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Bischof an Joe Biden: ‚Wie wollen Sie Gott ihre Position zur Abtreibung erklären?’

20. Oktober 2020 in Prolife, 4 Lesermeinungen
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Joe Biden bezeichnet sich gern als ‚gläubigen Katholiken’. Wie will er vor Gott rechtfertigen, dass er sich für weitgehend unbeschränkte Abtreibungsmöglichkeiten einsetzt, fragt Bischof Stika.


Knoxville (kath.net/jg)

Richard Stika, der Bischof von Knoxville (US-Bundesstaat Tennessee) hat die Vereinbarkeit von Joe Bidens Bekenntnis zum katholischen Glauben mit seiner Position zur Abtreibung in Frage gestellt.

 

„Eine Frage an Herrn Biden. Wie wollen Sie bei Ihrem Gericht vor Gott erklären, warum Sie Ihre Position zur Abtreibung geändert haben und wie wollen Sie erklären, dass Sie keine Einschränkungen bei der Abtreibung fordern und alle Schutzbestimmungen für die Unschuldigsten streichen wollen?“, schrieb Bischof Stika am 12. Oktober auf Twitter.


 

„Wollen Sie Gott sagen, dass Sie den ultimativen Kindesmissbrauch befürworten, auf Grundlage der amerikanischen Verfassung? Ich frage mich, was Gott zu vielen führenden Politikern im Lauf der Jahrhunderte gesagt hat? Herrschaft über Menschenrechte und Zerstörung unschuldigen Lebens“, fuhr Stika fort.

 

In zwei weiteren Twitterbotschaften bat der Bischof Biden und Nancy Pelosi, die Sprecherin des Repräsentantenhauses, die Abtreibung als Frage der sozialen Gerechtigkeit gegenüber den Schwächsten zu beurteilen.

 

„Eine Frage an Frau Pelosi und Herrn Biden und alle selbsternannten gläubigen Katholiken. Ist das Baby im Mutterleib ein Mensch, mit einer Seele, kann es Schmerz empfinden und ist es der Besitz der Mutter und von Gott geliebt? Lassen wir den Glauben aus dem Spiel. Warum darf die Mutter glauben, dass das Baby ihr Besitz ist und dass dem Baby obwohl es Schmerz empfindet, wegen etwas Haut und der Nabelschnur das Recht auf Leben verwehrt werden kann? Verlangt die soziale Gerechtigkeit nicht, dass das Baby geschützt wird, weil es das Unschuldigste in der Gesellschaft ist?“

 


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