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Kirche von Griechenland ruft Türkei zum Respekt vor Hagia Sophia auf

14. Juni 2020 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Erklärung des Heiligen Synods: Hagia Sophia "Symbol der universalen Ausstrahlung des Christentums".


Athen (kath.net/ KAP)

Der Heilige Synod der orthodoxen Kirche von Griechenland hat auf die Bestrebungen zur möglichen Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee reagiert. In der Erklärung ruft das oberste Gremium der orthodoxen Kirche Griechenlands die türkischen Behörden zu "Weisheit und Respekt" im Hinblick auf den Status der Kathedrale auf und erinnert an die "glorreiche christliche Geschichte" der Kathedrale.

 

Am 2. Juli will das Oberste Verwaltungsgericht in der Türkei erneut über den Status des Gebäudes entscheiden. Zuvor hatte bereits Präsident Recep Tayyip Erdogan zu Wochenbeginn auf internationale Kritik in der Causa reagiert und betont, dass Ankara niemanden um Erlaubnis fragen müsse, ob die Hagia Sophia wieder eine Moschee werden dürfe.


 

Die Hagia Sophia sei ein architektonisches Meisterwerk und weltweit als "außerordentliches Beispiel christlicher Kultur bekannt". Der Wert des Bauwerks bezeichnete der Heiligen Synod als "universal".

 

Jeglicher "Umsturz des neutralen Gebrauchs dieses Monuments als Museum" würde die Hagia Sophia in einen "Ort des Raubs und ein Symbol der Eroberung umwandeln". Zudem würde die Umwandlung zu Protesten und Frustration unter den Christen in aller Welt führen und zugleich der Türkei in vielfältiger Weise schaden. Es sei "absolut notwendig" für die Regierung der Türkei, mit "Weisheit und Respekt" angesichts dieses Denkmals die richtige Entscheidung zu treffen, um den "Status der Hagia Solphia als Museum zu bewahren", appellierte der Heilige Synod der Kirche von Griechenland.

 

Die im sechsten Jahrhundert erbaute Hagia Sophia (griechisch: Heilige Weisheit), damals die größte Kirche der Welt, wandelten die Osmanen nach der Eroberung Konstantinopels, heute Istanbul, im Jahr 1453 in eine Moschee um. Unter Staatsführer Atatürk wurde sie 1934 zu einem Museum. Die Denkmalschutzvereinigung hatte bereits früher Vorstöße unternommen, um eine Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee zu erreichen; diese Vorstöße waren aber zurückgewiesen worden.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 pjka 16. Juni 2020 

Leider kennen die meisten Muslime den Koran nicht.

Oft werden die Suren in arabisch und ohne Übersetzung gelehrt. Würden die Muslime den Koran kennen, würden sie das Christentum mehr schätzen. Denn wir sind keine Ungläubigen sondern "Mitstreiter im Glauben". Und der größte Prophet im Koran ist zweifelsfrei Jesus, der 25 mal erwähnt wird und von dem wundersame Dinge berichtet werden.


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