Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  4. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  5. "Vaccine Amen"
  6. Spanien am moralischen Abgrund
  7. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  8. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  9. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  10. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  11. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  12. Besser keine Laienpredigt
  13. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  14. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  15. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt

Erste Messe nach 54 Jahren am Jordanufer

12. Jänner 2021 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die heilige Stätte, wo Jesus von Johannes getauft wurde, war jahrzehntelang durch Landminen unzugänglich gewesen.


Linz (kath.net/mk) Zum ersten Mal nach 54 Jahren konnte am vergangenen Sonntag eine ausgewählte Gruppe von katholischen Priestern, Gästen, Soldaten und Journalisten in einer Kapelle am Ufer des Jordan das Fest der Taufe Jesu durch Johannes in diesem Fluss feiern. Das berichtete die „Times of Israel“. Zuvor war die Gegend wegen tausender Landminen aus dem 6-Tage-Krieg und dem Yom-Kippur-Krieg jahrzehntelang unzugänglich gewesen; diese Minen wurden im Rahmen einer mehrjährigen internationalen Mission nun so weit entfernt, dass bestimmte markierte Wege wieder gefahrlos betreten werden können.


Die Kapelle der Franziskaner, die dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht ist, befindet sich am Westufer des Jordan, etwa 10 km östlich von Jericho. Sie wurde in den 1930er-Jahren aus weißem Jerusalem-Kalkstein erbaut und hat zwei Geschoße. Die Franziskanermönche, die schon  Papst Clemens VI. Im Jahr 1342 als „Hüter der heiligen Stätten im Heiligen Land“ bezeichnet hatte, organisierten schon im 17. Jahrhundert eine Wallfahrt an den Ort der Taufe Jesu. Im 19. Jahrhundert nahm der Tourismus ins Heilige Land zu und die Stätte wurde ein beliebter Wallfahrtsort, wo schließlich von allen größeren christlichen Konfessionen insgesamt acht Klöster und weitere Kirchen und Kapellen erbaut wurden.

Angeführt von Pater Francesco Patton, dem franziskanischen Kustos des Heiligen Landes, und begleitet vom vatikanischen Botschafter für Israel zogen die Teilnehmer in einer Prozession, umrahmt von Lobgesängen wie dem „Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat“, zur Kapelle, wo die Heilige Messe gefeiert wurde. Patton dankte dem israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin, der sich bei den israelischen Behörden für die Minensäuberung eingesetzt habe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Spanien am moralischen Abgrund
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  6. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  7. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  8. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  9. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  10. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  11. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  12. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  13. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  14. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  15. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz