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Armin Laschet: Wir haben nie Gottesdienste verboten

28. Mai 2020 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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"Wir haben in NRW auch, als alles verboten wurde, nie Gottesdienste verboten. Die Religionsgemeinschaften haben selbst erklärt, dass sie darauf verzichten, und wir als Staat nehmen das zur Kenntnis."


Köln (kath.net)

Armin Laschet, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hat gegenüber dem Kölner Domradio nochmals betont, dass seine Landesregierung in Nordrheinwestfalen in der Corona-Epidemie-Zeit niemals Gottesdienste verboten hatte. "Wir haben in NRW auch, als alles verboten wurde, nie Gottesdienste verboten. Die Religionsgemeinschaften haben selbst erklärt, dass sie darauf verzichten, und wir als Staat nehmen das zur Kenntnis. Im Ergebnis ist das das Gleiche. Trotzdem wäre es noch mal von anderer Qualität, wenn der Staat Kirchen oder Synagogen schließt. Das haben wir nie gemacht!“, erklärt Laschet, der früher einmal sogar Chefredakteur der „Aachener Kirchenzeitung“ war.


 

Foto: (c) pixabay


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Lesermeinungen

 maxjosef 28. Mai 2020 
 

Das Verbot für religiöse Zusammenkünfte in Kirchen, Synagogen, Moscheen und sonstigen Gebetsstätten wurde von der Bundesregierung in Berlin erlassen. Das Verbot galt also deutschlandweit, auch wenn ein Bundesland vielleicht kein solch explizites Verbot erlassen hatte. Insofern sagt Herr Laschet hier nur die halbe Wahrheit. Für ein persönliches Gebet standen die Kirchen in der Tat immer offen. In Italien waren sie eine Zeitlang direkt zugesperrt, habe ich gehört.


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 Epaphras 28. Mai 2020 
 

Laschet nervt

Ich habe es hier schon öfter in diesem Zusammenhang gesagt: Herr Laschet ist fein raus, weil er keine expliziten Anweisungen erteilt hat, Gottesdienste zu verbieten. ABER: Die Kommunen (z.B. die Stadt Köln) haben es an seiner Stelle getan und sich auch auf Erlasse der Staatskanzlei berufen, dass öffentliche Veranstaltungen verboten sind. Die Städte haben das eben auch auf Gottesdienste bezogen. Und da hat Herr Laschet nichts gegen gesagt. Im Erzbistum Köln wurden die Gottesdienste erst ausgesetzt, als die Stadt Köln sie untersagte! Das kommunale Recht gilt eben auch. In meiner Stadt dürfen wir mit mittlerweile mit 60 Personen in der Kirche das Requiem feiern, weil Gottesdienste wieder erlaubt sind.Aber anschließend auf den städtischen Friedhof dürfen immer noch maximal 20 Angehörige.


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 Steve Acker 28. Mai 2020 
 

von Laschet hielt ich bisher nicht viel,

aber inzwischen steigt er im Ansehen bei mir.


Winrod. Ja. seitens der Kirchen gabe es viel vorrauseilenden Gehorsam.

Die Corona-Krise führte uns allen vor Augen.
Was sind all die irdischen Sicherheiten wert?
Nichts !!!
Das wäre der Moment gewesen auf Gott zu schauen.
Und was passierte vielerorts : nichts. Man zog sich zurück. Vor lauter Ansteckungsangst gab man die Verkündigung auf.

Hab ein Grafiti auf einer Wand gesehen: Zeichung
eines Cor.Vir. Text: "Eure Angst ist mein Sieg".


Ich möchte ausdrücklich ausnehmen all die Priester die kreative Wege gesucht haben um Seelsorge und auch die die es versucht haben, und dann Ärger durch Anzeigen oder das Ordinariat bekommen haben.


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 Winrod 28. Mai 2020 
 

Wenn stimmt , was Herr Laschet sagt,

dann haben die Kirchen voreiligen Gehorsam praktiziert.


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