SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- So nicht, Mr. Präsident!
- "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
- Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
- Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
- Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
- BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
- Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
- "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
- US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
- Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
- Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
- Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
- Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
- Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
- Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
| 
Moskauer Patriarch: Gläubige sollen wegen Corona zu Hause beten2. April 2020 in Weltkirche, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Russisch-orthodoxes Kirchenoberhaupt fordert Menschen auf, in kommenden Tagen keine Kirchen zu besuchen und Anweisungen der Gesundheitsbehörden strikt zu befolgen
Moskau (kath.net/KAP) Der Moskauer Patriarch Kyrill I. hat die Gläubigen dazu aufgerufen, zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus derzeit nicht in Gotteshäusern, sondern daheim zu beten. "Ich fordere Sie auf, in den kommenden Tagen keine Kirchen zu besuchen", sagte das russisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt laut Agentur "Interfax" nach der Liturgie in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale am vergangenen Sonntag. Dazu erinnerte er an das Beispiel der von der Kirche als Heilige verehrten Maria von Ägypten aus dem 4. Jahrhundert. Wie die Eremitin, die der Erzählung nach lange in der Wüste lebte und fastete, sollten auch die Gläubigen nun zu Hause bleiben und sich die "Heilige Asketin" zum Vorbild nehmen.
Der Patriarch betonte, dass ihm die Entscheidung äußerst schwerfalle. Seit 51 Jahren predige er und rufe die Menschen dazu auf, in die Kirche zu kommen. "Ich habe mein ganzes Leben diesem Ruf gewidmet, und ich hoffe, Sie verstehen, wie schwierig es für mich ist, jetzt zu sagen: Verzichten Sie auf den Besuch von Kirchen", wurde Kyrill zitiert. Ausdrücklich forderte der orthodoxe Patriarch die Gläubigen auf, die Anweisungen der russischen Gesundheitsbehörden strikt zu befolgen.
An der Liturgie in der Christ-Erlöser-Kathedrale nahmen laut "Interfax" nur wenige Menschen teil. Einige von ihnen trugen Masken, hieß es in dem Bericht.
Nach offiziellen Angaben lag die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Russland am Montag bei mehr als 1.800. Am Montag wurde auch in der Hauptstadt Moskau eine Ausgangssperre verhängt. Ausnahmen gelten nur für Einkäufe, den Weg zur Arbeit oder zur Mülltonne. Das russische Parlament stimmte nach Berichten internationaler Nachrichtenagenturen am Dienstag unter anderem auch für härtere Strafen gegen Verstöße bei Quarantäne-Vorschriften. DIe Regierung von Michail Mischustin erhielt zudem Vollmachten für eine Verhängung des Ausnahmezustands.
Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuOrthodoxie- Orthodoxe Christen feiern am kommenden Sonntag Ostern
- Papst Leo XIV. wirbt für engere Zusammenarbeit mit Ostkirchen
- Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
- Ökumenisches Patriarchat weist Vorwürfe Russlands zurück
- Weihesakrament und Leitungsvollmacht
- „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
- Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
- Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
- Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump
- Katharinenkloster-Abt Simeon zum Bischof geweiht
| 






Top-15meist-gelesen- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
- So nicht, Mr. Präsident!
- Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
- Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
- BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
- "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
- Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
- "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
- Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
- Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
- US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
- Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
- Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
- Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
|