Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  2. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Kirche im Verfall
  6. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  15. Römische Orientierung statt deutsch-synodale Desorientierung

Wir wollen den Glauben verbreiten, nicht das Virus!

4. April 2021 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Gott hat keine Berührungsangst. Er führt uns zur Gemeinschaft zusammen“ – In der Osternacht tauft Bischof Voderholzer drei Erwachsene


Regensburg (kath.net)

In der Osternacht vom vergangenen Samstag auf Sonntag hat der Regensburger Bischof Voderholzer mit den Gläubigen im Hohen Dom St. Peter in Regensburg die Auferstehung Christi gefeiert. Ostern ist gekommen, nach der Zeit des Fastens sowie nach dem Gründonnerstag und dem Karfreitag sowie der Trauer wegen des Sterbens Christi. Zwar nicht wie in den früheren Jahren, aber doch immerhin mit zahlreichen Gläubigen war es möglich, unter Corona-Umständen diesen Gottesdienst am höchsten Fest der Christenheit zu feiern. Mit dem Diözesanbischof am Altar feierten die Weihbischöfe Reinhard Pappenberger und Dr. Josef Graf sowie das Domkapitel. Wie in früheren Jahren wurden auch mehrere Bewerber getauft, die sich im Katechumenat auf diesen ganz wichtigen Tag in ihrem Leben intensiv vorbereitet hatten. Auch erhielten sie die Sakramente der Firmung und der Eucharistie aus der Hand des Bischofs – allerdings unter den besonderen Vorsichtsmaßnahmen. Bischof Voderholzer benutzte in diesem Sinne ein Wattestäbchen, um das Chrisam im Rahmen der Firmung auf die Stirn aufzutragen, sodass es zu keiner Berührung kam. Erneut verdeutlichte Dr. Voderholzer: „Wir wollen den Glauben verbreiten, nicht das Virus.“


Die Neugetauften kommen aus den Pfarreien St. Vitus Schnaittenbach, St. Wolfgang Regensburg und St. Pankratius Roding. Bewusst legten die Taufkandidaten somit ihr Zeugnis in aller Öffentlichkeit ab, zumal sehr viele Gläubige mit den Gläubigen im Dom über den Livestream verbunden waren. Das Vokalensemble der Dommusik gestaltete das Pontifikalamt erneut auf höchstem musikalischem Niveau. Auch sagte der Bischof: „Wir wollen nicht klagen, sondern dankbar sein, dass wir die Sakramente feiern dürfen.“ Überhaupt bemerkte der Bischof von Regensburg: „Gott hat keine Berührungsangst. Er führte uns im Heiligen Geist zu einer Gemeinschaft zusammen.“ Das Zusammensein gehöre wesentlich zum Menschsein und gerade auch zum Christsein. Zu hoffen und zu beten ist demnach, dass es bald wieder möglich sein wird, in der großen Gemeinschaft zu feiern, sagte der Regensburger Bischof.

Der Gottesdienst hatte mit der Lichtfeier auf der Südseite des Doms begonnen, wo die Osterkerze entzündet worden war. Anschließend wurde sie in den bereits weitgehend dunklen Dom getragen, um das Licht an die Kerzen der Gläubigen weiterzugeben. Um rechtzeitig vor der Ausgangssperre, die in Regensburg gilt, zuhause sein zu können, war der Gottesdienst um mehrere Stunden vorverlegt worden. Dies gab aber nun die Möglichkeit, innerhalb des Doms zu bewundern, wie die Strahlen der untergehenden Sonne durch die Glasfenster hindurch scheinend die dort dargestellten Heilsgeheimnisse und die Heiligen buchstäblich farbig erstrahlen lassen. Die Strahlen schienen durch und machten somit die Heilsgeheimnisse und die Heiligen transparent. Der Bischof hatte die Kandidaten für die Taufe noch beglückwünscht, dass sie sich entschieden haben, sich mit dem Glauben zu befassen. Sie würden immer mehr spüren, dass es in der Kirche nicht um die jeweils „vorletzten“ Dinge geht; wohingegen es durchaus mediale ideologische und irregeleitete Verzerrungen gebe.

 

Ohne Jenseitshoffnung verschwindet die Christenheit in diesseitiger Bedeutungslosigkeit. Wo das Glaubensbekenntnis "Hauptsache gesund" christliche Gemeinden erobert hat und der Tod zum persönlichen Weltuntergang geworden ist, können die Kirchentüren auf Dauer geschlossen werden - Predigt Maria Vesperbild - Ostersonntag - Monsignore Reichart

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz