SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
- „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
- Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
- Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
- Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
- Menschenrecht auf Abtreibung?
- So fühlt sich Nachhausekommen an
- These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
- Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
- Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
- Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
- Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
- „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
- Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
- Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!
| 
#Corona - Das Aufleben einer neuen Untergrundkirche30. März 2020 in Weltkirche, 14 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
In Österreich dürfen Priester nur mehr "Private Messen" feiern. Manche feiern dies nach wie vor in der Kirche, wo sich Gläubige auch zum "privaten Gebet" einfinden. Auch die Hl. Eucharistie wird Gläubigen, die das wünschen, nicht verwehrt.
Wien (kath.net/rn)
In nicht wenigen Ländern auf der Welt sind derzeit aufgrund des Coronavirus öffentlichen Gottesdienste eingeschränkt oder verboten, was offensichtlich an der gläubigen Kirchenbasis für deutlichen Unmut sorgt. Auch nicht wenige Priester sind über die Situation alles andere als glücklich, befolgen zwar die Anordnungen und bieten trotzdem eingeschränkt Heilige Messen (ohne Predigten) an. So feiern laut kath.net vorliegenden Informationen in Österreich weiterhin dutzende Pfarrer in mehreren österreichischen Diözesen ihre "privaten" Heiligen Messen in den Kirchen, die auch offen zugänglich sind. "Wo soll ich denn die Messe sonst feiern, wenn nicht in der Kirche?", argumentiert ein Pfarrer.
Das Kuriose ist: Beides ist auch legal: Die Feier der "privaten Messe" und dass Kirchen von Gläubigen zum "privaten Gebet" besucht werden dürfen, dass sich dies zufällig zeitlich überschneiden kann, bietet derzeit den Spielraum für ein neues "Untergrundkirchendasein". kath.net sind auch mehrere Pfarrer bekannt, die bei den Sonntagsmessen auch den Gläubigen, die dies wünschen, die Heilige Eucharistie reichen.
Andrea Riccardi, der Gründer der katholischen Gemeinschaft SantEgidio, hat laut "vaticannews" bereits vor einigen Tagen das Verbot von Gottesdiensten wegen des Coronavirus scharf kritisiert und gemeint, dass man sich vielleicht von der großen Protagonistin der Zeit der Angst mitreißen hat lassen. Er verwies dazu auf Untersuchungen des US-amerikanischen Soziologen Rodney Stark über das Verhalten der frühen Christen bei Epidemien, die eben nicht wie die Heiden aus der Stadt und vor den anderen geflüchtet seien. Stattdessen hätten sie durch den Glauben motiviert sich gegenseitig besucht und unterstützt, gemeinsam gebetet und die Toten begraben. Riccardi kritisiert, dass die jüngsten Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus den Raum der Kirche banalisieren und dabei die Gesinnung der Regierenden offenbaren, da gleichzeitig viele Geschäfte, Supermärkte offen geblieben seien. Die Gotteshäuser seien nicht nur risikobehaftete Versammlungsorte, sondern auch Orte des Geistes.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuCoronavirus- Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
- Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
- Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
- ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
- Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
- Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest
- Evangelischer Bischof bittet um Entschuldigung für Ausgrenzung während Covid-Pandemie
- Krach in der Ampel-Regierung: Kubicki fordert Lauterbach zum Rücktritt auf
- Covid-19-Pandemie: Ehemalige Proberichterin wegen Rechtsbeugung verurteilt
- AstraZeneca räumt schwere Nebenwirkungen bei Covid-Impfstoff ein
| 





Top-15meist-gelesen- Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
- ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
- "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
- Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
- Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
- Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
- Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
- „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
- "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
- Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
- Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
- Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
|