Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  2. Vertrauenskrise in der Kirche
  3. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  8. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  9. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  10. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  11. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  12. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  13. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  14. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  15. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen

Mässigung ist eine christliche Tugend

26. März 2021 in Kommentar, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Corona-Massnahmen werden zehn Mal besser eingehalten als die liturgischen Vorschriften. Man ist dieser Hygiene-Diktatur komplett verfallen, das Vertrauen auf Gott ist komplett verloren gegangen - Gastkommentar von Claudio Tessari.


Chur (kath.net)

Liebe Leser und Leserinnen. Wir leben nun gut 1 Jahr in dieser Pandemie. Jeden Tag hören wir Fallzahlen und Todeszahlen, sehen wir entsprechende Bilder und könnten meinen, die Welt steht vor der Apokalypse. Doch schauen wir doch diese Pandemie mal genauer an. An der Justinianischen Pest (541–542) starben 55 Prozent aller Menschen in Europa, in Nordafrika und im Nahen Osten. Als der Schwarze Tod von 1347–1351 in Europa wütete, fanden 39 Prozent der Leute den Tod. Die 1520 eingeschleppten Windpocken vernichteten bis heute 93 Prozent der indigenen Bevölkerung in Nord- und Südamerika . Die Spanische Grippe, die eigentlich aus den Vereinigten Staaten kam, raffte zwischen 1918 und 1919 2,4 Prozent der Weltbevölkerung dahin. Seit 1980 starben 0,7 Prozent der Menschen weltweit an einer Infektion mit der Immunschwächekrankheit Aids. Die Zahl der COVID-Toten beziffert die britische Zeitung Financial Times auf 0,03 Prozent der Weltbevölkerung.

Drei Zehntausendstel. 99,97 Prozent überleben. Das sind einfach mal die Fakten. Natürlich ist jeder "Corona-Toter" ein trauriger Fall, aber gehört der Tod nicht zum Leben. Haben die Christen aller Zeiten sich nicht auf einen guten Tod vorbereitet und haben den Worten Jesu gehorcht, der uns auffordert so zu leben, als wäre der Tod nahe? Heute sind leider auch viele Hirten dem Götzen "Gesundheit" verfallen. Die Corona-Massnahmen werden zehn Mal besser eingehalten, als die liturgischen Vorschriften. Man ist dieser Hygiene-Diktatur komplett verfallen, das Vertrauen auf Gott ist komplett verloren gegangen, ja man fürchtet sich vor der Heiligen Kommunion sogar so stark, dass es Priester gibt, welche diese Heilige Kommunion mit Wegwerfhandschuhen verteilen und die Mundkommunion wird verboten. Wo sind wir gelandet? Jesus lehrt uns, die Geister zu unterscheiden.


Wir wissen nun seit einem Jahr, dass es Corona gibt, dass es vor allem für vorerkrankte über 80 Jährige gefährlich sein kann, ja sogar tödlich, wir wissen aber auch, dass es für die grosse Mehrheit nicht so gefährlich ist. In vielen ärmeren Ländern sterben viel mehr Leute an Hunger als Folge der Massnahmen. Viele junge gesunde Personen, werden depressiv als Folge der Massnahmen. Viele Menschen haben Existenzängste als Folge der Massnahmen. Sollten nicht wenigstens wir Christen aus dieser Depression der Angst aussteigen. In der Heiligen Schrift lesen wir (Jer 17,5): "So spricht der HERR: Verflucht der Mensch, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt und dessen Herz sich abwendet vom HERRN." Ist das Ganze noch verhältnismässig? Es sterben jedes Jahr mehr Menschen als Folge des Rauchens. Verbietet man das Rauchen? Heute wird jeder, welcher das Ganze kritisch hinterfragt, als Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Doch genau das kritische Hinterfragen ist eine christliche Tugend. In einigen Tagen feiern wir das grösste christliche Fest, den Tod und die Auferstehung unseres Erlösers und Herrn Jesus Christus. Doch glauben wir überhaupt noch an die Auferstehung?

Denn wenn wir daran glauben würden, dann würden wir nicht in Panik verfallen wegen eines Virus. Was sagt Jesus zu uns? Mt 10,28: "Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch eher vor dem, der Seele und Leib in der Hölle verderben kann!" Zum Schluss noch eine Frage. Ist es nicht heuchlerisch, wenn man für die "Corona-Toten" Gedenkminuten haltet, oder Kerzen anzündet, aber gleichzeitig jährlich mehr Kinder ermordet, ihnen aber nicht gedenkt und allen anderen welche sonst sterben ebenfalls nicht gedenkt? Ist das grösste Übel der Zeit die Corona-Pandemie, oder der enorme Glaubensabfall und die Säkularisierung innerhalb der Kirche? KYRIE ELEISON, CHRISTE ELEISON, KYRIE ELEISON.

Die Meinung des Kommentators drückt in keiner Weise die Meinung der Redaktion aus.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  6. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  7. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  8. Vertrauenskrise in der Kirche
  9. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  10. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  11. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  12. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  13. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  14. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  15. Warum die deutsche „Demokratie-Kirche“ keine Zukunft hat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz