Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  5. Der stumme Gott unserer Zeit
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  8. Realitätsverlust im Bistum Chur
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  11. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  12. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  13. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  14. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  15. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung

Italien: Erstochener Priester soll Gedenkstelle in Kirche erhalten

24. September 2020 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Roberto Malgesini für Sant'Egidio-Präsident Impagliazzo "einer der neuen Märtyrer der Nächstenliebe"


Rom  (kath.net/KAP) Der Mitte September im italienischen Como erstochene Priester Roberto Malgesini soll in der römischen Kirche San Bartolomeo auf der Tiberinsel einen Gedenkort erhalten. Dafür hat sich der Präsident der internationalen Gemeinschaft Sant'Egidio, Marco Impagliazzo, ausgesprochen. Malgesini, geschätzt wegen seines Einsatzes für Obdachlose und Migranten, sei "einer der neuen Märtyrer der Nächstenliebe", so Impagliazzo. Die Kirche San Bartolomeo in Rom ist ein internationaler Gedenkort für Märtyrer des 20. und 21. Jahrhunderts.


Malgesini war vor einer Woche im Zentrum der Stadt Como von einem Obdachlosen erstochen worden, den er selbst betreut hatte. Der Geistliche war gerade dabei, Essen an Bedürftige zu verteilen, als ihn der Mann attackierte. Die Herkunft des Täters, ein Tunesier ohne Aufenthaltserlaubnis, löste in Italien eine heftige Debatte über die Migrationspolitik der Regierung aus.

Zu den modernen Märtyrern gehören Christen wie Maximilian Kolbe (1894-1941), Oscar Romero (1917-1980), der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer (1906-1945), der orthodoxe Priester Alexander Men (1935-1990) oder der 2016 ermordete französische Priester Jacques Hamel. Von ihnen sind auf den Seitenaltären der Kirche Erinnerungsstücke aufgestellt. Die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. hatten die Kirche besucht und das ökumenische Märtyrer-Gedenken dort gewürdigt.

Papst Johannes Paul II. hatte in Vorbereitung auf das Jubiläumsjahr 2000 eine Kommission gegründet, um die Lebenszeugnisse der "neuen christlichen Märtyrer des 20. und 21. Jahrhunderts" zu sammeln. Dazu sollten nicht nur katholische, sondern Christen aller Konfessionen gehören, die wegen ihres Glaubens umgebracht wurden.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  11. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz