Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  5. Der entschärfte Gott
  6. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  7. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  8. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  9. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  10. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  11. Panik in Magdeburg
  12. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  13. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  14. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  15. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen

Russisch-orthodoxer Außenamtschef Metropolit Hilarion: "Wir haben nicht Absicht, Ostern zu ändern"

7. April 2021 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gemeinsames Osterdatum: Moskau reagiert ablehnend


Moskau (kath.net/KAP) Mit Skepsis reagiert man in Moskau auf den jüngsten Vorstoß für ein gemeinsames Osterdatum aller christlichen Kirchen. Eine Kalenderreform und die Änderung der Berechnung des Osterdatums stehe nicht auf der Agenda der russisch-orthodoxen Kirche, erklärte der Außenamtschef des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion (Alfejew), in einem aktuellen Kommunique. Derartige Vorschläge seien in den vergangenen Jahrzehnten bereits mehrfach und auch im Weltkirchenrat diskutiert wurden. Im Kern gehe es um die einfache Frage, wer vom eigenen Termin der Osterfeiern abgehe, so der Metropolit: "Wir haben zum Beispiel nicht die Absicht, unser Ostern zu ändern."


Aus dem russisch-orthodoxen Kirchenvolk gebe es keine Forderungen nach einer Änderung des Kirchenkalenders, so Hilarion weiter. Dies betreffe nicht nur das Osterdatum, sondern auch die Übernahme des Gregorianischen Kalenders, hielt der Metropolit fest.

Zuletzt hatte Erzbischof Job (Getcha), der Ständige Vertreter des orthodoxen Patriarchats von Konstantinopel beim weltweiten Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), mit dem Vorschlag aufhorchen lassen, das 2025 anstehende 1.700-Jahr-Jubiläum des Ersten Ökumenischen Konzils von Nicäa (325) zum Anlass zu nehmen, die Bemühungen um ein künftig gemeinsames christliches Osterdatum voranzutreiben. Der Vatikan hatte den Vorschlag positiv aufgenommen. Auch der koptische Papst-Patriarch Tawadros II. hatte sich vor einigen Jahren in einem Schreiben an Papst Franziskus für einen gemeinsamen Ostertermin stark gemacht.

Seit dem Konzil von Nizäa im Jahre 325 wird das älteste Fest der Christenheit am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Da die orthodoxe Kirche der Kalenderreform unter Papst Gregor XIII. im Jahr 1582 nicht folgte und beim Julianischen Kalender verblieb, feiern Ost und West in den meisten Jahren an unterschiedlichen Terminen. So fiel der Ostersonntag in den Westkirchen heuer auf den 4. April, während die Orthodoxie Ostern am 2. Mai feiert. Regelmäßig fallen das östliche und das westliche Osterdatum aber auch zusammen. Das nächste Mal ist das 2025 der Fall.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 scientia humana 7. April 2021 
 

Die Orthodoxen können sich ca. 33 Tsd Jahre Zeit lassen

bis ihr Weihnachten mit Ostern zusammenfällt.

Wenn ich es recht verstehe, macht der Ostkalender ca. alle 128 Jahre einen Sprung um einen Tag (die durch 100 teilbaren Jahre sind nämlich im gregorianischen Kalender keine Schalttage, die durch 400 teilbaren schon). Bei aktuell 13 Tage Unterscheid gibt es von Zeit zu Zeit noch gemeinsame Ostertermine. Nach dem nächsten Sprung um einen Tag in 2100 werden es aber weniger Termine sein.

Ab ca. 3600 gibt es überhaupt keine gemeinsamen Ostertermine mehr ...


1
 
 KMCA 7. April 2021 
 

Es gibt einen Kompromiss, der denkbar wäre

Das Grundproblem ist ja, dass der von den Orthodoxen verwendete Kalender immer mehr von der astronomischen Realität abweicht. Im Moment ist es nur störend: aber je länger die Orthodoxie an ihrem Kalender festhält, desto absurder wird das Ganze.
Man könnte aber guten Willen zeigen, und beispielsweise für die nächsten 50 oder 100 Jahre den orthodoxen Oster-Termin nehmen. Und dann umsteigen. Das ist eine Lösung, mit der eventuell die Orthodoxie auch leben kann, weil die ja auch keine Idioten sind. Und genau wissen, dass sie früher oder später etwas tun müssen: sonst haben sie Ostern irgendwann im Sommer.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vom Elend der Fürbitten
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  6. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  9. Der entschärfte Gott
  10. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  11. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  12. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  13. Panik in Magdeburg
  14. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  15. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz