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Corona-Framing vom Feinsten

10. Februar 2021 in Kommentar, 23 Lesermeinungen
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Peter Altmaier und andere Meister des Polit-Sprechs - Ein Kommentar von Peter Hahne


Berlin (kath.net/https://www.tichyseinblick.de)

Das Gewölk und Geschwurbel der Politik wird immer dreister. Vertrauen durch klare Worte? Das scheint die politische Klasse gar nicht mehr nötig zu haben. Jüngstes Beispiel: Der Bundeswirtschaftsminister "entschuldigt" sich.

Es gab wohl keine Zeit der jungen bundesrepublikanischen Geschichte, in der so viel gelogen und zurecht(!)gebogen wurde wie jetzt zu Corona-Zeiten. Ob man das nun Framing, Propaganda, Sprachkosmetik oder schlicht verbalen Betrug nennt – in den Disziplinen Verführung, Verschleierung, Verharmlosung sind unsere Herrschenden, wenn sie auch sonst wenig aufzuweisen haben, Weltmeister. Und da der Raum in den Medien ja durch zeit- und platzraubendes Gender-Allotria immer knapper wird, gibt es kaum Nachfragen, die das Gewölk und Geschwurbel des Polit-Sprechs entlarven. Hauptsache, die Sprach-„Gerechtigkeit“ kommt zu ihrem Recht, Aufklärung ist Nebensache.

Hier eine aktuelle Kostprobe vom gestrigen Tag. Peter Altmaier, der Altmeister für Framing und Progaganda aus Merkels Hofstaat, der seit Jahren „als Kurier der Kaiserin“ von Talkshow zu Talkshow tingelt, schafft es in einer Mini-Mini-DPA-Meldung gleich dreimal, ein Paradebeispiel seines „Könnens“ zu geben: „Altmaier entschuldigt sich für langsame Corionahilfen. Die Länder seien nicht in der Lage gewesen, die Hilfen zu administrieren.“ Zunächst: die Länder haben Schuld, nicht er, der Wirtschaftsminister der Bundesregierung. Da hat er von Ex-Kollegin Ursula und der großen Chefin also gelernt.

Und dann die Propaganda: „Ich entschuldige mich!“ Wie schön für Sie, Herr Altmaier, dass Sie sich selbst entschuldigen! Sich selbst also von Schuld freisprechen. Da freut man sich doch! Das ist jedoch etwas, was es (zumindest in der christlich geprägten Kultur des Abendlandes, die auch im Saarland bekannt sein sollte) gar nicht gibt. Ich kann mich nicht entschuldigen, das ist eine leere, nichtssagende Worthülse. Ich kann nur um Entschuldigung bitten. Das ist dann schon etwas ganz anderes, dazu gehört Demut, eine Art verbales Canossa. „Ich bitte um Verzeihung“, ist eben deutlich schwieriger als ein unverbindliches „Tschuldigung!“. Unvergessen, wie Christian Wulf am 22. Dezember 2011 im Schloss Bellevue vor die Mikrofone trat und „sich entschuldigte“. Das nützt bekanntlich nichts, wenn das Volks nicht darum gebeten wird und keine Änderung des eigenen Verhaltens damit einher geht. Also musste er am 17. Februar 2012 schlussendlich zurücktreten. Ohne jede Bitte um Entschuldigung übrigens.


Jetzt also das „Tschuldigung!“ Altmaiers. Darauf erwartet man ja keine Vergebung, keine Nachsicht der Geschädigten, sondern nur ein leicht dahingeworfenes „Halb so schlimm!“ Doch was dieser Mann anrichtet, ist nicht nur schlimm, sondern eine Katastrophe. Insofern passt übrigens zwischen das Kabinetts-Dreigestirn aus dem Saarland kein Blatt Papier. Diese drei Koryphäen sind, was Kompetenz angeht, aus dem gleichen Holz geschnitzt. Der „Moralkolumnist“ Dr. Rainer Erlinger in der Süddeutschen Zeitung zum Thema Entschuldigung: „Es verleitet dieser Sprachgebrauch zu sehr zur Auffassung, mit dem Aussprechen wäre alles erledigt: »Was wollen Sie denn, ich habe mich doch entschuldigt!« Deshalb plädiere ich aus inhaltlichen Gründen dafür, zumindest wenn es um einen selbst geht, auch sprachlich die Bitte um Entschuldigung beizubehalten.“ Bastian Sick schreibt es mit einem Satz: „Entschuldigen Sie mich, sonst tue ich’s selbst.“ Das ist der Corona-Politik-Alltag in Kurzform!

Meisterlich formulierte und erfolgreich (!) einlullende Sprachkosmetik lieferte Pharma-Freund Jens Spahn: „Wir werden viel verzeihen müssen.“ Wer ist wir? Muss Spahn dem dummen Volk verzeihen, das die eingesperrten Kinder zum Rodeln vor die Tür schickt? Oder das dumme Volk Spahn, weil es bekanntlich weder wirklich Impfstoff noch wahre Informationen gibt? Eine Nebelkerze vom Feinsten. Doch Bischöfe und ähnliche intellektuelle Flachflöten waren hin und weg.

Und nun der Höhepunkt des Altmaier-Satzes, Schulbeispiel eines jeden Seminars für erfolgreiche Produkt-Werbung und Polit-Propaganda: „….. nicht in der Lage, zu administrieren.“ Quellort dieser Ergüsse ist ja sein Interview bei Bild-TV. Wer, bitteschön, sollte dieses Geschwurbel mit bewusst eingesetztem Fremdwort verstehen? Das wird an Wichtigtuerei nur noch von Denglisch übertroffen. Dasselbe vom Altmaier-Nachfolger als Kanzleramtsminister Braun: Als der ganze Greta-Spuk zu Regierungspolitik wurde und die Frage nach den Kosten kam, war dessen Antwort: Nichts würde teurer wegen Klimaschutz, es gäbe „nur ein paar Bepreisungselemente.“ Erichs Winkelemente lassen grüßen!

Mit verbaler Spachtelmasse wird die Wahrheit verkleistert. Das erinnert aber auch an den großen Framing-Kollegen von der CSU. Horst Seehofer hat in einem lichten Moment mal zugegeben, wie das so läuft bei den Herrschenden: „Wir formulieren schwierige Themen extra so kompliziert, damit die Leute es nicht verstehen und ohne Widerstand Folge leisten.“ Tage später – nach einigem Aufschrei – sollte das natürlich Ironie gewesen sein, klar.

Die Sprache der Politiker, auch Kauder(!)welsch genannt, ist eine Mischung aus Neusprech und Gutdenk, aus Sprachkosmertik und Fachchinesisch, aus Sprechblasen und Worthülsen, aus Versatzstücken und Polit-Phrasen, aus Allgemeinplätzen und Fremdwörtern. Jedenfalls ist es nicht die Sprache, die das Volk verdient: Klartext. Dazu sind Journalisten, wenn sie nur einen Hauch von Berufsethos haben, verpflichtet: die Nebelsprache der Politik zu durchdringen, sie zur Kenntlichkeit entstellen. Peter Struck (als die SPD noch SPD war) mahnte einst: „Die Medien verschanzen sich genauso hinter Fachchinesisch und Expertensprech.“ Und der Journalisten-Kollege Jörg Quoos beklagt: „Mancher Hauptstadtjournalist, der sich mit anbiederndem Polit-Sprech in den eigenen Fragen verheddert, darf sich nicht wundern, wenn am Ende eine vernünftige Antwort fehlt.“ Die Parallelgesellschaft des gemeinsamen Wandlitz lässt grüßen.

Bundespräsident Joachim Gauck appellierte in seiner Antrittsrede an die Politiker: „Redet offen und klar, dann kann verloren gegangenes Vertrauen zurückgewonnen werden.“ Das war vor fast genau neun Jahren. Heute will man das Vertrauen gar nicht mehr. Man braucht es auch nicht. Man bricht einfach dreist die Verfassung, um grundgesetzlich gesicherte Freiheiten zu beenden. Und wer aufmuckt, ist ein RAF-Terrorist, Abschaum, Krebsgeschwür, Verschwörungstheoretiker….. auf die allesamt der Verfassungsschutz wartet. Das „Vertrauen“ wird erzwungen. „Ich liebe doch alle!“ wird zu „Mir bricht das Herz!“ Na, ist das etwa nichts?!

 

BUCHTIPP:

Seid ihr noch ganz bei Trost!
Schluss mit Sprachpolizei und Bürokraten-Terror
Von Peter Hahne
Hardcover, 128 Seiten
2020 Quadriga
ISBN 978-3-86995-096-9
Preis Österreich: 12.40 EUR

Peter Hahnes aktueller Bestseller steht laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels auf Platz 12 der meist verkauften Sachbücher des Jahres 2020.


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Lesermeinungen

 grumpycath. 12. Februar 2021 
 

Schön, dass Sie mich wiedererkannt haben, lakota.

Sie haben sich auch nicht verändert;)

Zu Ihrer Beruhigung:

Ich kann übrigens auch nur noch unter meinem aktuellen Pseudonym hier posten und bewerten.


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 lakota 11. Februar 2021 
 

@grumpycath

Trotz neuem Namen sind Sie der Alte geblieben, mehr sage ich zu Ihren Kommentaren nicht mehr.


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 grumpycath. 11. Februar 2021 
 

@Redaktion

Wenn sich hier wenige Einzelne jeweils unter mehreren unterschiedlichen Pseudonymen anmeldeten und durch mehrere Voten zu Beiträgen anderer Foristen so eine zahlenmäßig breitere Öffentlichkeit vorgaukelten, als wirklich vorhanden ist, so ist das überhaupt nicht in Ordnung, und die Betreffenden sind völlig zu Recht von Ihnen gesperrt/eliminiert und dies auch von Ihnnen publik gemacht worden.

Ein Grund zu einem verbalen "Nachtreten" (lakota) besteht hier allerdings m.E. nicht und mutet eher etwas peinlich an!


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 JP2B16 11. Februar 2021 
 

@Rote Daumen: "Auf die Plätze, Fertig, Los !!!" ...

Einmalmehr ein kunstvolles Feuerwerk des "Rhetorik-Pyrotechnikers" Peter Hahne. Was er hier beschreibt ist nichts anderes als die typischen Symptome einer Überforderung von Karrieristen, die in ihre ranghohen Ämter wohl weniger durch objektive Leistung denn durch obrigkeitshörige Haltung und wohlmeinde, verlässlich-widerspruchsfreie Wortwahl gelangt sind. "Verbale Spachtelmasse", die hoffentlich als solche vom "dummen Volk" unerkannt bleibt, ist das einzige ihn bleibende Instrument, zu dem sie greifen, wenn ihr Unvermögen unübersehbar wird.


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 lakota 11. Februar 2021 
 

Wenn ich so im Nachhinein

dran denke, wie dieser sogenannte peter.palfinger großartig Klarnamen verlangt hat....und dabei so verlogen in x-facher Ausfertigung sich hier ausgetobt hat, möchte ich ihm einen Wunsch von Hadschi Halef Omar weitergeben:
Möge es ihn den ganzen Tag dort jucken, wo er sich nicht kratzen kann!


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 bereschit 11. Februar 2021 
 

Wie immer

Herr Hahne hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Ihre Worte sind so was von wahr! Jeder rote Daumen nach unten ist ein weiteres Kompliment für Ihre Argumente! Danke auch für Ihren Mut!


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 lakota 10. Februar 2021 
 

@Gandalf

Einfach nur danke!
Schade, daß ich nicht weiß, wie man sich so toll vervielfältigen kann, für Ihre "Angsthasen" kürzlich hätte ich Ihnen gerne ein paar grüne Daumen mehr gegeben :-)


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 Flo33 10. Februar 2021 
 

Rote Daumen Rote Daumen

Hilfe , ich trau meinen Augen nicht. Abtrünnige über Abtrünnige. Oh Herr verzeih ihnen ... Sie


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 Rolando 10. Februar 2021 
 

Gandalf

Das dachte ich mir, beten wir für diese Kinder Gottes, ich vergebe ihnen, der Herr möge sie reichlich segnen.


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 Gandalf 10. Februar 2021 

Das macht richtig Spaß

SPERRE für dj1975, robert.h, annalena charlotte, SPERRE FÜR: Katharos, greta.t, s.daniels, r.marthaler, h.zeiler, m.oberlaender, peter.palfinger, k.hattinger, helen.dorn, y.stark

Aja.. natürlich sind das nicht alle vers. Personen sondern nur 1-2 Personen, die aus einer "lustigen Anstalt" Freigang hatte... Tja, webaol ;-)


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 Gandalf 10. Februar 2021 

ALLE, die heute einen Negativkommentar bei ROLANDO abgegeben haben..

werden hier in den nächsten Stunden GESPERRT , man muss mal hier wieder ein wenig ausmisten ;-)


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 Mmh 10. Februar 2021 
 

In welchem Forum bin ich hier?

Rolando regt die Marienweihe der Bistümer an erhält 15 negative Votings.


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 Chris2 10. Februar 2021 
 

Ui, das Nudgingbüro der Bundesregierung

ist hier aber mal wieder fleißig am Klicken ;)


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 BartholomäusIV 10. Februar 2021 

Vertrauen in die Politik?

Gehört zum "Framing" und "PolitSprech" auch dass die Bundesregierung Druck auf die Wissenschaft, besonders auf das RKI, ausübt, durch manipulierte Gutachten den Bürgern Angst und Panik zu machen?
Indem die immens hohe Todeszahlen prognostizieren sollen!
Und wer publiziert diesen Skandal?
Oder handelt es sich https://philosophia-perennis.com/2021/02/08/seehofer-bestellte-beim-rki-horrorstudie-fuer-einen-harten-lockdown/ hier um einen FAKE?

www.welt.de/politik/deutschland/plus225868061/Corona-Politik-Wie-das-Innenministerium-Wissenschaftler-einspannte.html?cid=onsite.onsitesearch


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 Henning 10. Februar 2021 
 

an Woodstock, doch es gibt eine wählbare Alternative. Das ist die AfD.

Aber sie wird unglaublich bekämpft, weil sie den Regierenden die Maske vom Gesicht reisst. Aber die Farbe des Rettungsbootes wird man sich bald nicht mehr aussuchen können. Da muss man sich dann entscheiden. Merkt man denn immer noch nicht, dass es Ziel war, diese Alternative als alternativlos erscheinen zu lassen? Jeder anderen neuen Partei wird es genauso ergehen. Man duldet in der Beutegemeinschaft keine andere Partei. Es ist eigentlich wirklich tragisch für Deutschland, dass so viele Menschen auf diese Manninpulation hereingefallen sind. Aber recherchieren wäre angebracht und eigene Schlussfolgerungen ziehen. Wir haben keine Zeit mehr. Eigentlich ist es schon fast zu spät. Danke an Peter Hahne, treffend formuliert.


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 Herbstlicht 10. Februar 2021 
 

guter Artikel von Peter Hahne!

Unsere Politiker sehen sich als wahre Demokraten.
Sie zeigen empört mit dem Finger auf wirkliche oder vermeintlich nicht-demokratische, auf diktatorische Staaten und die dort herrschende Politikerkaste.

Und nun? Bedingt durch Corona -ausserhalb des Parlaments- ordnen sie an, schränken Freiheitsrechte ein, greifen in das Leben der Bürger ein und nehmen damit einhergehende Schäden materieller oder psychischer Art billigend in Kauf.

Und unsere Politiker machen die Erfahrung: Die Menschen halten still.
Zum einen, weil sie die Maßnahmen für notwendig halten, was sie teilweise auch sind, teils aber auch, weil sie sich als ohnmächtig erleben.
Alte Menschen leiden, Kinder leiden, viele fühlen sich ausgeliefert, Depressionen und Einsamkeit nehmen zu, Zukunftsangst greift um sich.
Dennoch werden die Politiker nicht übermäßig kritisiert, ihre Entscheidungen kaum hinterfragt, sondern hingenommen.
Denkbar ist, dass dies bei dem einen oder anderen Politiker Gefühle der Überlegenheit auslöst!


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 Rolando 10. Februar 2021 
 

Ein Vorschlag

Alle Bischöfe, alle, weihen ihre Diözesen der Muttergottes, am besten dann noch jede Pfarrei, alles an einem Tag,
Maria Verkündigung im März würde sich anbieten. Dann ist der Großteil der Arbeit getan, dann wirkt die Himmlische Königin.


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 Rolando 10. Februar 2021 
 

Die Lösung ist Bekehrung

Es hat jetzt der Vater der Lüge sehr große Macht, zugelassen von Gott aufgrund der Rechte, die ihm der Mensch durch die Sünde gab. Da die Umkehrwilligkeit fehlt, fast keine Beichtbereitschaft, ja keine Sündenerkenntnis und kein Sündenbewusstsein mehr da ist, darf er seine Rechte einfordern, ausspielen. Da seine Intelligenz die der Unseren weit überragt, ist nur ein Eingreifen Gottes, erfleht durch Umkehr die Lösung, ja das gottgewollte Ergebnis dieser Situation. Man wundert sich, warum die Lügen so akzeptiert werden, eben weil sie nicht erkannt werden, denn die Sünde macht blind, geistig blind.


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 maxjosef 10. Februar 2021 
 

Seit langem lese ich gerne Peter Hahnes Beiträge, nicht nur hier auf kathnet, sondern auch anderswo im Netz. Er ist wirklich ein genauer Beobachter des Zeitgeschehens und ein heller Kopf. In letzter Zeit fällt mir auf, dass er immer sarkastischer wird. Ist aber auch verständlich, vieles von dem, was zur Zeit so in der Welt passiert, kann man mit einer gehörigen Portion Sarkasmus wohl besser ertragen.


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 lesa 10. Februar 2021 

Virtuelle Scheinwelt

Bestehen wir nur noch aus Rahmen, Getue, Framing, Manipulation - Schein, Virtuellem? Wo gibt es wirkliche Substanz?


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 Winrod 10. Februar 2021 
 

Ja, wir haben eine verschworene Verlogenheit vor uns,

gegen die Fakten keine Chance mehr haben.


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 Woodstock 10. Februar 2021 
 

Verbitterung

Danke für die klaren Herr Hahne! Und ich höre eine ordentliche Portion Verbitterung heraus. Neulich flüsterte mir ein Regierungskritiker aus dem Bekanntenkreis zu: "Da müssen wir halt durch, wir können gar nix machen.".
Und ich glaube nicht, dass wir zur Bundestagswahl im Herbst große Überraschungen sehen werden. Dafür ist die Trägheit in der Bevölkerung einfach zu groß. Es gibt schließlich keine "wählbare Alternative".
Also alles weiter so. Am besten wir gewöhnen uns daran, dass die Politik machen kann, was sie will. Und viele haben sich schon an so manches "gewöhnt": Masken, Abstände, alles online usw.

Ja, auch meine Verbitterung wächst von Tag zu Tag.


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 Chris2 10. Februar 2021 
 

Brillant.

Lag es wirklich nur an einer Altersgrenze, dass Peter Hahne keine Sendung mehr im Staatsfernsehen hat?


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