Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  6. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  9. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  12. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  13. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet

Google sperrt die App des Satiremagazins „Titanic“ nach widerlicher Karikatur über Katholiken

16. Februar 2021 in Aktuelles, 33 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Helmut Matthies: „Wenn es um Mohammed ginge, würden wohl inzwischen Schüsse fallen, Häuser in Brand gesteckt… Aber es geht ja nur um die wohl blasphemische Darstellung von Christus, dem Sohn Gottes. Da ist bislang selbst von Kirchen nichts zu hören“


Berlin (kath.net) Das US-amerikanische Unternehmen „Google“ hat die App des deutschen Satiremagazins „Titanic“ wegen einer Darstellung gesperrt, die Christen verletzt. Grund ist die Titelseite des Magazins von Dezember 2020, berichtete die Evangelische Nachrichtenagentur „idea“ anhand der Darstellung des Hamburger Magazins „Spiegel“. Die Karikatur auf der Titelseite zeigte die Überschrift „Franziskus in der Zwickmühle“, dazu Papst Franziskus, dem ein Kreuz im Po steckte. Hinter ihm stand Jesus, der zwar ein weißes Gewand anhatte, dessen Penis allerdings unbedeckt blieb. In einer Sprechblase sagte Papst Franziskus auf Französisch „Mein Gott“ und Jesus fragte zurück: „Denkst du wieder an IHN?“ Gemäß „Spiegel“ hatte Google auf Nachfrage wegen einer ersten Sperrung der App erklärt, dass diese Darstellung obzön sei. Daraufhin hatte die Titanic-Redaktion den entblößten Jesus mit einem Balken überdeckt und die App wurde wieder freigeschaltet. Als dann jedoch das vollständige Titelbild in der Januarausgabe ohne den Balken erneut abgedruckt wurde, nahm auch Google die App erneut aus dem Playstore. Der Titanic-Chefredakteur erklärte, dass man eben künftig auf die Einnahmen aus dem Playstore verzichten werde.


Der idea-Vorstandsvorsitzende und frühere Chefredakteur Helmut Matthies schrieb dazu auf Twitter: „Wenn es um #Mohammed ginge, würden wohl inzwischen Schüsse fallen, Häuser in Brand gesteckt… Aber es geht ja nur um die wohl blasphemische Darstellung von #Christus, dem Sohn Gottes. Da ist bislang selbst von #Kirchen nichts zu hören. Anderes erscheint wohl wichtiger zu sein.“

Auch die Journalistin Birgit Kelle hatte die Satiredarstellung kritisiert. Auf Twitter kommentierte sie: „Wieder ein bisschen deutscher Gratismut gegen die Katholische Kirche. Der @titanic fällt auch nichts Neues mehr ein.“

Demgegenüber stellte der Augsburger Gebetshausleiter Johannes Hartl dazu fest: „Ich bin Christ – und sehr froh, dass wir in einer Gesellschaft leben, die Meinungs- und Pressefreiheit kennt. Deshalb: ja, Satire darf das, auch wenn es meinem persönlichen Glauben und Geschmack widerspricht. Muss man aushalten.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  15. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz