Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. Vom Benehmen mit Majestäten
  5. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  6. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Ein Moment zum Schämen
  9. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  12. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  13. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  14. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  15. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt

„Das enge Tor des Evangeliums wird nicht reformiert: es bleibt schmal“

18. Juli 2021 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Brasilianischer Priester erinnert: „Jesus sagt uns, dass das Tor ‚eng‘ ist, aber offen für alle: Das erfordert Engagement und Abtötung der eigenen Selbstsucht“


Brasília (kath.net/pl) „Jesus sagt uns, dass das Tor ‚eng‘ ist, aber offen für alle: Das erfordert Engagement und Abtötung der eigenen Selbstsucht.“ Doch sei das enge Tor des Evangeliums nicht reformierbar geworden, erinnert der brasilianische Priester Wellington José de Castro aus der Erzdiözese Campo Grande, MS, in den Sozialen Netzwerken. Gemäß einem Beitrag auf dem portugiesischsprachigen Auftritt des Nachrichtenportals „Aleteia“ schreibt der Priester:

Drei Empfehlungen

Das Tor wurde nicht renoviert: Es bleibt schmal...

Heute gibt der Herr drei Empfehlungen:

Die erste, „Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor“ (Mt 7,6), Kontraste, in denen „Waren“ mit „Perlen“ und „Heiligem“ verbunden werden; und „Hunde und Schweine“ zum Unreinen. Der heilige Johannes Chrysostomus lehrt, dass „unsere Feinde von Natur aus wie wir sind – aber nicht im Glauben“. Obwohl irdische Wohltaten den Würdigen und den Unwürdigen gleichermaßen gewährt werden, ist dies bei den geistlichen Gnaden nicht der Fall, vielmehr bleiben diese ein Vorrecht derer, die Gott treu sind. Die richtige Verteilung geistlicher Güter setzt Eifer für heilige Dinge voraus.


Die zweite ist die sogenannte „Goldene Regel“ (vgl. Mt 7,12), die alles umfasste, was das Gesetz und die Propheten empfahlen, wie die Zweige eines einzigen Baumes: Nächstenliebe setzt die Liebe zu Gott voraus, und sie ergibt sich : „Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihnen!“ Wenn Sie Ihrem Nächsten das tun, was Sie von uns getan haben möchten, bedeutet das die Transparenz des Handelns gegenüber dem anderen, in Anerkennung seiner Gottesähnlichkeit, seiner Würde. Warum wünschen wir uns das Gute? Das zutiefst anerkannte Identifikationsmittel ist die Vereinigung mit dem Schöpfer. Da das Gute für uns das einzige Mittel zum Leben in Fülle ist, ist seine Abwesenheit in unserer Beziehung zu unserem Nächsten unvorstellbar. Es gibt keinen Ort für das Gute, wo die Lüge und das Böse vorherrschen.

Das enge Tor

Der Bibeltext fährt fort:

Schließlich das „enge Tor“… Papst Benedikt XVI. fragte einmal: „Was bedeutet dieses ‚enge Tor‘? Warum können viele nicht hineinkommen? Ist dies eine Passage, die einigen Auserwählten vorbehalten ist?“ Nein! Die Botschaft Christi „wird in dem Sinne an uns gerichtet, dass jeder ins Leben eintreten kann. Der Durchgang ist ‚eng‘, aber offen für alle; „eng“, weil es anspruchsvoll ist, es erfordert Engagement, Verzicht, Abtötung des Egoismus“.

Beten wir zum Herrn, der durch seinen Tod und seine Auferstehung das universelle Heil vollbracht hat, um uns durch die Tür zu helfen, uns zu lehren, uns einander hinzugeben und uns eines Tages alle zum Festmahl des ewigen Lebens zusammenzubringen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  3. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  4. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  5. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  6. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  7. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  8. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  9. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  10. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  11. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  12. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  13. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  14. Ein Moment zum Schämen
  15. Vom Benehmen mit Majestäten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz