Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  5. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  9. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  12. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  13. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  14. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

Argentinischer Kongress legalisiert Abtreibung - Reaktion der Bischofskonferenz

30. Dezember 2020 in Prolife, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


UPDATE: Argentinische Bischofskonferenz reagiert tief enttäuscht - Dieses Gesetz "wird die Spaltungen in unserem Land noch weiter vertiefen" - "Wir sind sicher, dass unser Volk weiterhin das Leben wählen wird". Von Petra Lorleberg


Buenos Aires (kath.net/pl) Der argentinische Kongress hat Abtreibungen bis zur 14. Schwangerschaftswoche legalisiert. Das meldet die britische „BBC“. In einer Marathonsitzung entschied der Kongress, die bisher streng am Schutz des ungeborenen Kindes ausgerichtete Gesetzgebung aufzuweichen. Abtreibungen waren in Argentinien bislang nur bei Vergewaltigung und bei Gesundheitsgefährdung der Mutter zulässig. Abtreibungsbefürworter nahmen die Entscheidung mit Jubel auf. Die BBC berichtete einseitig mit Sympathie für die Abtreibung, wie das bei vielen Medien Usus ist.


Papst Franziskus, der selbst aus Argentinien stammt, hatte noch vor wenigen Stunden auf Twitter geschrieben: „Der Sohn Gottes wurde als Ausgeschlossener geboren, um uns zu sagen, dass jeder ausgeschlossene Mensch ein Kind Gottes ist. Er kam in die Welt, wie ein Kind in die Welt kommt, schwach und zerbrechlich, so dass wir unsere Schwächen mit Zärtlichkeit aufnehmen können.“


UPDATE – Stellungnahme der argentinischen katholischen Bischofskonferenz:
„Die argentinische Kirche möchte gemeinsam mit Brüdern und Schwestern unterschiedlichen Glaubens und auch mit vielen Menschen ohne Glauben bestätigen, dass sie weiterhin mit Entschlossenheit und Leidenschaft für den sorgsamen Dienst am Leben einsetzen wird. Dieses Gesetz, das verabschiedet wurde, wird die Spaltungen in unserem Land noch weiter vertiefen. Wir bedauern zutiefst, dass die politische Führung sich so weit von den Gefühlen des Volkes verabschiedet hat, die sich auf verschiedene Weise zugunsten des Lebens in unserem Land geäußert hat.“


Wenn wir das Recht auf Leben „immer ohne Kompromisse verteidigen, können wir eine gerechte und hilfebereite Nation aufbauen, in der niemand weggeworfen wird und in der eine wahre Kultur der Begegnung gelebt werden kann.“ „Wir sind sicher, dass unser Volk weiterhin das Leben und alles Leben wählen wird. Und gemeinsam mit dem Volk werden wir weiter“ an den drängenden Problemen arbeiten, „die in unserem Land dringend beachtet werden müssen: Die Kinder, die in immer alarmierenderer Zahl in Armut leben, der Schulabbruch vieler Jugendlicher, die bedrückende Pandemie des Hungers und der Arbeitslosigkeit, von denen viele Familien betroffen sind, sowie die dramatische Situation von Rentnern, deren Rechte erneut verletzt werden.“

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz