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USA - Schwager des verstorbenen Abtreibers Dr. Ulrich Klopfer: „Ich bin fast zusammengebrochen“

5. Februar 2021 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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Schwager schildert, wie er bei Haushaltsauflösung die sterblichen Überreste von 2.246 abgetriebenen Babys fand – Er informierte die Behörden, half bei den Durchsuchungen – Er und seine Familie bis heute von Depressionen, Albträumen geplagt


Chicago (kath.net/pl) Nach dem Tod seines Schwagers, des Abtreibungsarztes Dr. Ulrich Klopfer (gestorben 2019), half Mark – der seinen Nachnamen anonym halten möchte – beim Ausräumen des völlig vermüllten Hauses. Am zweiten Tag „öffnete ich einen Karton und fand dort einige Beutel mit Flüssigkeit darin. Als ich den dritten Beutel heraushob, wurde mir klar, was ich sah“, sagte Mark, wie „LiveAction“ und wenige weitere US-amerikanische Medien berichteten. „Ich bin fast zusammengebrochen. Es war jenseits von allem, was ich jemals gedacht hatte. Mein Sohn war bei mir und er kam und sah es und er wollte sofort gehen und nie mehr zurückkommen.“ Obwohl sich die sterblichen Überreste der abgetriebenen Kinder in verschiedenen Stadien der Verwesung befanden, konnte Mark Knochen- oder Knorpelstücke in den Beuteln spüren. Seine Frau begann zu beten und seine Schwägerin schien verwirrt zu sein. Klopfers Frau wusste, dass er ein Abtreiber war, aber nachdem sie Christin geworden war, habe sie angeblich ein Auge zugedrückt, um ihre Ehe zu ehren. Die Familie konsultierte einen Anwalt, der weitere Anwälte hinzuzog. Nach der schrecklichen Entdeckung half Mark sechs Wochen lang den Behörden bei der Durchsuchung der anderen Immobilien von Klopfer.


Nachdem die Behörden alarmiert worden waren, begann das, was Mark den „Medienzirkus“ nannte. Die Sorge der Medien um die Überreste dieser Babys war für ihn „scheinheilig“. „Warum? Warum? Das passiert täglich in diesem Land 2.000 Abtreibungen und dann finden Sie 2.000 [abgetriebene Kinder] in einer Garage [und] es ist eine große Sache?“, fragte er. „Plötzlich sind überall die Medien! Nun, wo seid ihr jeden Tag, wenn [Abtreibungen] stattfinden?“

Mark schilderte weiter: „In Gary wurden die Operationen im Keller durchgeführt. Dieser Keller war so schrecklich. […] Der stellvertretende Generalstaatsanwalt ging die Treppe hinunter und warnte: ‚Gehen Sie nicht runter.‘ Es war ein Verlies. Es bracht mir das Herz, wenn ich mir vorstellte, dass eine Frau in diesen Keller ging, um sich dieser Operation zu unterziehen. Mein Sohn sagte mir damals: ‚Dad, ich würde nicht einmal ein Tattoo in diesem Gebäude machen lassen, geschweige denn so etwas. […] Es war so unhygienisch.“ Klopfer galt als preiswerter Abtreiber und eines der Pathologielabore, in die er die sterblichen Überreste der abgetriebenen Kinder schickte, war geschlossen – möglicherweise wusste er nicht mehr, wohin mit den toten Leibern.

Ein Jahr später fällt es jedem in der Familie schwer, den Tag zu überstehen, ohne darüber nachzudenken, was er entdeckt hat. Sie haben sich mit Depressionen, Albträumen und einer Traurigkeit befasst, dass in den Vereinigten Staaten so etwas passieren kann. Die Erfahrung erneuerte jedoch Marks Engagement für die Pro-Life-Bewegung. Er sagte, dass die Menschen die Realität der Abtreibung kennen müssen.

Mark war im Alter von 19 Jahren Christ geworden, zuvor waren er und eine Freundin als Teenager ebenfalls unter Druck zu einer Abtreibung bereit gewesen. Die Schuld und Scham darüber hätten ihn zu Alkohol- und Drogenmissbrauch geführt. Er und seine spätere Frau engagierten sich dezidiert prolife. Den Kontakt zu Klopfer hatte nach dem ersten Kennenlernen möglichst vermieden. Klopfers Bemerkungen über Frauen seien frauenfeindlich gewesen, seine Bemerkungen über Abtreibung gefühllos. Mark habe dies als „abstoßen“ empfunden, „ich kann sagen, es war mir kalt über die Wirbelsäule gelaufen, als wäre die Gegenwart des Bösen in diesem Raum. Es ist sehr, sehr schwer, darüber hinwegzukommen.” Mark habe in der Familie klargestellt, dass er keinerlei Kontakt mit dem Abtreibungsarzt haben wolle und vor allem auch nicht wolle, „dass meine Kinder Kontakt zu ihm haben“.

Die sterblichen Überreste der abgetrieben Kinder (ihre Zahl ist inzwischen nochmals nach oben korrigiert worden) waren im Februar 2020 übrigens in einem staatlichen Massenbegräbnis würdig beerdigt worden. Hunderte Menschen hatten an dem Begräbnis teilgenommen.

Ulrich Klopfer war übrigens 1940 in Dresden geboren worden und hatte die schwere Bombardierung Dresdens 1945 erlebt, 1952 emigrierte seine Familie in die USA, wo er 1960 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft annahm.

 


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Lesermeinungen

 Herbstlicht 5. Februar 2021 
 

Dieser Bericht gehört umfassend verbreitet.
Mögen darüber den Abtreibungsbefürwortern die Augen aufgehen.


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 Karlmaria 5. Februar 2021 

In dem Stadium wo die Pille abtreibt

Da sieht man noch nichts. Deshalb ist das nicht weniger schlimm. Zahlenmäßig ist es noch viel schlimmer. Für Gott kommt es nicht auf die Größe an. Gott sieht alles. Sodom und Gomorra wird es einmal erträglicher gehen wie denen die sich da nicht bekehren. In Sodom und Gomorra gab es gar keine Abtreibung!


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 padre14.9. 5. Februar 2021 

"als wäre die Gegenwart des Bösen in diesem Raum." Abtreibung / Tötung

ja der Bericht ist schauderhaft. Aber auch wenn die Tötungen unter hygienisch besseren Bedingungen stattfinden, -- bleibt es eine verwerfliche Tötung eines ungeborenen Menschen. Eine schwere Sünde.


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