Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  2. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  7. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  8. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  9. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  10. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  11. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  12. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  13. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  14. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  15. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet

Orthodoxe Griechen feiern „Epiphania“ trotz staatlichem Messverbot

12. Jänner 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Für den traditionell wichtigen Festtag nahmen die Amtsträger Kritik der Regierung in Kauf.


Linz (kath.net/mk) Trotz Messverbot der griechischen Regierung hat die griechisch-orthodoxe Kirche am 6. Jänner nach ihrer Tradition das Fest der Taufe des Herrn gefeiert, wie die ARD-Tagesschau berichtet. Erzbischof Hieronymus II., das Kirchenoberhaupt, segnete die etwa 30 Mitfeiernden in der Athener Kathedrale mit einem in Weihwasser getauchten Basilikumzweig, gegen den die Gläubigen nacheinander ihr Gesicht drücken und sich bekreuzigen. Von diesen ist zu hören: „Wir können nicht NICHT am Gottesdienst teilnehmen.“ „Ich habe überhaupt keine Angst. Ich bin 82 Jahre alt und fürchte mich vor gar nichts“, sagte ein Kirchgänger.


Bereits am Tag, nachdem die Regierung die Schließung der Kirchen verordnet hatte, verkündete ein Kirchensprecher, dass die Kirchen für Messen an Epiphania – unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln – offen bleiben würden. Dies trug der Kirche postwendend eine Mahnung zur Kooperation seitens der Regierung ein, die sie aber letztlich ignorierte.

Das Verhältnis von Kirche und Staat in Griechenland ist sehr eng: die griechisch-orthodoxe Kirche wird in der Verfassung als Staatskirche bezeichnet; die Minister der griechischen Regierung werden vom Oberhaupt der Kirche angelobt, andererseits müssen die Bischöfe vom Parlament bestätigt werden.

Das sogenannte „Epiphaniafest“ ist in Griechenland für manche noch wichtiger als das Weihnachtsfest und hat zahlreiche Traditionen hervorgebracht. Üblich ist etwa ein Sprung ins kalte Wasser, um ein Kreuz zurückzuholen, das ein Priester in den Fluss oder See geworfen hat. Hintergrund der Zeremonie ist die Segnung und Reinigung der Gewässer von bösen Geistern, vergleichbar mit dem hierzulande üblichen Räuchern in den Rauhnächten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. Schisma auf leisen Sohlen
  5. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  6. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  7. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  8. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  9. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  10. Buchneuheit: Nuntius Eterović, Stärke deine Brüder. Impulse für eine lebendige Kirche in Deutschland
  11. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  12. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  13. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  14. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  15. Der blinde Fleck: Wieviel Epstein steckt in uns?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz