Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  3. Donald Trump: "Jesus Christus ist der berühmteste Mensch der Geschichte"
  4. Botschaft zum Globalen Bildungspakt
  5. "Tun wir so als wäre da nichts"
  6. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“
  7. Das Schweigen zur Verfolgung der Christen im Orient ist wirklich dramatisch
  8. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  9. CoV: Mehrere Staaten verschärfen Schutzregeln für Gottesdienste
  10. „Eindruck, dass die Teilnehmer des Synodalen Weges die Kirche hier und jetzt neu erfanden“
  11. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'
  12. Covid-19-Pandemie hat ‚neue Ekklesiologie, neue Theologie’ gebracht
  13. Papst Franziskus: Dante hilft in den ‚dunklen Wäldern’ des Lebens
  14. Augsburger Bischof Bertram Meier: "Die Rede von einer deutschen Ortskirche ist nicht ganz korrekt"
  15. „Sind es nicht wir Katholiken, die sich für den bedingungslosen Schutz des Lebens einsetzen?“

„… dass meine Evangelische Kirche nicht mehr öffentlich gegen das größte Verbrechen protestiert“

22. September 2020 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ex-"idea"-Chef Helmut Matthies kritisiert, dass kein evangelischer Landesbischof beim „Marsch für das Leben Berlin 2020“ teilgenommen hatte – Katholischerseits waren vier Bischöfe eigens gekommen. Von Petra Lorleberg


Berlin (kath.net/pl) „Ich schäme mich als Pfarrer schon seit langem, dass meine Evangelische #Kirche nicht mehr öffentlich gegen das größte Verbrechen in Deutschland seit der Wiedervereinigung protestiert: die Tötung von jährlich mehr als 100.000 Geschöpfen Gottes im Mutterleib.“ Das schreibt der frühere Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“ auf Twitter. Der Theologe und evangelische Pfarrer, Journalist und Buchautor äußerte sich anhand eines Beitrags des Kölner „Domradio“, in dem berichtet wurde, dass auf dem Berliner „Marsch für das Leben 2020“ kein einziger evangelischer Landesbischof teilgenommen hatte. Seitens der katholischen Kirche waren anwesend gewesen: Bischof Wolfgang Ipolt (Görlitz), Bischof Rudolf Voderholzer (Regensburg), Weihbischof Florian Wörner (Augsburg), der Berliner Erzbischof Heiner Koch hatte sogar beim ökumenischen Gottesdienst gepredigt.


 


Auch in den vergangenen Jahren hatten sich die landeskirchlichen Bischöfe und Leitungspersönlichkeiten auf Deutschlands größter Lebensschutzveranstaltung keineswegs die Klinke in die Hand gegeben. Dagegen blüht die Beteiligung katholischer Bischöfe inzwischen auf, woran auch die mehrfachen Grußworte von Papst Franziskus an die Lebensschützer einen erheblichen Anteil haben dürften. Dieses Jahr sandte der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eteroviv, ein ausgesprochen kraftvolles Grußwort an die Lebensschützer, darin auch der Dank von Papst Franziskus (siehe Link).. Der Nuntius wies darauf hin, dass „erschütternde Beispiele der Abtreibungen und der Aktivitäten, die zum Tode führen“, zeigten, wie sehr das Leben von Menschen in Gefahr sei. Der Erzbischof betonte: „Als Christen können wir nur einer Kultur des Lebens dienen, niemals einer des Todes“.

 


Im letzten Jahr hatte das umstrittene DBK-Portal „katholisch.de“ einen Artikel über den „Marsch für das Leben“ veröffentlicht, den man nur noch als Hetze gegen die Lebensschutzveranstaltung verstehen konnte, kath.net hatte dies eigens kommentiert. Demgegenüber war in diesem Jahr der Bericht auf dem „offiziell nicht offiziellen“ Portal der katholischen Kirche in Deutschland erfreulich objektiv gestaltet.

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ulrich Motte 22. September 2020 
 

Lakota

Mangel der Argumentation oben ist auch, nur Bischöfe zu erwähnen, obwohl es evangelische Landeskirchen gibt, die die Einführung eines Bischofsamtes ablehnen: Ich bedauere mangelndes Engagement für das Lebensrecht Ungeborener eines Präses natürlich genauso wie von Bischöfen, von denen allerdings immerhin einige Grußworte schickten. Herr Bischof Voigt von der konservativeren SELK hat schon bei einem Marsch für das Leben gepredigt. Die meisten evangelisch-konservativen Gemeinden lehnen - beides im Gegensatz zur SELK- sowohl das Bischofsamt rigide ab (kennen "nur" örtliche Ältestenvorstände) als auch die Teilnahme an geistlich geprägten Veranstaltungen mit Irrlehrern. Sie setzten sich rigoros fürs Lebensrecht ein, aber mit getrennten Aktivitäten. Ich selber bin auch Lebensrechtler seit Jahrzehnten, war lokaler Vorstand der Christdemokraten für das Leben, nehme aber vor allem aus politischen Gründen am obigen Marsch nicht teil, weil er der SO guten Sache schadet, meine ich.


0

0
 
 lakota 22. September 2020 
 

@Ulrich Motte

Frage nicht Behauptung:
"die vielen evangelisch-konservativen freien Gemeinden, die klipp und klar zur Bibel und zum Schutz Ungeborener stehen!"
Waren die beim Marsch für das Leben dabei? Haben die Bischöfe?
Helmut Matthies kritisierte, dass kein evangelischer Landesbischof beim „Marsch für das Leben Berlin 2020“ teilgenommen hatte – Katholischerseits waren vier Bischöfe eigens gekommen.

Wer sind die Verantwortlichen in Ihren evangelisch-konservativen freien Gemeinden, waren die beim Marsch dabei?


3

0
 
 Ulrich Motte 22. September 2020 
 

Was ist denn bitte

an der Evgl. Kirche von Herrn Matthies evangelisch im Sinne der "Alleins" der Reformation ? Was ist evangelisch daran, ihr anzugehören (Galater 1, 6-10, Römer 16, 17) ? Ein bißchen diesbezügliche Selbstkritik von Herrn Pastor Matthies hätte mich genauso gefreut wie ein Hinweis von ihm auf die vielen evangelisch-konservativen freien Gemeinden, die klipp und klar zur Bibel und zum Schutz Ungeborener stehen!


0

2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  3. Das Schweigen zur Verfolgung der Christen im Orient ist wirklich dramatisch
  4. "Tun wir so als wäre da nichts"
  5. Donald Trump: "Jesus Christus ist der berühmteste Mensch der Geschichte"
  6. „Eindruck, dass die Teilnehmer des Synodalen Weges die Kirche hier und jetzt neu erfanden“
  7. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'
  8. Die geheimnisvollen drei Kreuzchen
  9. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  10. 'We are pro Life' - Als Kommissar Rex den Wiener Lebensschützern helfend beistand.
  11. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  12. Augsburger Bischof Bertram Meier: "Die Rede von einer deutschen Ortskirche ist nicht ganz korrekt"
  13. "Es gibt mittlerweile sehr gute Gottesdienstkonzepte" angesichts von Corona!
  14. Papst sprach mit seinem Botschafter in Deutschland
  15. Krieg der Spione

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz