Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  5. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  6. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  9. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  10. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  11. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  12. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  13. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  14. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  15. USA: Mehr als die Hälfte der Männer der Gen-Z und Millenials lesen wöchentlich in der Bibel

Philippinen: Bischof vermisst konkrete Corona-Politik der Regierung

8. August 2020 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Statt Gesundheitspolitik zu betreiben, konzentriere sich Duterte auf die Wiedereinführung der Todesstrafe und das Antiterrorgesetz


Manila (kath.net/KAP) Bischof Julito Cortes von Dumaguete aus Philippinens Zentralregion Visayas fordert Präsident Rodrigo Duterte auf, wirksame Anti-Corona-Maßnahmen zu setzen. Anstatt während einer Gesundheitskrise Politik für die Todesstrafe zu machen, solle sich Duterte darauf konzentrieren, dass die Bevölkerung die Corona-Pandemie überleben könne, zitiert der asiatisch katholische Pressedienst "Ucanews" Bischof Cortes (Freitag). "Wir haben eine nationale Führung, die nur auf die Wiedereinführung der Todesstrafe und die Verabschiedung eines Antiterrorgesetzes fixiert ist", beklagte der Bischof.


Die Zahl der Coronavirus-Fälle auf den Philippinen ist auf mehr als 122.000 gestiegen. Anfang August meldete das Gesundheitsministerium die bislang höchste Zahl von neuen Fällen an einem Tag - 5.032. Das Land zählt mittlerweile mehr als 2.000 Corona-Tote. Die Regierung müsse sich nun auf "lebensspendende" Maßnahmen konzentrieren, forderte der Bischof; Ärzte und Krankenpfleger würden den Kampf gegen das Virus bereits als verloren betrachten, da sie erschöpft seien und eine Pause bräuchten.

Viele Menschen seien wegen der Pandemie um ihr Leben besorgt und müssten sich nun auch noch mit dem Thema Todesstrafe auseinandersetzen, "als ob die durch das Virus verursachten Todesfälle, durch Tokhang (außergerichtliche Tötungen) und die vielen ungelösten Tötungen im Land nicht genug Todesfälle wären", mahnte Bischof Cortes.

Die Kirche komme in dieser Situation eine Art prophetische Rolle zu, in der Krise die gute Nachricht und das Gesetz Gottes zu verkünden. Dazu gehöre auch das "Aufzeigen" und "Korrigieren" sozialer Probleme. Das von ihr praktizierte "wahre Zuhören" sollte sich auch Präsident Duterte beherzigen. "Die Regierung muss auf die Menschen hören, weil die Menschen die wahren Opfer dieses Virus und dieser Ungerechtigkeit sind", so der Bischof.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  2. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  3. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  4. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  5. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
  6. Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest
  7. Evangelischer Bischof bittet um Entschuldigung für Ausgrenzung während Covid-Pandemie
  8. Krach in der Ampel-Regierung: Kubicki fordert Lauterbach zum Rücktritt auf
  9. Covid-19-Pandemie: Ehemalige Proberichterin wegen Rechtsbeugung verurteilt
  10. AstraZeneca räumt schwere Nebenwirkungen bei Covid-Impfstoff ein







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  9. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  10. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  11. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  12. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  13. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  14. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  15. Tatort Golgota

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz