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Ungarns Vatikan-Botschafter Habsburg veröffentlicht Kinderbuch

2. Jänner 2021 in Buchtipp, 4 Lesermeinungen
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Früherer Medienreferent des emeritierten St. Pöltner Bischofs Küng und direkter Nachfahre Kaiser Franz Josefs wählt ein doppelköpfiges Adlerküken zum Held seiner Geschichte


Rom (kath.net/KAP) Ungarns Botschafter beim Vatikan, Eduard Habsburg-Lothringen (Foto), hat ein Kinderbuch veröffentlicht. Held der Erzählung ist "Dubbie", ein doppelköpfiges Adlerküken. Das in dem kanadischen Verlag Full Quiver Publishing erschienene 123 Seiten starke Paperback-Buch gibt es bisher nur auf Englisch; Ausgaben auf Italienisch und Deutsch seien in Planung, so Habsburg, der seit 2015 Ungarn beim Heiligen Stuhl repräsentiert und zuvor Medienreferent des ehemaligen St. Pöltner Bischofs Klaus Küng war

Die Erzählung schildert die schwierige Reise des doppelköpfigen Jungvogels auf der Suche nach Artgenossen. Mit seinen beiden Köpfen kann Dubbie sich oft nicht richtig entscheiden, etwa ob und wie er fliegen soll, und erlebt so viele Hindernisse. Eine weise Eule rät ihm, nach Wien zu fliegen, dort gebe es viele doppelköpfige Adler - in diesem Fall das Wappen der früheren Doppelmonarchie Österreich-Ungarn.


Bei der Begegnung mit verschiedenen Vertretern des seit Jahrhunderten weit verbreiteten Doppeladlers aus zahlreichen Adels-, Staats-, Stadt- und Gemeindewappen erfährt Dubbie auch, wozu die oft hinderlichen zwei Köpfe gut sein können. Begleitet wird die Selbstfindungsreise des Protagonisten unter anderem von einem zwölfjährigen Mädchen sowie zwei ihm nachstellenden Agenten.

Für die Übersetzung ins Englische zeichnet Habsburgs Tochter Anna-Carolina verantwortlich. Die Illustrationen stammen vom kanadischen Zeichner James Hrkach. Mit seiner Frau Ellen hatte er den Verlag 2004 gegründet, um Bücher zu veröffentlichen, die zur Vermittlung katholischer Vorstellungen von Ehe und Familie beitragen.

Eduard Habsburg-Lothringen gehört zur ungarischen Linie der Habsburger, wurde 1967 in München geboren und ist ein direkter Nachkomme von Kaiser Franz Josef und Kaiserin Elisabeth. Er studierte an der KU Eichstätt und promovierte 1999 magna cum laude. In der Folge machte Habsburg immer wieder als Autor und Übersetzer auf sich aufmerksam, unter anderem auch als Drehbuchautor für TV-Serien. Einem breiteren Publikum wurde er durch sein Buch "Wo Grafen schlafen" und der gleichnamigen Doku-Serie auf "Servus TV" bekannt. Von 2009 bis 2014 war er Bischofssprecher in der Diözese St. Pölten.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto Botschafter Habsburg (c) Eduard Habsburg


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Lesermeinungen

 J. Rückert 3. Jänner 2021 
 

Gemischte Gefühle

Herr E. Habsburg hatte sich selbst als einer der guten habsburger Linie, nämlich der ungarischen, bezeichnet. Daran erkannte ich sein deutsches Erbe.
Kaiserin Zita machte den deutschen Kaiser für den Krieg verantwortlich. Die Schuld des Vielvölkerstaates mit seinen multiplen Nationalismen übersah die französische Adelige geflissentlich.
M. Sperber: 1918 fiel eine Krone in den Staub und keiner wollte sie mehr aufheben.
Weder Monarchie noch Demokratie erscheinen mir heute attraktiv, denn es herrschen überwiegend Oligarchien. Es gibt zu wenige Orbans und zu viele Merkels mit ihren „Sorosens“.


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 Chris2 3. Jänner 2021 
 

Habsburger und der Nationalsozialismus

Was wäre wohl gewesen, wenn die Habsburger in den 1930ern noch regiert hätten? Oder, wenn der ebenfalls katholische Kanzler Dollfuss Putsch und Attentat der Nationalsozialisten überlebt hätte? Mit Sicherheit wäre der Anschluss Österreichs kein so leichtes Spiel geworden...


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 ThomasR 3. Jänner 2021 
 

Krise und Untergang des Kaiserreiches

mündeten letztendlich in der Entstehung des 3. Reiches, im Anschluss von Österreichs im Holocaust und im 2. WK.
Auch Deutschland braucht einen Staatsoberhaupt, der das Wohl Familien und Lebensschutz (statt unbeschränkten Auslebens der Freiheiten) in die Mitte eigenes Lebens und Wirkens stellt
Meine große Hoffnung ist, daß S.K.H. Georg von Preussen sich doch einmal für die demokratische Wahl zur Verfügung stellt.
Auch Kirche braucht mehr der von Vaticanum II geforderten Demokratisierung als mit der Amtskirchengewalt (wieterhin Ausdruck des Döpfnerischen Gedankengutes?) durchgesetzten Laisierung. Bildung der Pfarrverbunde, Profanierung der Kirchen Einsatz der Laien als Pfarrverbundleiter statt Priester, Forderung des Einsatzes der Laien statt Forderung der Priester-und Diakonberufungen (vgl. über Google georg May Priestermangel wird mit Amtsgewalt der Amtskirche durchgesetzt

de.wikipedia.org/wiki/Georg_Friedrich_Prinz_von_Preu%C3%9Fen


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 Hilfsbuchhalter 2. Jänner 2021 

Unter dem Doppeladler - "Dubbie"

Mit dem Niedergang des Habsburgerreiches kam es zur Urkatastrophe, dem Anfang all dessen, was nachher kam: Nazidiktatur im Westen, kommunistische Diktatur im Osten. Und danach der sich ausbreitende Niedergang des Abendlandes von 1968 bis heute (Abtreibung, Genderismus, Pro Choice).

Eduard ist von der ungarischen Linie und als solcher würdiger Vertreter Ungarns im Vatikan. Wenn jetzt das derzeitige Oberhaupt der kaiserlichen Familie, Karl II., Enkel des seligen Kaisers Karl und der Dienerin Gottes Zita, jetzt auch noch Österreichs Vertreter beim Hl. Stuhl werden könnte, dann wäre das ein gutes Signal für Europa. - Als "Dubbie" Europa rechristianisieren.


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