Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  6. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  7. Wahrheit ist heilsrelevant
  8. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  9. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  10. Es gibt keine zweite Chance mehr
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  13. Technisch brillant, geistig obdachlos
  14. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  15. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie

Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'

22. April 2026 in Österreich, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Jahr nach dem Tod von Franziskus sieht Wallner die katholische Kirche unter Leo XIV. in „ruhigerem Fahrwasser“. Der neue Papst setze bewusst auf Ordnung, Verwaltungssicherheit und Kontinuität statt auf persönliche Inszenierung.


Wien (kath.net) In einem Grundsatzinterview mit krone.tv hat Pater Karl Wallner, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich, eine erste Bilanz zum neuen Pontifikat von Papst Leo XIV. gezogen und gleichzeitig eine scharfe Debatte über Integration und den politischen Islam in Österreich angestoßen.

Ein Jahr nach dem Tod von Franziskus sieht Wallner die katholische Kirche unter Leo XIV. in „ruhigerem Fahrwasser“. Der neue Papst setze bewusst auf Ordnung, Verwaltungssicherheit und Kontinuität statt auf persönliche Inszenierung. Während das Christentum in Europa in einer tiefen Krise stecke, blicke die Weltkirche nach Süden. „Afrika ist der Zukunftskontinent“, so Wallner mit Verweis auf die erste große Auslandsreise des Papstes. Dort wachse die Kirche jährlich um Millionen Mitglieder, während die Bedeutung Europas schwinde.


Besonders deutlich wurde der Ordensmann bei der innerösterreichischen Sicherheits- und Integrationspolitik. Wallner mahnte eine härtere Gangart gegenüber radikalen Strömungen an. „Wir sind beim politischen Islam zu naiv“, warnte Wallner. Er betonte, dass der politische Islam mit der westlichen Demokratie unvereinbar sei. Gleichzeitig unterschied er klar zwischen dem Islam als Religion und dem Islamismus. Viele Muslime in Österreich seien friedlich und integrationswillig. Im Bereich Bildung und Integration forderte er ein Ende der Zurückhaltung. Wer nach Österreich komme, müsse die Sprache lernen und die hiesigen Regeln sowie Werte ohne Wenn und Aber akzeptieren.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Anton_Z 24. April 2026 

"Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten."

Johann Wolfgang von Goethe


1
 
 H.v.KK 23. April 2026 
 

H.v.KK

Sg.P.Karl!
Keineswegs nur "wir" beim "politischen Islam"!
Europa und die gesamte Christenheit benimmt sich vor dem Islam wie das sprichwörtliche "Kaninchen vor der Schlange"!


2
 
 martin fohl 22. April 2026 
 

Das gilt wohl auch für Deutschland

"Wallner mahnte eine härtere Gangart gegenüber radikalen Strömungen an. ,Wir sind beim politischen Islam zu naiv', warnte Wallner".


3
 
 Jothekieker 22. April 2026 
 

Es gibt keinen "unpolitischen" Islam

Der Islam kennt keine Trennung von Religion und Staat.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  4. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  5. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  6. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  7. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  8. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  9. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  10. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  11. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  12. Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
  13. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  14. Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus
  15. Wahrheit ist heilsrelevant

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz