Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  3. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. Beschließen ohne zu entscheiden?
  7. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  8. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  9. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  13. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  14. Nach inner-anglikanischem Schisma orientiert sich ein Großteil der Anglikaner stärker protestantisch
  15. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten

US-Bischof Olmsted: Katholische Pro-Abtreibungs-Politiker sollen auf Kommunion verzichten

9. April 2021 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Olmsted: „Von katholische Verantwortungsträgern, die öffentlich Gesetze wie Abtreibung und Euthanasie unterstützt haben, verlangt die Kirche, dass sie sich des Kommunionempfangs enthalten, bis sie öffentlich bereut und Bußsakrament empfangen haben.“


Arizona (kath.net/pl) „Von katholische Verantwortungsträgern, die öffentlich schwerwiegende unmoralische Gesetze wie Abtreibung und Euthanasie unterstützt haben, verlangt die Kirche, dass sie sich des Empfangs der Hl. Kommunion enthalten, bis sie öffentlich bereut und das Bußsakrament empfangen haben. Nicht alle moralischen Fragen haben dasselbe Gewicht wie Abtreibung und Sterbehilfe. Die Kirche lehrt, dass Abtreibung und Euthanasie eine in sich schwere Sünde ist und dass es eine schwerwiegende und klare Verpflichtung für alle Katholiken ist, ihnen durch gewissenhafte Einwände zu widersprechen. ‚Es ist daher niemals erlaubt, sich einem in sich ungerechten Gesetz, wie jenem, das Abtreibung und Euthanasie zuläßt, anzupassen, »weder durch Beteiligung an einer Meinungskampagne für ein solches Gesetz noch dadurch, daß man bei der Abstimmung dafür stimmt« (Evangelium Vitae 73).“ Das erläutert der Bischof von Phoenix (US-Bundesstaat Arizona), Thomas Olmsted, in seiner ausführlichen Exhortation „Veneremur Cernui“ über das Sakrament der Hl. Eucharistie. Die 30 Seiten Ausführungen sind auf den 1. April 2021 datiert, den Gründonnerstag.


In dieser beständigen Lehre der Kirche, „die biblisch und klar ist, soll die heilige Kommunion die Vollendung der liebevollen Vereinigung zwischen Jesus dem Bräutigam und seiner Braut der Kirche, zwischen ihm und jedem Gläubigen sein“, führt Olmsted weiter aus. „Die Kirche lädt alle zum Hochzeitsbankett ein und verpflichtet sich gleichzeitig verpflichtet dazu, allen zu helfen, in einem gereinigten Taufgewand angemessen bekleidet dazuzukommen, damit das größte Geschenk – die Eucharistie – nicht zu seiner oder ihrer geistlichen Zerstörung führt.“

Es gebe aber auch „Situationen, in denen wir Gott mehr ehren können, indem wir uns der heiligen Kommunion enthalten, als indem wir uns den persönlichen Wunsch erfüllen, ihn sakramental in der Kommunion zu empfangen. Ich kenne eine katholische Mutter, die, weil sie keine Respektlosigkeit oder Verachtung zeigen wollte für das, was der Leib und das Blut Christi wirklich ist, sich mehrere Jahre lang der heiligen Kommunion enthielt, da sie in einer irregulären Ehe lebte. Obendrein kam sie dennoch jede Woche treu mit ihren Kindern zur Messe und war aufgrund ihres tiefen Glaubens und ihrer Hingabe an Christus, der in der Eucharistie gegenwärtig ist, eine regelmäßige Teilnehmerin eucharistischer Anbetungen in ihrer Gemeinde. Trotzdem kam sie nicht zum Empfang der Hl. Kommunion. Sie war so erzogen worden, dass sie verstand, dass es christliche Gläubige vermeiden sollten, die heilige Kommunion unwürdig zu empfangen. Sie war sich der Ermahnungen der Schrift und der Lehren der Kirche bewusst und opferte ihre sakramentale Begegnung mit dem Herrn auf, stattdessen machte sie jeden Sonntag eine geistliche Kommunion. Ihr kleiner Sohn wurde durch ihr stilles Beispiel des Glaubens und der Treue so sehr gestärkt, dass er Moraltheologe wurde und jetzt Moraltheologie an einem katholischen Seminar lehrt.“

Olmsted wies außerdem darauf hin, dass die Gläubigen den Besuch der Sonntagsmesse bewusst „freudig und festlich“ gestalten sollten. Außerdem empfahl er, möglichst täglich die Hl. Messe zu besuchen, oder eine Stunde der stillen Eucharistischen Anbetung zu halten oder zu einem kurzen Besuch beim Allerheiligsten in der Kirche vorbeizuschauen.

Link zur Apostolischen Exhortation in voller Länge: „Veneremur cernui“
Archivfoto Bischof Olmsted © Bistum Phoenix

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  5. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  9. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  14. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  15. Beschließen ohne zu entscheiden?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz