SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
- EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
- Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
- Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
- Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
- Wahrheit ist heilsrelevant
- Es gibt keine zweite Chance mehr
- 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
- Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
- Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
- Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
- Technisch brillant, geistig obdachlos
- Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
- Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
- Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
| 
"Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"23. April 2026 in Interview, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
kath.net-Interview mit Johannes Hartl über den Kongress "Mission is possible" in Augsburg und wie man am besten missionieren sollte - Von Roland Noé
Augsburg (kath.net/rn)
kath.net: Das Gebetshaus Augsburg veranstaltet nach der MEHR-Veranstaltung mit tausenden Zusehern jetzt erneut einen Kongress. Um was geht es genau und wo findet das statt?
Johannes Hartl: Wir sind total begeistert über etwas ganz Neues! Mission is possible! In den letzten Jahren hat sich in Passau eine Gruppe von Bischöfen, Leiterinnen und Leitern aus verschiedenen Kirchen und Bewegungen getroffen. Eine Frucht dieses Austausches ist der Kongress „Mission is possible“, der 19.-20.6.26 in Augsburg stattfinden wird. Träger ist ein breit angelegter ökumenischer Kreis, das Gebetshaus ist aber der Veranstalter.
Du kommst nicht nur mit vielen Eindrücken, sondern mit ganz konkreten nächsten Schritten für deine Kirche oder Gemeinde zurück: Praxiserprobte Konzepte für Glaubenskurse, Social Media und neue Gemeindeformen, die du sofort vor Ort umsetzen kannst. Erfahrungen von Leitern aus verschiedenen Kirchen, die von echten missionarischen Aufbrüchen – und aus ihren Fehlern – berichten. Neue Motivation und Klarheit für deine eigene Berufung in Kirche und Gemeinde. Ein Netzwerk von Menschen aus unterschiedlichen Konfessionen, mit denen du in deiner Region gemeinsam Projekte starten kannst. So wird aus zwei Tagen Kongress neue Hoffnung und Bewegung in deiner Kirche vor Ort. Unter www.missionispossible.org findet man alle Infos.
kath.net: Wer ist zum Kongress eingeladen, wer sollte unbedingt kommen?
Johannes Hartl: Dieser Kongress ist: Für Hauptamtliche (Priester, Pfarrerinnen und Pfarrer, Pastoral- und Gemeindereferentinnen, Hauptamtliche in Werken und Gemeinschaften), die neue missionarische Wege suchen. Für Ehrenamtliche, die in Kirche oder Gemeinde Verantwortung tragen und sich nach frischen Ideen für ihre Gruppen, Kreise und Projekte sehnen. Für junge Erwachsene und alle Interessierten, die sich eine leidenschaftliche, einladende Kirche wünschen und selbst Teil der Veränderung sein wollen. Für alle, die über ihren konfessionellen Tellerrand hinausschauen und von evangelischen, katholischen, freikirchlichen und orthodoxen Christen lernen möchten.
kath.net: Mission und Deutschland - Das wirkt doch auch etwas widersprüchlich oder?
Johannes Hartl: Genau so ist es! Während die deutsche Kirche hauptsächlich mit Strukturprozessen beschäftigt wirkt, sind die Kirchen in unseren Nachbarländern schon lange an dem Thema Mission dran. Umso wichtiger ein Kongress, der hier einen spürbaren Gegenakzent setzt. Wir glauben, dass echt Zeit ist für Aufbruch!
kath.net: Weltweit gab vor Ostern zahlreiche Berichte aus den USA , aus Frankreich, aus England über zuletzt gestiegene Neueintritte in die katholische Kirche. Spürst Du auch in Deutschland schon etwas von dieser Welle, die da in einigen Ländern aufgebrochen ist?
Johannes Hartl: In Deutschland gab es dieses Jahr erstmals auch Presseberichte über steigende Taufen junger Erwachsener, es beginnt also langsam auch bei uns. Was ich selbst höre, ist noch eher im Anekdotischen, doch gerade aus größeren Städten höre ich vermehrt, dass sich auf einmal junge Menschen für den Glauben interessieren. Und im Internet ist ganz sicherlich schon etwas in Bewegung, nicht umsonst reagieren die Medien so allergisch auf die sogenannten „Christfluencer“. Nur reale Wellen erzeugen Gegenwellen.
kath.net: Wie kann man am besten missionieren. Hast Du einen guten Tipp an unsere Leser? 
Johannes Hartl: Zwei ganz konkrete Tipps: einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen. Die Menschen sind meistens viel weniger ablehnend als man meinen möchte. Zu viele Christen sind U-Boote: sie tauchen nur am Sonntag aus der Versenkung auf. Das ist schade. Zweiter Tipp: das Internet sehr aktiv nutzen. Ein gutes Video weiterleiten, einen Impuls in den WhatsApp-Status stellen, selbst einen mutigen Post verfassen: über das Internet erreicht man deutlich einfacher Menschen als auf anderem Wege!
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | gebsy 24. April 2026 | |  | R E L A T I V I S M U S wurde vom Papst Benedikt XIV. eindrucksvoll entlarvt.
Persönlich vertrete ich die Meinung, dass uns der Dekalog die helfende Liebe Gottes eröffnet, um im Alltag glückselige Momente geschenkt zu bekommen. religionsphilosophischer-salon.de/keys/diktatur-des-relativismus |  0
| | | | | golden 24. April 2026 | | | | In beliebiger Medienwelt von dem EINEN reden,was not tut... ist eine Aufgabe für heutige Christen,die digital missionieren.Ich wünsche allen,die solches unternehmen,die Führung des Hl. Geistes -gerade für eine exakte Wortwahl. |  1
| | | | | Stefan Fleischer 23. April 2026 | |  | Was mir hier nicht ganz klar ist Für welches Christentum sollen hier Methoden für die Mission erarbeitet werden? Die Zusammensetzung der Teilnehmer lässt mich befürchten, dass jene Art des Glaubenslebens, welche in meinem Umfeld sehr stark verbreitet ist, im Vordergrund stehen könnte, welche mein Kollege selig zu definieren pflegte als: «Jeder glaubt, was er will, keiner glaubt, was er soll, aber alle glauben mit!» So hoffe und bete ich, dass alle Beteiligten sich der Gefahr bewusst werden und bleiben, welche der Relativismus für unseren christlichen Glauben darstellt. |  1
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
- Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
- EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
- Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
- Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
- "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
- Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
- Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
- Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
- Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
- Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
- Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
- Wahrheit ist heilsrelevant
- Eine katholische Heldin
- „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“
|