Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  5. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  6. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  9. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  10. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. R.I.P. Dolly Parton

Papst ruft Bartholomaios I. zu "praktischer Zusammenarbeit" auf

1. Dezember 2020 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus in Botschaft zum Andreasfest des Ökumenischen Patriarchats: "Gemeinsam viele gute Dinge erreichen, die der gesamten Christenheit dienlich sind"


Vatikanstadt/Istanbul (kath.net/KAP) Der Papst hat den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I., angesichts der Corona-Krise zu "praktischer Zusammenarbeit" aufgerufen. Die christlichen Kirchen hätten die Pflicht, ein Zeichen des Dialogs und des gegenseitigen Respekts zu setzen, schrieb Franziskus am Montag in einer Grußbotschaft zum Andreasfest. Gemeinsam könne man "viele gute Dinge" erreichen, die der gesamten Christenheit dienlich seien.

Der Apostel und Märtyrer Andreas sei in diesen schwierigen Zeiten "eine Quelle der Hoffnung", so der Papst. Er gab jedoch zu bedenken, dass trotz der Pandemie in vielen Teilen der Welt weiter Krieg herrsche. "Gewalt und Konflikte werden niemals enden, solange nicht alle Menschen ein tiefergehendes Bewusstsein erlangen, dass sie als Brüder und Schwestern füreinander verantwortlich sind", heißt es in der Botschaft des Papstes. Darum sei die "helfende Hand" der Kirchen wichtiger denn je.


Franziskus hob hervor, dass sich die Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und dem Ökumenischen Patriarchat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert hätten. Das ersehnte Ziel bleibe aber die "Wiederherstellung der vollen Gemeinschaft". In dieser Frage gebe es zwar noch etliche Hindernisse zu überwinden, er sei aber zuversichtlich. Der gemeinsame Glaube an Jesus Christus stimme ihn hoffnungsvoll, so der Papst.

Zurzeit hält sich eine vatikanische Delegation unter Leitung von Kurienkardinal Kurt Koch bei Bartholomaios I. in Istanbul auf, die dem Patriarchen die Grußbotschaft von Papst Franziskus überreichte. Zum Fest des Apostels Andreas, dem Patron der orthodoxen Kirchen, am 30. November besucht eine Abordnung der katholischen Kirche traditionell das Patriarchat von Konstantinopel. Umgekehrt stattet eine orthodoxe Delegation zum römischen Patronatsfest Peter und Paul am 29. Juni dem Vatikan und dem Papst jährlich einen Besuch ab.


Wie das italienische Portal "Il Sismografo" (Montag) berichtet, gehören der vatikanischen Delegation neben Kardinal Koch als Leiter des Päpstlichen Ökumenerates der Sekretär und der Untersekretär des Gremiums, Bischof Brian Farrell sowie Andrea Palmieri, an.


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  4. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  5. R.I.P. Dolly Parton
  6. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  7. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  8. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  9. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  10. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  13. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  14. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  15. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz