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Schottland: Regierung verbietet öffentliche Gottesdienste5. Jänner 2021 in Chronik, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
In Schottland gibt es coronabedingt seit heute ein landesweites Verbot von öffentlichen Gottesdiensten. Die Kirchen wurden von der Anordung der Regierung überrascht
Edinburgh (kath.net)
In Schottland gibt es seit heute ein landesweites Verbot von öffentlichen Gottesdiensten. Dies hat die schottische Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon nach einem Anstieg der Covid-Infektionen angeordnet. Damit werden die öffentliche Gottesdienste bereits zum zweiten Mal verboten. Ausnahmen gibt es nur für Begräbnisse und für Hochzeiten, bei denen 20 bzw. 5 Personen zugelassen sind. Die Kirchen wurden im Vorfeld von den Verantwortlichen offensichtlich nicht informiert, ein Sprecher der Erzdiözese von St. Andrews and Edinburgh zeigte sich von den Anordnungen sehr überrascht. 
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Lesermeinungen| | Fischlein 6. Jänner 2021 | | | | Das Protestschreiben der französischen Bischöfe und auch gesetzwidrige Gebete vor den Kirchen haben in Frankreich dazu geführt, dass jetzt die französischen Katholiken Advent und Weihnachten feiern konnten, sogar besser als wir in Bayern, wo wir nicht singen dürfen. Es hat also Sinn, gegen die unvernünftigen Einschränkungen zu protestieren. Auch wenn die Regierung nicht immer die Forderungen erfüllt, haben die Gläubigen ein Zeichen, dass ihre Hirten für sie etwas tun. |  1
| | | | | Stephaninus 5. Jänner 2021 | | | | @Herbstlicht Nun, die Kirche hat im aktuellen Europa längst keinen Sonderstatus mehr, sie muss sich dem staatlichen Recht in derartigen Belangen vollkommen beugen. Diese staatliche Totalität wird aber früher oder später dazu führen, dass alle, auch die Ungläubigen, an Freiheit verlieren. Die Zeichen dafür sind m.E. eindeutig erkennbar. Leider ist es so, dass für viele Zeitgenossen das Verbot, nicht zusammen Tennis spielen zu dürfen mehr wiegt als ein Gottesdienstverbot. So ist die gesellschaftliche Situation. Ob es uns passt oder nicht.
Allerdings müssten die Bischöfe Manns genug sein, für die religiösen Grundrechte ihrer Gläubigen einzutreten. Kneipenbesitzer, Kultur- oder Sportveranstalter sind da in Bezug auf ihre Interessen mutiger. |  2
| | | | | Herbstlicht 5. Jänner 2021 | | | |
Sehen die Regierungen die Kirche eigentlich nur noch als Verfügungsmasse an, über die dann auch beliebig verfügt werden kann?
Und die Bischöfe? Lassen sie sich widerstandslos in die gewünschte Form pressen? |  2
| | | | | Chris2 5. Jänner 2021 | | | | Kardinal Marx kann sich glücklich schätzen. Er hat im Frühjahr mit seinem vorauseilenden freiwilligen Lockdown einen Trend kreiert. Mittlerweile wissen alle Regierungen und Regime dieser Welt, dass viele katholische Bischöfe das allerheiligste Geschehen aller Zeiten auf dieser Erde, das Kreuzesopfer Jesu Christi in Form seiner Gegenwärtigsetzung in der Eucharistie nicht einmal mehr kirchenintern für systemrelevant halten. Das gilt insbesondere dann, wenn die betroffenen Hl. Messen mangels Besuchern ganz storniert werden, also auch die dadurch vermittelten Gnaden entfallen... |  2
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