Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  2. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  3. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  4. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  5. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  8. Beschließen ohne zu entscheiden?
  9. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  10. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

Breite Front gegen drohendes Homeschooling-Verbot in Frankreich

21. Februar 2021 in Familie, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Familien und Organisationen verweisen auf die Einzigartigkeit jedes Kindes und die zuerst den Eltern obliegende Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder.


Straßburg (kath.net/ADF International/mk) In Frankreich formiert sich eine breite Front aus Eltern, beruflichen Erziehern und der Zivilgesellschaft gegen ein Vorhaben der Regierung, das so genannte Homeschooling zu verbieten – kath.net hat berichtet. Die französische Regierung äußerte vergangenen Oktober ihre Absicht, gegen parallelgesellschaftliche Tendenzen auf diesem Gebiet vor allem unter Muslimen ankämpfen und Eltern aus der Leitung der schulischen Ausbildung ihrer Kinder verdrängen zu wollen. Außerdem soll die Unabhängigkeit von Privatschulen durch staatliche Schulinspektoren eingeschränkt werden.


Gegen diese Pläne tritt unter anderem ADF International auf, eine Organisation, die sich auf Basis des christlichen Menschenbildes weltweit für Freiheit und Menschenwürde einsetzt. Sie verweist auf das in internationalen Verträgen garantierte Recht der Eltern, die Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder zu leiten. „Kinder werden den Eltern geboren, nicht dem Staat“, sagt  Jennifer Lea, Rechtsberaterin für die Organisation in Strasbourg. Jedes Kind sei einzigartig, alle über einen Kamm zu scheren werde deren Individualität nicht gerecht. Homeschooling könne den Kindern große Vorteile bringen, etwa denen mit besonderen sportlichen oder künstlerischen Begabungen, aber auch solchen mit Aufmerksamkeitsschwierigkeiten im Wirbel der Klasse. Schließlich habe man auch während der Pandemie gesehen, wie unentbehrlich die Ausbildungsarbeit der Eltern sei.

Während fast alle anderen europäischen Staaten das Recht auf Heimunterricht schützen, hält Deutschland nach wie vor ein Totalverbot aufrecht, das vor zwei Jahren vom europäischen Gerichtshof für Menschenrechte als menschenrechtskonform beurteilt wurde, weil es im Ermessensspielraum des Staates stehe. Hier werden Eltern, die ihre Kinder nicht für die Schule anmelden, mit Geldbußen belegt, in letzter Konsequenz kann ihnen sogar das Sorgerecht entzogen werden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  6. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  7. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  8. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  11. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  12. Die Nazi-Projektion
  13. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  14. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  15. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz