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„Das enge Tor des Evangeliums wird nicht reformiert: es bleibt schmal“

18. Juli 2021 in Spirituelles, keine Lesermeinung
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Brasilianischer Priester erinnert: „Jesus sagt uns, dass das Tor ‚eng‘ ist, aber offen für alle: Das erfordert Engagement und Abtötung der eigenen Selbstsucht“


Brasília (kath.net/pl) „Jesus sagt uns, dass das Tor ‚eng‘ ist, aber offen für alle: Das erfordert Engagement und Abtötung der eigenen Selbstsucht.“ Doch sei das enge Tor des Evangeliums nicht reformierbar geworden, erinnert der brasilianische Priester Wellington José de Castro aus der Erzdiözese Campo Grande, MS, in den Sozialen Netzwerken. Gemäß einem Beitrag auf dem portugiesischsprachigen Auftritt des Nachrichtenportals „Aleteia“ schreibt der Priester:

Drei Empfehlungen

Das Tor wurde nicht renoviert: Es bleibt schmal...

Heute gibt der Herr drei Empfehlungen:

Die erste, „Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor“ (Mt 7,6), Kontraste, in denen „Waren“ mit „Perlen“ und „Heiligem“ verbunden werden; und „Hunde und Schweine“ zum Unreinen. Der heilige Johannes Chrysostomus lehrt, dass „unsere Feinde von Natur aus wie wir sind – aber nicht im Glauben“. Obwohl irdische Wohltaten den Würdigen und den Unwürdigen gleichermaßen gewährt werden, ist dies bei den geistlichen Gnaden nicht der Fall, vielmehr bleiben diese ein Vorrecht derer, die Gott treu sind. Die richtige Verteilung geistlicher Güter setzt Eifer für heilige Dinge voraus.

Die zweite ist die sogenannte „Goldene Regel“ (vgl. Mt 7,12), die alles umfasste, was das Gesetz und die Propheten empfahlen, wie die Zweige eines einzigen Baumes: Nächstenliebe setzt die Liebe zu Gott voraus, und sie ergibt sich : „Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihnen!“ Wenn Sie Ihrem Nächsten das tun, was Sie von uns getan haben möchten, bedeutet das die Transparenz des Handelns gegenüber dem anderen, in Anerkennung seiner Gottesähnlichkeit, seiner Würde. Warum wünschen wir uns das Gute? Das zutiefst anerkannte Identifikationsmittel ist die Vereinigung mit dem Schöpfer. Da das Gute für uns das einzige Mittel zum Leben in Fülle ist, ist seine Abwesenheit in unserer Beziehung zu unserem Nächsten unvorstellbar. Es gibt keinen Ort für das Gute, wo die Lüge und das Böse vorherrschen.

Das enge Tor

Der Bibeltext fährt fort:

Schließlich das „enge Tor“… Papst Benedikt XVI. fragte einmal: „Was bedeutet dieses ‚enge Tor‘? Warum können viele nicht hineinkommen? Ist dies eine Passage, die einigen Auserwählten vorbehalten ist?“ Nein! Die Botschaft Christi „wird in dem Sinne an uns gerichtet, dass jeder ins Leben eintreten kann. Der Durchgang ist ‚eng‘, aber offen für alle; „eng“, weil es anspruchsvoll ist, es erfordert Engagement, Verzicht, Abtötung des Egoismus“.

Beten wir zum Herrn, der durch seinen Tod und seine Auferstehung das universelle Heil vollbracht hat, um uns durch die Tür zu helfen, uns zu lehren, uns einander hinzugeben und uns eines Tages alle zum Festmahl des ewigen Lebens zusammenzubringen.

 


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