebratiion“ eines Syn.-Weg-Dekans aus dem Bistum Würzburg mit einer Pastoralmitarbeiterin zweier Pfarreiengemeinschaften am ersten Weihnachtsfeiertag 2021 in der Retzbacher Wallfahrtskirche „Maria im grünen Tal“ sei kein Alleingang des zuständigen Pfarrers Albin Krämer gewesen, sondern in enger Absprache mit dem Würzburger Bischof Dr. Franz Jung geschehen. Diese Vermutung wurde mir gegenüber mehrfach sowohl von konservativen Gläubigen als auch von progressiver Seite geäußert. Es war sozusagen ein „Probelauf“ gewesen. Der Dekan war kurz darauf zum Domkapitular ernannt worden.