Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Bistum Hildesheim spricht ab jetzt in ‚geschlechtersensibler Sprache’!
  2. Weiterhin keine Mundkommunion im Bistum Limburg
  3. Petrusbruderschaft muss Dijon verlassen
  4. 'Annalena und die 10 Verbote'
  5. (K)eine Lebensschutzerklärung der Deutschen Bischofskonferenz?
  6. Papst: Pandemie zwingt zur Entscheidung zum Guten oder zum Bösen
  7. Das EU-Parlament möchte ein "Recht auf Abtreibung" einführen
  8. „Was, wenn es doch kein Gerücht ist?“
  9. "Herr Bischof, Sie sind ein Schreibtischtäter und haben kein Herz für ungeborene Kinder!"
  10. Woelki: „Es geht um Verantwortung. Und die übernehme ich, indem ich …“
  11. Wo stehen wir mit ‚Amoris laetitia’?
  12. Ist Joe Biden exkommuniziert?
  13. Erzbischof Lackner: Warnung vor neuer "Glaubensknappheit"
  14. Murx 2.0: Der Krampf geht weiter ...
  15. Neuer Blick auf Medjugorje hat viel mit Österreich zu tun

Erzbischof zeichnet Porträt eines entchristlichten Frankreichs

3. Juni 2021 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Episkopatsvorsitzender Moulins-Beaufort bei Petersdom-Messe: Einsatzort für Christen "dort, wo westliche Gesellschaften zunehmend Gesellschaften der Frustration sind"


Rom (kath.net/KAP) Pessimistische Analyse: Bei einer "Messe für Frankreich" im römischen Petersdom hat der Vorsitzende der Französischen Bischofskonferenz, Erzbischof Eric de Moulins-Beaufort, am Dienstag das Porträt eines weitgehend entchristlichten Landes gezeichnet; einer Gesellschaft, die die Hoffnung verloren habe.

Vor einer Versammlung vor allem von Franzosen, die für die vatikanische Kurie und die französischen Botschaften in Italien und beim Heiligen Stuhl arbeiten, sagte der Erzbischof von Reims, Frankreich sei zwar in jüngerer Vergangenheit Schauplatz "enormer Fortschritte" gewesen, vor allem bei der Entwicklung "einer Gesellschaft in Freiheit und Gleichheit"; doch der Schwung sei zu Ende. "Wir sind uns kollektiv nicht mehr sicher, dass morgen besser sein wird als heute."


"Unser Land will nicht mehr kollektiv an ein 'noch Besseres' glauben, das von anderswo oder von oben komme", so der Episkopatsvorsitzende. In Frankreich habe man "lange geglaubt, dass das irdische Leben das ewige Leben vorbereitet". Doch gemeinsam habe man diese Überzeugung aufgegeben.

De Moulins-Beaufort beließ es aber nicht bei diesem für die Kirche negativen Befund. Er ermunterte die Christen, dort eine Rolle zu übernehmen, wo "westliche Gesellschaften zunehmend Gesellschaften der Frustration sind". Freude und Hoffnung zu tragen, sei "die Mission derer, die die Gnade des Glaubens haben". Christen sollten wissen, wie sie "ihre Hoffnung im Dienst am Gemeinwohl aller in Energie verwandeln können".

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto: Wasserspeier der Kathedrale Notre Dame de Paris


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 7. Juni 2021 

Der Sieg gegen das Böse wird kommen

"In der Stunde, in der alles verloren zu sein scheint, wird alles durch die erbarmungsvolle Liebe des Vaters gerettet werden, die sich durch die größte Offenbarung des Eucharistischen Herzens Jesu sichtbar machen wird." (Maria zu Don Gobbi) "Der Sieg gegen das Böse wird kommen. Nicht die lügen, werden gerettet, sondern die, die reinen Herzens sind." (Schio)
"Betet, betet! Euer Gebetshintergrund wird die Mächte des Bösen vertreiben ... " (Javornik)


0

0
 
 J. Rückert 3. Juni 2021 
 

Irisdiagnostik

Prof. W. Leydecker, Augenarzt, Ordinarius an der Kopfklinik in Würzburg, nannte bereits in den 70iger Jahren uns Studenten eine statistische Untersuchung, die keinerlei Bestätigung der Irisdiagnostik betr. gesicherter Erkrankungen ergab. Daran hat sich nichts geändert. Amen.


1

1
 
 SalvatoreMio 3. Juni 2021 
 

Astrologie und Irisdiagnostik werfen Sie schnurstracks "in einen Topf"!

@J.Rückert: Sie "hauen" da einfach in einem kurzen Satz Behauptungen hin! Erschreckend! Ein enger Angehöriger von mir ging in gesundheitlicher Not zu einer Heilpraktikerin, die mit Irisdiagnostik die Behandlung begann. Die Frau war einzigartig fähig! Was kein Arzt erkannte, wusste sie schon mit ihren Methoden nach kürzester Zeit und hat dem Patienten noch jahrelang geholfen, mit seinen Leiden gut zurechtzukommen. -


3

1
 
 Chris2 3. Juni 2021 
 

Zerrieben zwischen Säkularismus, Islamismus,

neuen Ideologien (z.B. die weißfeindlich-rassistische "Identitätspolitik") und bisweilen auch dem Kommunismus (die blutige Attacke entfesselter "Commune"-Anhänger vor ein paar Tagen gegen eine Prozession zum Gedenken an von der Commune ermordeten Geiseln, unter ihnen sogar der Erzbischof von Paris). Frankreich zerfällt an allen Ecken und Enden und selbst Macrons Krieg gegen den Islamismus scheint nur bedingt erfolgreich zu sein...


2

0
 
 golden 3. Juni 2021 
 

Gott überwindet

jeglichen Götzendienst.Wir dürfen beten;die andern fürchten sich, da sie KEINE Wahrheit haben, an der sie sich bergen.


3

0
 
 J. Rückert 3. Juni 2021 
 

Es sind nicht gerade viele Bischöfe,

die gegen die Abtreibung auf die Straße gehen und dort vor gehässigem Mob christliche Zuversicht ausstrahlen.
@ Tolon:
Die Astrologie ist so wertlos wie die Irisdiagnostik.
K. Marx hat das Christentum "umgebogen": Die leidende Arbeiterklasse sei der leidende Gottesknecht. Sie werde die Erlösung bringen, die klassenlose Gesellschaft.
Marx wurde Satanist.
Die Entchristlichung umfasst alle Schichten der Kirche!


3

0
 
 Diadochus 3. Juni 2021 
 

Frustration und Heilung

Das kann nur heißen: Tragt unseren Herrn Jesus Christus endlich wieder durch die Straßen ohne Hoffnung.

"Und da war eine Frau, die seit zwölf Jahren an Blutungen litt und von vielen Ärzten viel ausgestanden und ihr ganzes Vermögen daraufgewendet hatte, ohne dass es etwas genützt hätte, es war vielmehr immer schlimmer mit ihr geworden. Die hatte von Jesus gehört und trat nun unter die Menge von hinten hinzu und berührte seinen Mantel. Denn sie dachte: 'Wenn ich nur seine Kleider berühre, werde ich geheilt werden.' Und sofort versiegte die Quelle des Blutes." (Mk. 5, 25-29)


7

0
 
 Simon Tolon 3. Juni 2021 
 

Aktiv betrieben Entchristlichung -vs.- Erneuter Auszug aus Ägypten

Es gibt einen antiken Aberglauben der alten Ägypter von den Äonen, der offenbar auch heute noch wirkmächtig ist. Dieser Aberglaube ist in den Köpfen nicht weniger Weltenmächtiger. Dieser Aberglaube ist aus der Astrologie gewonnen, die längst widerlegt ist. Das "Fische-Zeitalter", ein Äon umfasst angeblich 2.000 Jahre, sei nun zuende, also auch das dem zugerechnete Christentum. Nun kommt also nach dieser Überzeugung das neue "Wassermann-Zeitalter" des Individuums, der Freiheit und der Tyrannei.
Eine solche gesetzmäßige Entwicklung gibt es natürlich nicht. Doch die heutige "Führungselite" hat früher Capra gelesen und ähnliche Werke und ist dem New-Age-Wahn derart verfallen, dass man nun eine Realität schaffen will, die dem eigenen Glauben entspricht. Es wird dem Christentum gelingen (und vielleicht sind Muslime da sogar eine Hilfe) diesen schrecklichen Aberglauben zu überwinden. Auch der marxistische Geschichtsdeterminismus ist eine Abart dieses schrecklichen Aberglaubens. Hinweg damit.


6

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. Bistum Hildesheim spricht ab jetzt in ‚geschlechtersensibler Sprache’!
  2. „Was, wenn es doch kein Gerücht ist?“
  3. Kommen Sie mit - Familienwallfahrt ins Heilige Land mit P. Leo Maasburg - Oktober 2021
  4. Knien als Gewissenstraining - Die Champions League der Moralisten
  5. 'Annalena und die 10 Verbote'
  6. Papst Franziskus beruft Kardinal Müller ans Oberste Kirchengericht
  7. Woelki: „Es geht um Verantwortung. Und die übernehme ich, indem ich …“
  8. Weiterhin keine Mundkommunion im Bistum Limburg
  9. Papst lässt 3-Monats-Frist für Amtsverzicht von Heße und Schwaderlapp verstreichen
  10. "Herr Bischof, Sie sind ein Schreibtischtäter und haben kein Herz für ungeborene Kinder!"
  11. Petrusbruderschaft muss Dijon verlassen
  12. (K)eine Lebensschutzerklärung der Deutschen Bischofskonferenz?
  13. Orban: Welt steht Christen feindlich gegenüber
  14. Murx 2.0: Der Krampf geht weiter ...
  15. Schönborn: Im Vatikan gilt Medjugorje bereits als Heiligtum

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz